Tierfotographie – oder wie man sich ganz schnell wieder wie ein Anfänger fühlt

Gemeinsam mit dem Fotoklub hatten wir das Vergnügen, Pferde zu fotografieren. Bei dem einen Pferd ging es darum, hübsche Porträts von Pferd und Reiter zu kriegen. Und bei dem anderen, wie auch dem Pony, die diversen kleinen Kunststücke festzuhalten, welche die Besitzerin mit ihnen einstudiert hatte.

Los ging es mit den Zirkuslektionen des Haflingers. Gar nicht so einfach. Oft war die Besitzerin genau vor dem Pferd mit im Bild. Oft schaute das Pferd in die andere Richtung, d.h. er machte sein Kunststück mit dem Arsch in unsere Richtung. Und dann kam noch die Herausforderung dazu, im richtigen Moment abzudrücken.

Anschliessend ging es weiter. Einen anderen Haflinger (bereits ein älterer Herr) gemeinsam mit seiner Besitzerin abzulichten. Auch nicht so einfach. Zuerst mussten wir uns mal alle irgendwie finden, d.h. wir Fotographen mussten herausfinden, wie man mit dem Pferd am Besten umgeht, die Besitzerin musste Vertrauen zu uns gewinnen und etwas lockerer werden, und zu guter Letzt musste sich dann auch noch ihr Pferd dazu bringen, das zu tun, was von ihm erwartet wurde. Dabei sind aber glücklicherweise einige gute Porträtaufnahmen entstanden. Wovon ich hier allerdings keines veröffentliche.

Dann gab es eine kurze Pause für die Pferde, d.h. wilden Freilauf auf der Weide, welchen wir natürlich auch ausnutzen. Das war dann schon einfach. Einfach raufhalfen, Serienaufnahme, und hoffen, dass dabei etwas rauskommt. Und nein: gezielt abdrücken geht da nicht mehr, weil die Pferde einfach zu schnell waren.

Zu guter letzt durfte dann noch ein süsser kleiner Pony-Hengst seine Kunststücke zeigen. Und ganz wichtig für alle nicht Reiter unter euch (bin früher mal geritten, deswegen weiss ich das…): Nicht jedes männliche Pferd ist ein Hengst. Hengste sind nur die nicht kastrierten. Die anderen nennt man Wallache. Zum Reiten werden meistens Wallache (oder natürlich Stuten) benutzt, da Hengste einfach etwas zu wild sind. Ja, auch Pferde können dieses Macho-Gehabe an den Tag legen, wenn sie fortpflanzungsfähig sind😉

Ofen-Hörnli mit Gemüse

Als Fan von einfachen und schnellen Rezepten, die auch noch gesund sind, bin ich auf der Suche nach vegetarischen Rezepten für meinen Veggie-Monat auf einen Hörnli-Auflauf mit Gemüse gestossen. Super lecker und auch sehr nahrhaft. Die Menge für 4 Personen reicht bei mir normalerweise nur für 3 Mal Essen aus, dieses Mal hat es tatsächlich für 4 Mal gereicht. Und ja, ich hatte Freitag bis Montag dann jeweils das gleiche. Am Freitag gekocht, und dann täglich ein Viertel, bis es weg war. In diesem Fall gingen kleinere Mengen leider nicht.

20141114-SG-00034

Zutaten
200g Kohlrabi (kleiner Tipp: ein Stück hat ungefähr 200g)
150g Stangensellerie
300g Hörnli
250g Ricotta
3 Eier
Salz, Pfeffer
150g Mozarella
2 Esslöffel Oregano

Zubereitung
Als erstes gleich mal Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und dann mit dem Gemüse schnipseln beginnen. Sowohl der Kohlrabi als auch der Stangensellerie müssen in kleine Stücke geschnitten werden.

20141114-SG-00014

Währenddessen wird das Wasser irgendwann kochen, Hörnli rein und kochen lassen, und weiter schnipseln (die kochenden Hörnli dann, sobald sie fertig sind einfach absieben und zur Seite stellen).

20141114-SG-00016

Anschliessend den Ricotta und die Eier in einer Schüssel verrühren, die Masse würzen und das Gemüse, als auch die Hörnli darunter mischen. Gibt dann so eine schöne Masse wie auf dem Bildchen hier:

20141114-SG-00021

Nun ein rundes Kuchenblech mit einem Backpapier belegen, die ganze Masse darauf verteilen und den Mozzarella als auch den Oregano ebenfalls verteilen.

