Eine weitere vegetarische Woche ist vorbei – Zeit für ein Rückblick

Langsam gewöhne ich mich irgendwie daran. Aber ich merke immer mehr: so ganz auf Fleisch verzichten könnte ich nicht. Ich werde nach diesem Monat sicher noch weniger Fleisch essen, als bisher. Aber am Freitag auf mein Schnitzelsemmel zu verzichten, fällt mir schon schwer. Am Freitag gibt es nämlich kein Menü in unserer Kantine (weil wir ja theoretisch am Nachmittag nicht arbeiten, d.h. um 12:30 gehen dürfen). Sie bieten allerdings viele Snacks an, für diejenigen, die doch was Essen müssen. Und normalerweise gehe ich da immer meine Schnitzelsemmel fassen (ach, wie ich die vermisse). Letzte Woche war ich dann ja trotzdem mit den Kollegen mit. Und habe brav die einzigen beiden vegetarischen Snacks gegessen, die im Angebot waren: Eine lausige Käsesemmel, die nach nichts schmeckte und ein Gemüse-Mozarella-Wrap, der auch nicht wirklich gut war. Bäh. Diese Woche also dazu gelernt, und nicht hin. Nur doof ist: Nach der Arbeit gehe ich am Freitag immer gleich noch den Wocheneinkauf erledigen. Dabei kann es auch vorkommen, dass ich in mehrere Läden reinmuss. Manchmal braucht man noch was aus der Apotheke, oder ein neues Buch, … Es kann also länger dauern. Und da kann der Hunger dann ganz schön nervig sein. Vor allem, wenn der eine Arbeitskollege dann sein Schnitzelsemmel noch mit an Arbeitsplatz nahm, weil er ja keinen Bock hatte, alleine zu essen (ja, ich war ja nicht mit), und mich noch mit dem Geruch quält… Argh…. Und das nun noch zwei Freitage… Wie ich mich auf den 5.12. freue. Da gibt es endlich wieder mein geliebtes Schnitzelsemmel.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, haben wir am Donnerstag auch noch im Spanischkurs übers Essen geredet. Natürlich auch über viel Fleisch, wie z.B. Roast Beef. Oder halt mein Lieblingsessen: Lasagne (selbstverständlich mit Fleisch). Folter pur.

Ansonsten habe ich aber brav durchgehalten. Und dieses WE sogar ein neues, vegetarisches, Rezept ausprobiert. Sehr fein und definitiv eine Wiederholung wert. Mehr dazu dann nächste Woche.

Und Gott sei Dank ist ja Süsses nicht verboten. Weswegen ich gestern und heute Cupcakes gebacken habe (gestern gebacken, heute verziert). Mehr dazu dann auch nächste Woche.

So, nun aber der obligate Rückblick auf meine restlichen Ziele.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Wieder mal eine Punktlandung. Immerhin. Ich mache Fortschritte. Wie jede Woche war ich brav Pilates und Zumba. Und zusätzlich diese Woche noch ein wenig Fahrradfahren. Weswegen sich dann die Punktlandung auch ausging.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Ich glaube, dieses Ziel vergessen wir mal. Unterm Strich muss es für mich im Schnitt passen, d.h. über die ganze Woche verteilt. Und das tut es. Und vergessen tun wir es, weil ich es durch den Zumba-Kurs sowieso jeden Dienstag nicht erfülle. Und letzten Donnerstag kam ich noch auf die gloriose Idee, direkt von der Arbeit in den Spanischkurs zu fahren. Wurde dann mangels eines Abendessens nicht umgesetzt. Wird aber in Zukunft so gemacht, d.h. ich nehme mein Abendessen dann mit ins Büro. Und dann bin ich auch am Donnerstag mehr als 10h drin. Dafür will ich aber die restlichen Tage früher rauskommen.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Nichts neues von der Seite. Ich gehe brav in meine Kurse, und schaue, ob sich da was ergibt.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Es gab keinen Grund zu jammern, sich zu ärgern oder sich zu beschweren.

