Versöhnung mit dem Wetter?

Ja, vielleicht. Wenn es so weiter macht, kann ich darüber nachdenken. Aber es braucht schon noch etwas Zeit, um den Dienstag und den Mittwoch zu verzeihen.

Nachdem gestern keine Zeit für Sport war, stand heute wieder was auf dem Programm. Aber vorher kurz zu gestern. Viele kennen das ja, mit den faulen Ausreden. Gestern war bei mir aber wirklich mal keine Zeit. War um 6:30 bei der Arbeit, bin da bis 17:30 geblieben, um dann direkt zu unserem Klubabend zu fahren, wo ich dann bis 22 Uhr blieb. Und ja, man könnte jetzt sagen: hättest ja vorher oder nachher oder in der Mittagspause Sport machen können. Nein, hätte ich nicht. Die Mittagspause dauert eine halbe Stunde. Das reicht nicht aus. Und schlafen muss ich auch mal, und genug Schlaf ist wichtiger als Sport. Und das Fahrrad war auch keine Alternative zum Auto, weil ich noch einige Dinge zum Klubabend mitnehmen musste.

So, nun aber zu heute. Heute war doch tatsächlich das Wetter endlich wieder mal nett zu mir. Morgens hat es doch tatsächlich nicht geregnet. Also sofort wieder rauf aufs Radl. Als wir dann aber kurz was Essen waren: Tadaaa!!! Regen!!! Und ich wollte doch eigentlich kurz nach dem Mittagessen nach Hause. Dann haben mich aber meine Arbeitskollegen noch in eine Diskussion verwickelt, und es wurde etwas später. Dankbarerweise genau so spät, dass ich im Trockenen nach Hause fahren durfte 🙂 Jetzt regnet es nämlich wieder.

Noch ein Wort zum Thema Regen und Kleidung: Ja, mit der richtigen Kleidung geht es. Leider bin ich aber Brillenträgerin, und trage zum Arbeiten nie Kontaktlinsen, weil das einfach nicht gut geht. Deswegen ist bei Regen mein Hauptproblem, dass ich nach einigen Minuten einfach nichts mehr sehe, d.h. mein Sportprogramm bei Regen sieht so aus, dass ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, zu Hause dann aber kurz die Kontaktlinsen einsetze, Joggen gehe, und dann gleich nach dem Duschen die Kontaktlinsen aber auch wieder rausnehme.

Dafür bin ich aber erstaunt, wie leicht es mir momentan fällt, mein Wochenziel zu erfüllen. Als ich den Plan geschrieben habe, dachte ich mir noch „hoppla, drei Stunden sind aber nicht ohne… Vor allem bei deinen Arbeitszeiten“. Aber irgendwie macht es ehrgeizig, wenn man mal aufzuschreiben beginnt, wie viel man nun so tut. Deswegen: an alle Sportmuffel da draussen: Probiert es einfach auch mal so. Steckt euch kleine Wochenziele, und hält dann eure Fortschritte fest. Und die Ziele sollten nicht sein: „ich will 1 Kilo abnehmen.“ Sondern eher so was wie, „ich will mindestens X Stunden Sport machen“ oder „mindestens x Kilometer laufen/Fahrrad fahren/schwimmen.“ oder was auch immer für euch das beste ist. Und ja: Man darf sich danach auch belohnen 🙂 Tue ich gerade mit einem Körbchen Erdbeeren.

So, nun noch zum Stand dieser Woche:

  • Montag: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Dienstag: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining und Stretching
  • Mittwoch: 45 Minuten Fahrradfahren
  • gestern: nix. Seele baumeln lassen. Freunde treffen, und meinem Hobby – der Fotografie – frönen.
  • heute: 45 Minuten Fahrradfahren plus vielleicht noch etwas mehr (der Tag ist ja noch nicht vorbei).

Macht in Summe: 3 Stunden und 25 Minuten.

Das Wochenziel ist also erreicht. Ich könnte mich also jetzt bis zum Montag zurücklehnen und nichts tun. Wobei ich kaum glaube, dass ich das tun werde. Jetzt hat mich der Ehrgeiz langsam gepackt.