20141114-SG-00026

Das ganze wird dann im auf 180° vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten gebacken.

Tipps
Ich würde das ganze etwas länger im Ofen lassen. Nach dem ersten Mal aufwärmen war die Käseschicht etwas knuspriger, was ich viel lieber mochte.
Eignet sich auch zum Aufwärmen ohne Mikrowelle. Ich habe das Kuchenblech wie es war einfach jedes Mal (nach Abkühlen) in den Kühlschrank gestellt, und am nächsten Tag wieder rausgenommen und bei ca. 200° für 10 Minuten im Ofen gelassen. Dabei ist nichts angebrannt und es hat auch beim vierten Mal noch gut geschmeckt🙂

Cupcakes – Black and White

So, wie bereits gestern versprochen, gibt es endlich mal wieder Cupcakes von mir. Nachdem ich dieses Wochenende endlich mal wieder Zeit zum Backen hatte, bzw. auch Lust dazu. In letzter Zeit litt das Backen etwas unter meiner Gewichtszunahme (bedingt durch weniger Sport und dann Urlaub fahren – schlechte Kombi). Aber dieses Wochenende dachte ich mir: Scheiss auf deine Diätpläne und backe mal wieder was.

So, um euch den Mund ein wenig wässrig zu machen, gleich mal vorab die Bilder:

Und nun zum Rezept:

Zutaten für den Teig:
225g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz, plus eine Prise für den Eischnee
180g Butter
200g Zucker
2 Eier (getrennt)
80ml Vollmilch
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Esslöffel Kakaopulver

Zutaten für das Topping:
300g Staubzucker
60ml kochendes Wasser
30g dunkle Schokolade
Schoko-Drops für die Dekoration

Zubereitung des Teiges

  1. Den Ofen schon mal auf 180° vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, und zur Seite stellen.
  3. Die Butter schaumig rühren.
  4. Zucker zugeben und fleissig weiter rühren.
  5. Eigelbe hinzugeben und immer noch weiter rühren (Anmerkung der Redaktion: Das war der Punkt, wo ich mir anstelle meines Handmixers eine Küchenmaschine gewünscht hätte…)
  6. Abwechselnd die Mehl-Backpulver-Sals-Mischung und die Milch hinzugeben, und immer noch weiter rühren.
  7. Nun den Teig in zwei Hälften aufteilen.
  8. In die eine Hälfte das Vanilleextrakt hinzugeben, und ja: nochmals rühren.
  9. Und in die andere Hälfte kommt das Kakaopulver. Auch das ganz schön brav unterrühren.
  10. Nun kann man die Eiweisse schlagen und jeweils die Hälfte unter den Teig ziehen.
  11. Die Cupcakes-Formen können nun befühlt werden. Hierzu nimmt man am besten einen Teelöffel zur Hilfe, um den Teig abwechselnd und portionenweise einzufüllen, um eine schöne Marmorierung zu erhalten. In dem Moment sieht man noch keinen grossen Unterschied, der kommt dann aber später zum Vorschein. Die Cupcakes-Formen jeweils zu ungefähr 2/3 füllen.
  12. Zu guter letzt ab in den Ofen damit, und für ca. 25 Minuten backen. Ich habe meine nach 24 Minuten rausgenommen. Hängt aber natürlich vom Ofen und der Grösse der Formen ab. Am besten mal mit einer Stricknadel testen.

Zubereitung des Toppings
Nachdem der Teig schön ausgekühlt hat (ich mache das Topping immer erst am nächsten Tag – ja, Backen als Wochenende-Projekt) kann man sich nun ans Topping machen. Hierzu gibt es zwei Toppings. Ein weisses und ein braunes. Für das weisse mischt ihr 150g des Staubzuckers mit ungefähr 30ml Wasser zu einer Glasur. Für das braune nimmt ihr die restlichen 150g und die Schokolade und schmilzt diese Mischung in einem Gefäss im kochenden Wasser. Je nachdem noch etwas Wasser zugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Hier ein kleiner Tipp von mir: seit vorsichtig mit dem Wasser. Ich habe leider zu viel hinzugegeben, und hatte dann zu wenig Staubzucker zu Hause, um das braune Topping wieder genug dick hinzukriegen, das war dann beim Auftragen leider etwas zu flüssig.