November – Woche 1 – ein Rückblick

So, meine erste vegetarische Woche ist um, und ich habe (bisher) durchgehalten. Wenn auch mit Schwierigkeiten. Am Montag war es noch kein Problem, dadurch, dass ich montags über Mittag Pilates mache, bringe ich da mein Essen selber mit, also einfach einen Tomaten-Mozarella-Salat vorbereitet und noch ein Brötchen dazu, fertig. Am Dienstag wurde es dann aber schwierig. Das einzig vegetarische Menü bei uns in der Kantine war Kartoffelgratin. Und es hätte ein feines Curry gegeben. Allerdings mit Hühnchen 😦 Also musste ich darauf verzichten und den Kartoffelgratin nehmen. Für mich eigentlich viel zu mastig, wenn ich dann den ganzen Nachmittag wieder im Büro sitzen muss. Und so war es auch. Er war leider nicht wirklich gut, und obwohl ich nur ungefähr ein Drittel davon ass, lag mir das Teil den restlichen Nachmittag wie ein Stein im Magen 😦 Als Vegetarier hat man also in unserer Kantine definitiv keine grosse Auswahl. Wäre ja schön, wenn von den 5 Menüs immerhin 2 vegetarisch wären. Vor allem, da das eine Salat ist, aber da gibt es praktisch immer Fleisch als Beilage 😦 Da könnte man ja auch öfters was vegetarisches anbieten, oder dann einfach eines der anderen vegetarisch machen. Und ja, das ist mir bisher so nicht aufgefallen.

Mittwoch und Donnerstag ging es dann relativ gut. Der Freitag wurde dann aber wieder hart. Da gibt es kein Menü in unserer Kantine, sondern nur Würste, Schnitzelsemmel, Semmel mit faschiertem Laibchen, … Und auf dieser ganze Liste habe ich genau ein vegetarisches Ding gefunden: ein Käsesemmel. Sehr enttäuschend das Ganze. Und warum kann man nicht mehr als nur eine vegetarisch belegte Semmel anbieten? Werde wohl also für den Freitag nicht darum herum kommen, dass ich entweder pünktlich raus kann, oder mir mein Mittagessen dann selber mitbringe.

Gestern und heute waren dafür wieder einfach. Selber kochen. Und dabei habe ich mich an ein feines Rezept erinnert, dass ich mal von meiner Mama kopiert habe: ein mexikanischer Gemüse-Gratin. Also einfach die Zutaten weggelassen, die ich nicht so mag, vom Rest dafür etwas mehr rein. Und fertig. Schnell und einfach zubereitet und schmeckt super lecker. Werde versuchen, euch das Rezept (zusammen mit ein paar Fotos) nächste Woche mal hier zu veröffentlichen.

So, jetzt aber mal zu meinen restlichen, vergangenen Zielen:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Das kann man ganz kur auf einen Punkt bringen: ich war diese Woche zu faul. Montag war ich Pilates, und Dienstag Zumba, macht in Summe 2h und 15 Minuten. Immerhin. Aber danach war ich einfach zu faul. Fahrradfahren fiel ab Mittwoch auch weg (am Mittwoch Abend war ich beim Frisör, da setzte ich mir nicht gleich danach meinen Helm auf, und ohne Helm fahre ich nicht). Am Donnerstag hat es dann leicht geregnet, und meine Haare waren so schön geglättet. Und da ist Regen ein echter Frisurkiller. Also mit dem Auto ins Spanisch. Und am Freitag ging es direkt nach der Arbeit zu einem Lightroom-Workshop. Bewaffnet mit Laptop, Kamera, … und da ich gestern noch Bereitschaft hatte, musste mein Laptop aus dem Büro dann auch noch mit. Und irgendwie war mir das dann zu viel Gepäck für’s Fahrrad. Ausserdem hat es wieder geregnet, und die Haare waren immer noch so schön glatt. Und jetzt bin ich einfach zu faul dazu. Nächste Woche dann.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Geschafft. Halt wie immer: ausser Dienstag.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ich war brav zum zweiten Mal im Spanischkurs, und am Freitag in meinem Lightroom-Workshop. Also neue Leute.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Jammern liegt mir nun halt mal in den Genen. Bin ja Österreicherin. Zur Hälfte immerhin. Aber das ist eher so ein „Jammern, damit gejammert wurde“, aber doch nicht ganz so ernst gemeint.