Advertisements

Das Wetter hasst mich – 2. Teil

Wie ich gestern schon festgestellt habe (hier), hasst mich das Wetter. Heute ging es dann weiter…

Wetterbericht (gemäss Radio – Ö3 um genau zu sein): morgens noch gelegentlich Regenschauer, am Nachmittag soll es dann nicht mehr regnen, und zwischendurch soll sogar die Sonne durchdrücken. Aha. Kurz rausgeschaut, momentan kein Regenschauer. Am Nachmittag soll es ja nicht mehr regnen, also los! Auf geht’s. Mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Kam dann auch trocken an. Also, fast. Auf den letzten paar Metern hat es zu Tröpfeln begonnen. Aber verglichen zu gestern, war das nicht der Rede wert. Am Mittag waren dann auch zwischendurch blaue Flecken am Himmel zu sehen, und ich habe mich schon auf das nach Hause fahren gefreut. Der Schreck kam dann, als ich nach einer Besprechung wieder aus dem Fenster geschaut habe. Da hat sich doch tatsächlich das Gesamtbild draussen verändert: starker Regenfall, und weit und breit keine Besserung in Sicht. Und ich wollte doch heute etwas länger arbeiten, und direkt nach der Arbeit zum Abendessen fahren. Nix da. Planänderung. Früher nach Hause fahren, nasse Kleider gegen trockene Kleider tauschen, und dann weiter mit dem Auto zum Abendessen.

Jo, den ersten Teil des Planes habe ich auch schon umgesetzt. Fluchend. Im Regen. Nach einigen Metern fast blind – Regentropfen auf der Brille. Und was ist jetzt, wo ich in inzwischen trockenen Kleidern auf dem Sofa sitze? Ja, genau: Es regnet nicht mehr. Haha. Aber wetten, wenn ich dann los muss zum Abendessen, da giesst es wider wie aus Kübeln?

Immerhin habe ich aber mein Wochenziel schon fast erfüllt. Aktueller Stand:

  • Montag: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Gestern: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining und Stretching
  • Heute: 45 Minuten Fahrradfahren

In Summe also: 2 Stunden und 40 Minuten.

Zur Erinnerung: Gemäss meinem 12-Monats-Plan habe ich mir für Juli vorgenommen, jede Woche mindestens 3 Stunden Sport zu machen.

Das Wetter hasst mich

Ja, wirklich!!! Hat er doch heute, ab dem frühen Nachmittag Sturmböen und Regen angekündigt. Und genau wegen den Sturmböen habe ich dann ganz vernünftig das Fahrrad zu Hause gelassen, und bin mit dem Auto zur Arbeit. Und was ist? Nachmittags um 4 scheint bei uns immer noch die Sonne, von Sturmböen keine Spur.

Also, ab nach Hause. Rein ins Auto und losgefahren. Joggen, bevor es dann wirklich zu regnen beginnt. Aber was sehe ich da in Fahrtrichtung vor mir??? So eine schwarze Wolkenfront. Wie fies ist das denn.

Zu Hause angekommen, befinde ich mich genau unter diesen schwarzen Wolken. Ansonsten aber immer noch keine Spur von Regen und Sturmböen. Ich hätte also locker und gefahrlos zur Arbeit radeln können. Aber nix da, war ja mit dem Auto da. Also, nicht abschrecken lassen, und nix wie rein in die Jogginghose. Man kann gegen die Vernunft noch hoffen, dass das Wetter irgendwie noch ein Stündchen hält.

Aber das wäre ja wohl zu nett gewesen. Nach 10 Minuten Joggen bereits die angekündigten Sturmböen und Regen. Yeah!!! Die Sturmböen waren zu Beginn echt so extrem, dass ich mir schon fast überlegt habe, wieder umzudrehen. Sicher ist sicher. Und wenn man entlang eines Flusses mit Bäumen joggt, ist man ja vor herumfliegenden Ästen doch nicht sicher. Aber Umdrehen ist dann halt doch etwas, was mein Kopf nicht zugibt. Siehe auch letzte Woche, mit meinem schmerzenden Knie. Also habe ich tapfer durchgezogen.

Bilanz von heute damit:

  • Fahrradfahren: 0 😦
  • Joggen: 50 Minuten
  • Krafttraining und Stretching: 20 Minuten
  • Warme Dusche danach geniessen: 10 Minuten 😉

Mit den 45 Minuten von gestern, wäre ich also bereits auf 1 Stunde und 55 Minuten. Am zweiten Tag damit schon 2/3 meines Wochenziels erreicht.

Und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue… Das Wetter hasst mich wirklich!!! Um mich so richtig zu ärgern, scheint jetzt wieder die Sonne.