Danach dann die eine Hälfte des Cupcakes mit dem weissen Topping bestreichen, die andere mit dem braunen. Wahlweise kann man noch etwas verzieren. Wie in meinem Falle halt noch ein wenig Punkte machen. Zu guter letzt dann noch jeweils einen Schokodrop in der Mitte vorsichtig festdrücken und fertig sind die Cupcakes.

Eine weitere vegetarische Woche ist vorbei – Zeit für ein Rückblick

Langsam gewöhne ich mich irgendwie daran. Aber ich merke immer mehr: so ganz auf Fleisch verzichten könnte ich nicht. Ich werde nach diesem Monat sicher noch weniger Fleisch essen, als bisher. Aber am Freitag auf mein Schnitzelsemmel zu verzichten, fällt mir schon schwer. Am Freitag gibt es nämlich kein Menü in unserer Kantine (weil wir ja theoretisch am Nachmittag nicht arbeiten, d.h. um 12:30 gehen dürfen). Sie bieten allerdings viele Snacks an, für diejenigen, die doch was Essen müssen. Und normalerweise gehe ich da immer meine Schnitzelsemmel fassen (ach, wie ich die vermisse). Letzte Woche war ich dann ja trotzdem mit den Kollegen mit. Und habe brav die einzigen beiden vegetarischen Snacks gegessen, die im Angebot waren: Eine lausige Käsesemmel, die nach nichts schmeckte und ein Gemüse-Mozarella-Wrap, der auch nicht wirklich gut war. Bäh. Diese Woche also dazu gelernt, und nicht hin. Nur doof ist: Nach der Arbeit gehe ich am Freitag immer gleich noch den Wocheneinkauf erledigen. Dabei kann es auch vorkommen, dass ich in mehrere Läden reinmuss. Manchmal braucht man noch was aus der Apotheke, oder ein neues Buch, … Es kann also länger dauern. Und da kann der Hunger dann ganz schön nervig sein. Vor allem, wenn der eine Arbeitskollege dann sein Schnitzelsemmel noch mit an Arbeitsplatz nahm, weil er ja keinen Bock hatte, alleine zu essen (ja, ich war ja nicht mit), und mich noch mit dem Geruch quält… Argh…. Und das nun noch zwei Freitage… Wie ich mich auf den 5.12. freue. Da gibt es endlich wieder mein geliebtes Schnitzelsemmel.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, haben wir am Donnerstag auch noch im Spanischkurs übers Essen geredet. Natürlich auch über viel Fleisch, wie z.B. Roast Beef. Oder halt mein Lieblingsessen: Lasagne (selbstverständlich mit Fleisch). Folter pur.

Ansonsten habe ich aber brav durchgehalten. Und dieses WE sogar ein neues, vegetarisches, Rezept ausprobiert. Sehr fein und definitiv eine Wiederholung wert. Mehr dazu dann nächste Woche.

Und Gott sei Dank ist ja Süsses nicht verboten. Weswegen ich gestern und heute Cupcakes gebacken habe (gestern gebacken, heute verziert). Mehr dazu dann auch nächste Woche.

So, nun aber der obligate Rückblick auf meine restlichen Ziele.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Wieder mal eine Punktlandung. Immerhin. Ich mache Fortschritte. Wie jede Woche war ich brav Pilates und Zumba. Und zusätzlich diese Woche noch ein wenig Fahrradfahren. Weswegen sich dann die Punktlandung auch ausging.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Ich glaube, dieses Ziel vergessen wir mal. Unterm Strich muss es für mich im Schnitt passen, d.h. über die ganze Woche verteilt. Und das tut es. Und vergessen tun wir es, weil ich es durch den Zumba-Kurs sowieso jeden Dienstag nicht erfülle. Und letzten Donnerstag kam ich noch auf die gloriose Idee, direkt von der Arbeit in den Spanischkurs zu fahren. Wurde dann mangels eines Abendessens nicht umgesetzt. Wird aber in Zukunft so gemacht, d.h. ich nehme mein Abendessen dann mit ins Büro. Und dann bin ich auch am Donnerstag mehr als 10h drin. Dafür will ich aber die restlichen Tage früher rauskommen.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Nichts neues von der Seite. Ich gehe brav in meine Kurse, und schaue, ob sich da was ergibt.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Es gab keinen Grund zu jammern, sich zu ärgern oder sich zu beschweren.