Wieder mal Sonntag – Wieder mal Zeit für einen Rückblick

Ja, wieder mal ist Sonntag, und deswegen wird es wieder mal Zeit, auf meinen Plan zu blicken. Diese Mal geht der Rückblick aber ausnahmsweise über drei Wochen, da ich ja im Urlaub war…

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Das ist mir doch bisher recht gut gelungen. Die widrigen Umstände beim Reisen schrecken mich irgendwie nicht mehr so. Mit der Zeit weiss man, was einem da schreckliches Erwarten kann, und man ist entsprechend vorbereitet (d.h. man hat Tempos oder Klopapier mit dabei, als auch Desinfektionsgel für die Hände und Medikamente gegen so denkbar alles und man ist geistig auf die diversen Widrigkeiten vorbereitet). Also, über die lokalen Gegebenheiten habe ich schon mal brav nicht gejammert.

Mit dem Durchfall fiel mir das dann doch schon schwerer. Wieso kriege ich denn auch Durchfall? Bin doch nun schon so viel gereist, und kam immer ohne davon… Auch sonst, ist mein Magen nicht anfällig. Ich kann oft das gleiche Essen wie jemand, der danach Durchfall kriegt, und selber merke ich nichts. Dieses Mal hat aber die ganze Reisegruppe gekriegt (sollte auf einer geführten Rundreise eigentlich nicht passieren… aber meine regelmässigen Leser wissen ja, dass ich dieses Mal mit dem Reiseleiter alles andere als zufrieden war, und das ist mit ein Punkt, der zu meiner Unzufriedenheit beitrug). Im Gegensatz zu anderen, war ich ja immerhin gewappnet. Aktivkohle also sofort mal eingeschmissen und mich dann damit getröstet, dass ich immerhin ohne Gewichtszunahme aus dem Urlaub zurückkommen werde. Nach zwei Tagen war dann auch schon alles wieder vorbei. Und gejammert habe ich brav nicht.

Viel schwerer viel es mir da (wie bereits schon erwähnt), wegen dem Reiseleiter und einem Teil meiner Mitreisenden nicht zu jammern.

Diese Woche war dann verglichen dazu relativ ruhig. Zwar bin ich erkältet. Aber nach dem „Urlaub“ bin ich irgendwie immer krank. Muss die Ernährungsumstellung und dann vor allem das Fliegen sein. Meine Arbeitskollegen haben sich auch schon fast daran gewöhnt, dass ich nach einem längeren Urlaub mal nicht erscheine (bzw. doch jedes Mal kurz erscheine, damit mich dann mein Chef nach Hause schickt), dass sie schon gewettet haben, ob ich krank bin oder nicht. Hat dann zu einigen erfreuten Gesichtern geführt, und anderen weniger erfreuten. Aber trotz allem zur allgemeinen Erheiterung 🙂 Bin jedenfalls dann brav die ganze Woche arbeiten gegangen. War halt gerade so an der Grenze. Aber ich wollte nun mal nicht schon wieder direkt nach dem Urlaub fehlen. Das Gerede, was da so entstehen könnte, erspare ich mir lieber.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Tja, dazu kann man nur eines sagen: Im Urlaub gab es die Möglichkeit dazu nicht (nein, ich gehe als Frau nicht alleine in einem islamischen Land joggen, so mutig bin ich nicht, und ein Fitnessstudio oder so was gab es in den Hotels nun mal nicht).

Und letzte Woche: Wie gesagt, ich war krank. Und nach der Arbeit jeweils nur noch direkt ins Bett.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Waren die ganze Woche durch jeweils so um die 9 Stunden. Schliesslich bin ich jeweils mehr oder weniger pünktlich um 16 Uhr aufgestanden, und habe das Büro verlassen. War auch kein Problem. Krank akzeptiert da jeder. Und viel zu tun ist momentan auch nicht.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ja, 24 an der Zahl im Urlaub. 23 Mitreisende und 1 Reiseleiter. Auf einige hätte ich da aber gut verzichten können. Und eigentlich geht es mir bei dem Ziel ja auch eher um neue Leute bei mir zu Hause. Viel auch der Krankheit zum Opfer. Der Spanischkurs hätte zwar am Donnerstag begonnen, aber da ich am Donnerstag noch zum Notar musste (Wohnung kaufen, Vertrag ist nun offiziell unterschrieben), war ich danach so fix und fertig, dass daran wirklich nicht mehr zu denken war. Diesen Donnerstag dann. Und die beiden WE standen im Zeichen des Fotoklubs. Letzten Sonntag war Familienausflug (d.h. die Familien waren mit dabei, dafür die Kameras zu Hause). Und gestern waren wir Pferde fotografieren (hierzu wird es wahrscheinlich keine Fotos auf dem Blog geben, weil fast immer die Besitzer mit oben sind).

November – Der vegetarische Monat
Da mich dieser ja bereits erwartet… Ja, darum… genau darum… esse ich momentan mehr Fleisch als normal 😀 Im Ernst: Ist etwas abhängig vom Menüplan unserer Kantine. Und diese Woche gab es halt bezüglich Fleisch meine Lieblingsmenüs, und bei den vegetarischen dann auch noch an einem Tag was marokkanisches… Das war dann doch zu viel des Guten. Und auch nächste Woche werde ich fleischtechnisch garantiert nochmals geniessen 😀

Wochenrückblick / Retrospection

English Text below.

Wieder mal Sonntag, also Zeit für meinen Wochenrückblick.

Juli – mindestens 3 Stunden Sport pro Woche
Wieder mal nicht geschafft. Dabei bin ich top motiviert in die Woche gestartet. Am Montag brav zur Arbeit geradelt und am Dienstag den Zumbakurs bei meinem Arbeitgeber besucht. Danach wurde ich allerdings krank, eine Erkältung, mit allem was so dazugehört. Schlecht schlafen, Nase zu, Kopf- und Halsschmerzen und halt einfach schlapp fühlen. Also kein Sport mehr für die restliche Woche. Trotzdem näheren wir uns langsam wieder dem Ziel. Immerhin waren es zwei Stunden in den ersten zwei Tagen.

August – Nie mehr als 10h pro Tag arbeiten
Auch nicht geschafft. Weil am Dienstag musste ich ja fast arbeiten, bis der Zumba-Kurs dann mal losging. Aber sowas stört mich dann eigentlich nicht. Vor allem war es ja auch nur eine Viertelstunde mehr.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Geschafft. Zumba-Kurs.

Oktober – Nicht rumjammern und mich beschweren
Ich wundere mich immer noch, wie mir das bisher gelungen ist. Klobrille hin und krank. Aber trotzdem habe ich es geschafft. Und morgen geht der heiss ersehnte Urlaub endlich los.


So, it is again time for my weekly retrospection.

July – at least 3 hours sport per week
Failure. Yes, really. I was motivated at the beginning of the week. On monday I went to work with my bike and on tuesday I visited the Zumba Lessons at my company. But then, I got a cold. Fever, didn’t sleep good at night, head ache, … So, no sports anymore. But, I am making progress, I did 2 hours in these first two days. And after my holiday I also start with the Pilates lessons at my company.

August – never work more then 10 hours per day
Almost achieved. Not on tuesday, because I worked until the Zumba lessons started, so it has been a little bit more then 10 hours on tuesday. But, this is ok. Since I planned it, and it has been only 15 minutes more.

September – meet new people
Also done, this week. In the Zumba lessons.

October – Never complain
I am still wondering how I have done that. Still a little bit sick, and I am still not complaining. Yeah.

So, my vacation can start tomorrow!!!

Wochenrückblick: Es geht aufwärts

Die Arbeit macht mir zwar immer noch einen gehörigen Strich durch die Rechnung, aber immerhin finde ich wieder für das eine oder andere Zeit.