WPC – Achievment

This weeks photo challenge is about achievement.

This week, show us a photo that says “achievement” to you: people meeting a long-worked-for goal. Something tangible you’ve created. A view from a journey you’ve completed, or the stating point of a journey not yet made or a project you hope to finish. We look forward to being inspired!

In june I did the Inka-Trail. And since I am not a very sporty person, having done this is a big achievement for me. Therefore, I decided to show you some pictures from me on the trail.

Blaue Stunde – Prag von oben

An unserem zweiten Tag sind wir zum Abschluss noch auf den Hügel hoch, wo auch der Veitsdom steht, allerdings etwas weiter hinten, um eine gute Sicht auf die vielen Brücken zu haben. Leider gab (meiner Meinung nach) das Motiv nicht allzu viel her. Aber seht selbst:

Zum vergrössern der Bilder einfach draufklicken.

Die meisten der Fotos sind übrigens HDR, jedes einzelne wurde mit dem Stativ gemacht, und bei den Fotos zu späterer Stunde waren ja auch die Belichtungszeiten schon recht lang, ohne Stativ also chancenlos. Die „Striche“ im Wasser, sind Schiffe, die durchfuhren, währenddem ich belichtet habe.

Mexikanischer Gratin – vegetarisch

20141108-SG-00002

So, wie versprochen nun ein vegetarisches Rezeptchen, und zwar von dem Mexikanischen Gratin, welcher es bei mir am Wochenende gab (am Samstag die frischgekochte Version, am Sonntag den aufgewärmten Rest).

20141108-SG-00003

In Klammer findet ihr dabei jeweils die Originalzutaten, und nicht in Klammer meine Änderungen. Die Originalzutaten wären für 4 Personen gedacht. Mit meinen Änderungen hat es für mich für zwei Mal essen gereicht.

20141108-SG-00004

Zutaten für den Gratin

1 (2) Zwiebeln, fein gehackt

(1 Knoblauchzehe, gepresst) – würde ich reintun, hatte ich nicht zu Hause

(1 grosser roter Peperoncino, entkernt, in feinen Streifen) – würde ich auch reintun, fand ich im Merkur leider nirgends😦

(1 Dose rote Bohnen, ca. 400g, abgespült, abgetropft) – mag ich nicht

1 Dose Maiskörner, ca. 200g (350g), abgetropft

1 rote Paprika (und 1 gelbe Paprika) in ca. 1 cm grossen Würfeln

3 (4) Tomaten, in ca. 1 cm grossen Würfeln

(1 Avocado) – mag ich auch nicht so, und ja ich weiss, ich bin heikel

(1/4 Teelöffel roter Tabasco) – gibt es in meinem Haushalt auch nicht.

Salz und Pfeffer zum würzen

20141108-SG-00005

Zutaten für die Tortilla-Streusel

25g (50g) Tortilla-Chips, grob zerbröckelt

50g rezenter Emmentaler, grob gerieben (100g rezenter Appenzeller, grob gerieben)

1 (2) Esslöffel Olivenöl

20141108-SG-00009

Zubereitung

Als erste gleich mal den Backofen auf die gewünschten 220° vorheizen (bei meinem dauert das nämlich eine gefühlte Ewigkeit, bis der mal warm wird).

Danach beginnt man damit, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Peperoncino anzudünsten. Anschliessen kommen die Bohnen, die Maikörner und die Paprika mit in die Pfanne und werden ca. 3 Minuten mitgedämpft. Zum Schluss kommen die restlichen Zutaten in die Pfanne und das ganze wird noch ein wenig gedämpft.

20141108-SG-00013

Nun kommt das ganze rein in die vorbereitet Gratin-Form und es geht weiter mit der Zubereitung der Tortilla-Streusel. Hierbei werden alle Zutaten gemischt und anschliessend über dem Gratin verteilt.

Zu guter letzt, kommt das ganze in den Ofen, für ca. 20 Minuten, bei 220°.