So habe ich mein Juli-Ziel mal wieder erfüllt. Dank dem Arbeitsweg, den ich zu Wochenbeginn konsequent mit dem Auto zurückgelegt habe. Später dann nicht mehr, aber das Problem, wie ich mit meinem Fahrrad einen Wocheeinkauf plus eine Packung Klopapier nach Hause transportiere, habe ich einfach immer noch nicht gelöst. Ebenso, wie ich eines dieser grossen Packer von der Post nach Hause transportiere, die der Tschibo immer verschickt. Könnten die nicht kleinere Packerl nehmen? Naja, egal, jedenfalls konnte ich drei Mal zur Arbeit radeln, was mir doch ganz gut getan hat. Und da ich zwei Mal noch grössere Umwege einlegen musste (neue Wohnung und Notartermin) komme ich damit auch auf die gewünschten drei Stunden.

Mit dem August-Ziel wurde natürlich wieder nichts. Ich meine, was soll man dazu noch sagen. 50 müssen in der Woche geleistet werden. Und da man ab und an noch Termine hat, gibt es zwangsläufig Tage, an denen es mehr als 10 sind. Und ja, das ist legal. Ich wohne nämlich nicht in Deutschland 😉 Und in anderen Ländern ist das durchaus legal, und in einigen Firmen sogar normal.

Entsprechend blieb leider auch das September-Ziel wieder liegen. Meine wenige Freizeit ging für’s Wohnung kaufen drauf. Da gibt es ja auch einiges, worum man sich kümmern muss. Diese Woche dann nochmals Notar-Termin, und dann ist glücklicherweise nur noch die Finanzierung offen. Bin ich froh, wenn das endlich vorbei ist. Dann bleibt wieder mehr Zeit für anderes.

Das September-Ziel werde ich aber noch wahrnehmen. Halt eher im Oktober oder November. Aber damit gebe ich mich jetzt nicht zufrieden. Und ansonsten: es sind ja noch drei Tage übrig. Mal schauen. Man kann es ja auch auf die letzte Minute hin erfüllen 😉

Wieder mal ein Wochenrückblick / Again a retrospection about the last week

So, wieder mal ist Sonntag, und deswegen ist es an der Zeit für meinen Wochenrückblick bezüglich meines 12-Monats-Plan. Vor allem, nachdem dieser ja letzte Woche meinem Besuch zum Opfer viel. Aber wer mich regelmässig liest, weiss inzwischen dass bei mir die Freunde und die Familie immer an erster Stelle kommen.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
August – Nie mehr als 10h arbeiten
September – Neue Leute in mein Leben lassen
Diese drei Ziele fielen komplett meiner Arbeit zum Opfer. Die Geschäftsleitung hat für alle Beteiligten in unserem Projekt Überstunden mehr oder weniger angeordnet, und nun sitze ich brav jeden Tag so ca. 10.5h im Büro. Ausser Freitag, da darf ich noch etwas früher gehen. Dafür sitze ich dann allerdings am Samstag nochmals drin. Und sorry, nach 10.5h arbeiten bin ich einfach für alles zu kaputt. Da schaffe ich es höchstens noch aufs Sofa, schreibe meine Mails, lese ein wenig andere Blogs und das war es auch schon. Es gab also kaum Sport diese Woche (einige Strecken mit dem Fahrrad, ansonsten nix), am August-Ziel bin ich komplett vorbei und Zeit für neue Leute ist schon mal gar nicht, weil ich froh bin, wenn ich Zeit für die Leute finde, die schon da sind.

Nichts desto trotz habe ich einiges unternommen, damit es vielleicht doch noch besser wird. Habe mich am Samstag für den Zumba-Kurs bei uns in der Firma angemeldet. Die Bewilligung bei der Personalabteilung ist noch offen (da hat am Samstag irgendwie keiner gearbeitet…). Dieser ist jeweils Dienstag und am nächsten glänze ich dann schon mal mit Abwesenheit. Aber was soll es. Es ist trotzdem ein Anfang gemacht.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Klappt momentan gar nicht. Über so viel Arbeit jammere ich einfach. Und es ist ja noch nicht Oktober. Umgesetzt wird das dann im Oktober…

Dezember – Mich mehr um meine Familie kümmern
Da habe ich den ersten Schritt schon mal erledigt: Ticket für den Flug über Weihnachten ist gebucht.


Sunday, and again one week is over. Therefore it is about time for the retrospection about the last week concerning my 12 months plan.

July – at least 3 hours sports per week.
August – Never work more then 10 hours per day.
September – Let new people in my life
All these goals completely had to be scarified to my work. Our CEO (yes, really, our CEO himself, not somebody else further up in the hierarchy, really our CEO) decided that everybody somehow related to our current project has to do overtime to achieve the „new“ project goals till the end of month. This means: more then 10 hours per day, and also on saturday. So, for my august goal this means a complete fail. And after working so much am just too tired to do any sports or do anything to meet new people at all. I mean, I’m happy if I manage it to find some free time for my friends and my family. So, I completely forget about everything else. At least I managed two times to take my bike instead of taking my car. At least some sports…

But, I try to change it. On saturday I subscribed for the Zumba Lessons in our company. I hope I can go to these lessons. Somebody from the HR still has to say ok to it. And guess what, on saturday nobody from the HR has been in the office to do so 😉 Maybe I will meet some new people there. And if not: it means more then an hour sports per week 😉

October – Do not complain
At the moment, this is also a complete failure. About this amount of work I cannot do anything else then complaining. Sorry for that.

December – More family time.
First step done. The flight for my visit on Christmas is booked. So I will be home at Christmas.

Wie mir mein Job gerade einen Strich durch die Rechnung macht

Ja, dieses verflixte Septemberziel. Momentan habe ich ein grosses Problem damit: Ich würde Zeit brauchen um es umzusetzen. Und die habe ich nicht. Und hauptsächlich ist da mein Job schuld. Denn genau jetzt haben wir Überstunden angeordnet gekriegt. Und 6-Tage-Woche. Und ja, das können sie tun. Leider.

Meine spärliche Freizeit geht nun also dafür drauf, dass ich meinen Wohnungskauf irgendwie regle (zählt der Notar auch als „neuen Mensch in mein Leben lassen“ – wenn ja, hätte ich das Ziel am Freitag dann immerhin erfüllt), oder dann für schon länger geplante Aktivitäten mit Freunden. Die zählen dann aber nicht als neue Menschen. Aber länger geplantes kann ich nun auch nicht einfach aufschieben. Und vor allem: Es tut im Stress so gut, wenn man dann mit Freunden etwas abschalten kann.

Und wird es noch was mit meinem Ziel? Eher nein – weil die Überstunden wurden mal bis Ende Monat angeordnet. Das wird also spassig. Ausser (aber die Wahrscheinlichkeit, dass das auftritt, ist minimal) ich kann mich am Sonntag zu irgendwas aufraffen. Aber erfahrungsgemäss war ich da immer am Schlafen… Wenn man es so streng hat, benötigt man irgendwie automatisch auch mehr Schlaf. Noch weniger Freizeit also.

Mit Sport sieht es dafür wieder gut aus. Die eine schon länger geplante Aktivität war Wandern am Samstag mit einer Freundin. Und wir liessen uns vom schlechten Wetter einfach nicht unterkriegen und sind auf den Schöckl rauf. Leider wurden wir nicht mit einer Aussicht belohnt, da Nebel. Nichts desto trotz war die Laune stets gut, es gab oben was Gutes zu essen und wir sind wieder um eine gemeinsame tolle Erinnerung reicher (ja – solche Wanderungen bleiben eher hängen, als die ganz „normalen“ bei gutem Wetter). Fotos hierzu gibt es keine, da ich meine Kamera nicht dabei hatte (man hätte ja eh nix sehen können). Und fremde Fotos veröffentliche ich nicht.

Auch joggen ging letzte Woche regelmässig. Diese Woche aber leider noch nicht. Leide seit gestern an unerklärlichen Rückenschmerzen. Und da lasse ich joggen lieber mal sein. Ich hoffe, die Schmerzen sind bald mal weg. Ansonsten gehe ich selbstverständlich brav zu einem Arzt (aber man muss ja nicht gleich wegen jedem Wehwehchen rennen).