Das tolle an dem Rezept ist, dass es sich hervorragend vorbereiten lässt (schon bei Gästen erprobt). Und wer will, kann Fleischreste mit reingeben, und diese so verwerten. Damit ist es dann allerdings alles andere als vegetarisch😉

20141108-SG-00017

Liebster Award

Ein weiteres Mal wurde ich für den Liebster Award nominiert. Hierbei ein herzliches Dankeschön an Sabine und ebenfalls an Non Smoking Lady Bug für die Nomination, die nun schon etwas länger her ist. Hierzu ein grosses Sorry, aber das ging im beruflichen Stress vor dem Urlaub einfach unter.

Dann mal zu den Regeln

  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat. Siehe oben😉
  2. Liste die Regeln auf (und zeige das Award-Bildchen an) – Sorry, für die Verlinkung des Bildes bin ich nun zu faul.
  3. Beantworte die Fragen oder Liste 7 Fakten über dich auf.
  4. Nominiere weitere Personen

Wie auch schon beim letzten Mal, werde ich aufs Nominieren verzichten. Die Fragen werden allerdings beantwortet, und auch die Fakten aufgelistet.

So, dann mal zuerst zu den Fragen von Sabine:

1. Warum bist Du überhaupt Blogger geworden? Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Ich wollte einfach mein Leben verändern, und habe deswegen meinen Plan aufgestellt. Damit ich mich auch daran halte, habe ich beschlossen, darüber zu bloggen. Soziale Kontrolle🙂 Und schnell kamen dann meine beiden Hobbys, das Reisen und das Fotografieren auch mit ins Spiel.

2. Wie und wo lässt Du Dich am liebsten zum Schreiben inspirieren?
Zu Hause, gemütlich auf dem Sofa liegend. Da tippe ich dann auch meistens meine Berichte. Mit meinem kleinen 11-Zoll-Laptop geht das nämlich sehr gut🙂

3. Was ist das Ziel Deines Blogs?
Die soziale Kontrolle😀 Also, dass ich mich dadurch an meinen Plan halte. Dazu gleich: Habe heute auch wieder brav vegetarisch gegessen.

4. Verdienst Du Geld mit Deinem Blog?
Nö. Bleibe hier lieber ohne Werbung.

5. Welche Hobbys außer Bloggen hast Du sonst noch?
Reisen, Fotografieren und Spanisch. Und am liebsten verbinde ich alle drei. Im Moment aber ganz brav schön einzeln. Backen und Kochen tu‘ ich auch noch ganz gern. Aber dazu fehlen mir leider meistens die Abnehmer😦 Und in Minimengen ist dann irgendwie auch doof (vor allem, da man Minimengen oft nicht im Supermarkt kriegt, und dann immer Reste übrig bleiben).

6. Dein Lieblings-Haustier?
Katzen, Katzen und nochmals Katzen. Auf meinen 6. Geburtstag habe ich den Cäsar geschenkt gekriegt. Der verstarb, als ich 18 war. Worauf ich mit tagelangem Weinen reagiert habe, bis sich mein Papa die ganze Misere nicht mehr anschauen konnte, und mir den Peppi kaufen wollte. Vor Ort war da noch die Sissi, eine schwarze Katze mit weissen Pfoten, genau wie ich sie immer haben wollte. Ich war nicht dabei. Das ganze war eine Überraschung für mich. Und ich habe dann beide gekriegt. Wobei mich meine Eltern ganz schön geärgert haben. Die Sissi war scheu, und hat sich versteckt, und der Peppi lag von Beginn an stolz auf dem Kratzbaum. Ich also, als ich heimkam, gleich los zum Peppi. Und meine Eltern „Der gehört deinem Bruder.“ Da hättet ihr mein Gesicht sehen sollen… Nach einer kurzen Pause kam dann der erlösende Satz „Deine liegt hinter dem Sideboard.“ Und als ich dahinter schaue, haben mich süsse gelbe Augen, aus einem schwarzen Gesicht, welches wiederum auf weisse Pfoten gebettet war, angeschaut. Und da hatte die Sissi mein Herz gewonnen. Bis jetzt, meine absolute Lieblingskatze. Die Sissi verstarb 2010. Den Peppi gibt es immer noch. Der geniesst sein „Rentnerdasein“ bei meinen Eltern und ihrer neuen Katze, dem Pascha.
Sobald ich dann in meiner neuen Wohnung bin (mit Gartensitzplatz, und nicht mehr mitten in der Stadt), werde ich mir wieder zwei süsse Stubentiger suchen.