Ach, und das liebe August-Ziel: Das erübrigt sich von selbst. Wenn der CEO höchstpersönlich die Überstunden anordnet, dann kann ich dieses Ziel einfach nur noch an den Nagel hängen. Und mich mit dem Gedanken trösten, dass ich die Stunden dann ja ausbezahlt kriege, und mir davon ein tolles Objektiv für meine Kamera kaufen werde.

Wochenrückblick

Sonntag, wieder mal Zeit für den Wochenrückblick auf meine Ziele und Pläne. Beginnen wir doch gleich mit dem aktuellen Monat.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Da hat sich genau nichts getan. Diese Woche war leider einfach keine Zeit dazu. Am Sonntag kam ich total kaputt aus Prag zurück, weswegen ich am Montag einfach mal einen Tag mit Schlafen verbrachte. Am Dienstag dann wieder ins Büro, um zu erfahren, dass momentan so viel schief läuft, dass wir sogar über Nacht nun Bereitschaftsdienst machen müssen 😦 Ging bei mir aber gar nicht. Erstens war ich immer noch so fertig, und zweitens lief was schief in einem Bereich, wo ich mich nicht auskenne. Aber trotzdem: Unterstützung war gefordert, und ich blieb lange im Büro. Soll sich diese Woche aber ändern.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Dieses Ziel konnte ich ja im August schon kaum halten. Und jetzt, wo ich nicht mehr darauf achte, sowieso nicht. In dieser strengen Zeit waren es jetzt natürlich wieder etwas mehr Stunden. Ich hoffe, das wird nächste Woche wieder besser.

Juli – mindestens 3h Sport pro Woche
Tja, was soll ich sagen, ich war wirklich hin von dem Wochenende in Prag, weswegen ich nach der Arbeit wirklich direkt ins Bett ging. Also kein Sport. Bis auf die Stunde Radfahren heute. Immerhin. Besser als nichts. Aber auch das wird nächste Woche besser. Vor allem, da wir für Samstag eine Wanderung geplant haben. Alleine damit sprenge ich die 3 Stunden bereits.

Fazit:
Die Woche war fürn A… Aber was soll’s. Muss auch mal sein, und kann auch mal passieren. Das Wochenende, was zu dem Zustand geführt hat, war es jedenfalls wert. Prag ist voll schön, und wir hatten in den vier Tagen dort echt Spass, deswegen aber auch etwas wenig Schlaf. Abends Cocktails trinken gehen und morgens blaue Stunde und Sonnenaufgang fotografieren fordern halt ihren Tribut. Und das hat man bei mir diese Woche gut gemerkt.

Dies und Das

So, letzte Woche gab es ja kaum etwas von mir zu Lesen. Dies lag vor allem daran, weil es wichtigere gibt als Bloggen 😉 Z.B. den neuen Neffen begrüssen.

Ich war auch genau deswegen letzte Woche abwesend, d.h. in der Schweiz unterwegs. Geburtstag feiern mit der Mama, meinem Neffen Hallo sagen und Freunde treffen. In meinen kleinen Neffen bin ich auch schon total verliebt. Er hat mich angebrüllt und an den Haaren gezogen, und damit mein Herz gewonnen. 

Dafür war sonst für nichts Zeit, und auch diese Woche bleibt kaum Zeit. Endlich werden nämlich mal wieder „gescheite“ Wohnungen inseriert, d.h. ich bin fast jeden Abend irgendwo eine Wohnung am Besichtigen, worunter natürlich mein Sport-Programm immens leiden muss 😦 Und am Donnerstag geht’s dann auch schon wieder weg. Nach Prag. Von Prag wird es dann auch Fotos zu sehen geben. Nicht so, wie jetzt aus der Schweiz. Da habe ich nämlich ausnahmsweise mal nicht fotografiert. Freunde und Familie waren einfach wichtiger. 

So, jetzt aber mal zu meinen Zielen und letzter Woche, der etwas verspätete Wochenrückblick.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Geschafft! Wenn auch knapp 🙂 Aber geschafft. Dafür habe ich aber gestern, auf der Zielgerade sozusagen, kurz aufgegeben. Aber das lag an der Wohnungsbesichtigung. Der Termin lag so blöd, dass ich entweder länger im Büro bleiben konnte, und direkt nach der Arbeit hinfahren, oder schnell nach Hause fahren konnte, aufs Klo gehen, um dann gleich wieder wegzufahren… Habe mich also für’s erstere entschieden. Und da ich am Donnerstag und Freitag mal Überstunden abgebaut habe, ist das damit auch gerechtfertigt.

Juli – Mindestens 3h Sport in der Woche
Ich würde mal behaupten, dass ich das auch letzte Woche geschafft habe. Bin an zwei Tagen noch mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. War brav joggen, und habe etwas Krafttraining gemacht. Sollte reichen. Statistiken gibt es dieses Mal keine, weil ich nicht rausgefunden habe, wie ich die bei Runtastic für die letzte Woche anzeigen könnte.
Dafür wird das diese Woche nichts werden. Fahrrad ist nicht, weil ich da zu wenig flexibel bin, um die Wohnungen zu besichtigen. Und zum Joggen bleibt aus demselben Grund auch keine Zeit. Und am Donnerstag geht es dann ja auch schon los nach Prag. Sightseeing, Fotos machen. Also immerhin Bewegung. Es könnte schlimmer sein. Nächste Woche dann aber wieder Vollgas. 

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Tjo… Es ist ja noch nicht September… Aber mal schön der Reihe nach.
Meinen Neffen habe ich ins Herz geschlossen. Da wird er auch bleiben (zumindest, bis er ins Teenager-Flegel-Alter kommt).
Dafür wurde aber leider aus meinem Date nicht mehr. Wir haben uns zwar noch zwei mal gesehen. Aber leider hat sich dieses Kribbeln bei mir nicht eingestellt und ich habe einfach gemerkt, dass er deutlich mehr wollte. Er hat den Eindruck erweckt, total verknallt zu sein. Und da dachte ich mir, dass ich besser einen Schlussstrich ziehe. Zum einen musste ich mich bereits zum letzten Date hinzwingen, und zum anderen muss ich ihn auch nicht unnötig verletzen. Aber es gibt noch andere Menschen. Und es ist ja auch noch nicht September.

Rückblick 2. August-Woche

Sonntag Abend, mal wieder Zeit für meinen Rückblick. Über mein Ziel von diesem Monat (Nie länger als 10 Stunden arbeiten) lässt sich ja nicht viel erzählen. Deswegen momentan halt nur dieser einwöchige Rückblick.

Aktuelles Ziel: August – Nie mehr als 10h arbeiten
Tja. Da gibt es nicht viel zu sagen. Geschafft! War ja diese Woche auch nicht mehr alleine, so dass ich mit gutem Gewissen früh gehen konnte (vor allem, da der immer relativ spät kommt, d.h. er muss dann ja eh bleiben).

Altes Ziel: Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Diese Woche hat es das Wetter nicht so gut gemeint mit mir. Am Montag war es noch schön genug, um mit dem Fahrrad zu fahren. Und dann am Donnerstag wieder. Da musste ich allerdings auf dem Heimweg diverse Besorgungen erledigen, weshalb das Fahrrad aus Transportgründen einfach keine Möglichkeit war. Dafür war ich sonst fleissig: 3 mal Joggen und am Freitag sogar Wandern. Zusammenfassung der Woche gemäss Runtastic:

  • 8 Stunden, 1 Minute und 1 Sekunde Sport gemacht
  • 62.84 Kilometer zurückgelegt
  • 2920 Kalorien verbrannt.

Anbetracht dessen, dass ich als Sportmuffel gestartet habe, als net so schlecht.

Neue Ziele: September – Neue Leute in mein Leben lassen
Da war ich gleich im doppelten Zimmer tätig. Zum einen hatte ich am Dienstag ein Date, und am Samstag dann gleich das zweite. Und zum anderen war ich mit Leuten wandern, die ich aus einer FB-Gruppe kenne. Da gibt es nämlich so eine Gruppe, um sich zum Wandern in der Nähe von Graz zu verabreden. Und da bin ich am Freitag also mit.