7. Reist Du lieber mit Partner/Partnerin oder alleine?
Nachdem die letzten Reisen immer alleine war, und das oft recht anstrengend sein kann, aktuell lieber mit Partner. Von früheren Reisen weiss ich aber auch, dass man da kompromissbereit sein muss😉.

8. Welche war Deine schönste Reise?
Peru. Ganz klar. Dazu gibt es auch einige Berichte auf meinem Blog. Hier zu finden.

9. Gibt es eine unvergessliche Begegnung, die Du als Blogger hattest?
Bisher noch nicht. Vielleicht kommt ja noch eine?

10. Welche Fortbewegungsart ist Dir am liebsten?
Fahrrad. Da ist man flexibel, d.h. nicht auf einen Fahrplan angewiesen. Muss keinen Parkplatz suchen. Keine Parkgebühren oder ein Ticket bezahlen. Kommt immer noch einigermassen fix von A nach B. Und das beste: Man verbrennt dabei auch noch ein paar dieser fiesen kleinen Tierchen, die Kalorien genannt werden.

11. Was bedeutet für Dich Glück?
Dass ich mein Leben leben kann, wie es mir gefällt. Dazu gehört auch, dass ich ausgewandert bin. Nicht alle haben diese Möglichkeit, so etwas auch durchzuziehen. Ich hatte sie.

So, und jetzt noch zu den 7 Fakten über mich für Non Smoking Lady Bug

7 Fakten über mich

  1. Ich habe Informatik studiert, und bin stolz darauf, eine der wenigen Frauen zu sein, die das gemacht haben.
  2. Bei mir zu Hause, in der Küche, hängt eine Rubbelweltkarte, wo die bereits besuchten Länder freigerubbelt sind.
  3. Ich bin ein glücklicher Single, und einer Beziehung gegenüber trotzdem nicht abgeneigt (ja, das geht: man sollte sein Leben einfach auch jetzt geniessen, und deswegen bin ich glücklich).
  4. Wenn ich gestresst oder genervt oder müde bin, kommt mein Schweizer Akzent wieder richtig stark zum Vorschein. Da kann es manchmal sogar passieren, dass ich Schweizerdeutsch und Steirisch zu mischen beginne.
  5. Ich habe ein ungesundes Verhältnis zu meinem Gewicht. Ich stehe täglich auf die Waage und bin unzufrieden damit.
  6. Ich vermisse mein altes Leben (in der Schweiz) gar nicht. Finde es aber sehr schade, dass für viele „Freunde“ die Aussage gilt „aus den Augen, aus dem Sinn“.
  7. Ich erschrecke mich jetzt noch jeden Samstag, wenn die Sirenen getestet werden. Das war ich mir aus der Schweiz nicht gewohnt, weil sie da nur einmal im Jahr getestet werden.

So, und Nominierungen gibt es nun keine.

November – Woche 1 – ein Rückblick

So, meine erste vegetarische Woche ist um, und ich habe (bisher) durchgehalten. Wenn auch mit Schwierigkeiten. Am Montag war es noch kein Problem, dadurch, dass ich montags über Mittag Pilates mache, bringe ich da mein Essen selber mit, also einfach einen Tomaten-Mozarella-Salat vorbereitet und noch ein Brötchen dazu, fertig. Am Dienstag wurde es dann aber schwierig. Das einzig vegetarische Menü bei uns in der Kantine war Kartoffelgratin. Und es hätte ein feines Curry gegeben. Allerdings mit Hühnchen😦 Also musste ich darauf verzichten und den Kartoffelgratin nehmen. Für mich eigentlich viel zu mastig, wenn ich dann den ganzen Nachmittag wieder im Büro sitzen muss. Und so war es auch. Er war leider nicht wirklich gut, und obwohl ich nur ungefähr ein Drittel davon ass, lag mir das Teil den restlichen Nachmittag wie ein Stein im Magen😦 Als Vegetarier hat man also in unserer Kantine definitiv keine grosse Auswahl. Wäre ja schön, wenn von den 5 Menüs immerhin 2 vegetarisch wären. Vor allem, da das eine Salat ist, aber da gibt es praktisch immer Fleisch als Beilage😦 Da könnte man ja auch öfters was vegetarisches anbieten, oder dann einfach eines der anderen vegetarisch machen. Und ja, das ist mir bisher so nicht aufgefallen.

Mittwoch und Donnerstag ging es dann relativ gut. Der Freitag wurde dann aber wieder hart. Da gibt es kein Menü in unserer Kantine, sondern nur Würste, Schnitzelsemmel, Semmel mit faschiertem Laibchen, … Und auf dieser ganze Liste habe ich genau ein vegetarisches Ding gefunden: ein Käsesemmel. Sehr enttäuschend das Ganze. Und warum kann man nicht mehr als nur eine vegetarisch belegte Semmel anbieten? Werde wohl also für den Freitag nicht darum herum kommen, dass ich entweder pünktlich raus kann, oder mir mein Mittagessen dann selber mitbringe.

Gestern und heute waren dafür wieder einfach. Selber kochen. Und dabei habe ich mich an ein feines Rezept erinnert, dass ich mal von meiner Mama kopiert habe: ein mexikanischer Gemüse-Gratin. Also einfach die Zutaten weggelassen, die ich nicht so mag, vom Rest dafür etwas mehr rein. Und fertig. Schnell und einfach zubereitet und schmeckt super lecker. Werde versuchen, euch das Rezept (zusammen mit ein paar Fotos) nächste Woche mal hier zu veröffentlichen.

So, jetzt aber mal zu meinen restlichen, vergangenen Zielen:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Das kann man ganz kur auf einen Punkt bringen: ich war diese Woche zu faul. Montag war ich Pilates, und Dienstag Zumba, macht in Summe 2h und 15 Minuten. Immerhin. Aber danach war ich einfach zu faul. Fahrradfahren fiel ab Mittwoch auch weg (am Mittwoch Abend war ich beim Frisör, da setzte ich mir nicht gleich danach meinen Helm auf, und ohne Helm fahre ich nicht). Am Donnerstag hat es dann leicht geregnet, und meine Haare waren so schön geglättet. Und da ist Regen ein echter Frisurkiller. Also mit dem Auto ins Spanisch. Und am Freitag ging es direkt nach der Arbeit zu einem Lightroom-Workshop. Bewaffnet mit Laptop, Kamera, … und da ich gestern noch Bereitschaft hatte, musste mein Laptop aus dem Büro dann auch noch mit. Und irgendwie war mir das dann zu viel Gepäck für’s Fahrrad. Ausserdem hat es wieder geregnet, und die Haare waren immer noch so schön glatt. Und jetzt bin ich einfach zu faul dazu. Nächste Woche dann.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Geschafft. Halt wie immer: ausser Dienstag.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ich war brav zum zweiten Mal im Spanischkurs, und am Freitag in meinem Lightroom-Workshop. Also neue Leute.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Jammern liegt mir nun halt mal in den Genen. Bin ja Österreicherin. Zur Hälfte immerhin. Aber das ist eher so ein „Jammern, damit gejammert wurde“, aber doch nicht ganz so ernst gemeint.

Prag – auf dem Aussichtsturm

Der Aussichtsturm am Hauptplatz. Ich glaube, er gehört zum Rathaus. Auf jeden Fall ein Highlight. Alleine schon das „Treppenhaus“ mit dem modernen Glaslift in der Mitte war sehenswert. Oben angekommen ging es dann raus, reingerutscht mit anderen Touristen, im Einbahnverkehr brav rundherum. Einbahnverkehr deshalb, weil der Weg sehr schmal ist, und kreuzen kaum möglich ist. Leider können wohl nicht alle verstehen, was so ein grosser Pfeil in eine Richtung bedeuten soll, und die halten sich dann einfach nicht daran. Was zu viel Gedränge und Geschubse führt. Für einen Fotographen nicht gerade ideal.

Durch die enge auf dem Turm, haben wir auch alle zwei Rundgänge gemacht. Einmal mit einem Teleobjektiv, für die Details, und einmal mit einem Weitwinkel für das Gesamtbild.