Letzte Juliwoche – fast geschafft

Der erste Monat meines 12-Monats-Planes ist fast zu Ende. Und ich kann mit stolz verkünden, dass ich mein Ziel bereits fast erreicht habe (diese Woche ist ja noch nicht ganz zu Ende). Der aktuelle Stand:

Trotzdem kann man bereits ein Fazit ziehen. Ich habe es innerhalb der 2. Juliwoche geschafft, mir einen regelmässigen Rhythmus beim Joggen anzugewöhnen, d.h. ich gehe jeden zweiten Tag (sofern möglich, und nicht was dazwischenkommt – wie z.B. letzten Freitag). Wenn ausnahmsweise mal was dazwischen kommt, gibt es aber tags darauf keine Ausrede mehr. Sogar in meinem Kurzurlaub war ich joggen, wo ich mich doch bisher bei solchen Gelegenheiten immer darum gedrückt habe – ja, in einem solchen Fall fallen mir 100 Ausreden ein, warum es jetzt gerade nicht geht. Ich hoffe, dass ich dies auch in den weiteren Monaten so durchhalten kann.

Die Schwankungen oben sind wetterabhängig. Zur Arbeit geradelt bin ich nur bei schönem Wetter, und dann auch nur, wenn ich nicht gerade Kuchen für die Kollegen dabei hatte. Welcher sich leider auf dem Fahrrad wirklich nicht transportieren lässt. Mein Fahrrad ist jetzt auch wieder etwas strassentauglicher (neue Bremsen hat es gekriegt). Dies habe ich aber auch schon alles vor dem Plan gemacht, unabhängig von meinem Ziel. Und das werde ich ergänzend zum Joggen auch weiterhin so durchführen.

Bin ich dadurch fitter? Also, wenn ich am Joggen bin, habe ich das Gefühl, dass nein. Allerdings hat sich mein Pace in diesem Monat doch etwas verbessert. Also ja, d.h. ich bin mit der gleichen Anstrengung und mit dem gleichen Puls insgesamt etwas schneller als Anfang des Monats. Ich würde also mal frech behaupten, dass ich fitter bin. Auch wenn ich das selber vielleicht nicht so wahrnehme.

Bin ich schlanker? Nein. Ganz klar nicht. Die Waage sagt nein, die Kleider sagen nein, und mein Körpergefühl sagt auch nein. Trotzdem fühle ich mich besser. Ich esse ohne schlechtes Gewissen, was ich will, und nehme nicht zu. Und das ist auch schon was :D. Und mir ging es ja auch gar nicht ums Abnehmen. Dazu hätte ich nämlich meine Ernährung mit umstellen sollen.

So, dann wären wir ja heute noch in den August gestartet. Ziel für den August:

Nie länger als 10 Stunden arbeiten.

Kurzgefasst: heute waren es 6 Stunden. Dafür, dass wir am Freitag nur den halben Tag arbeiten, immer noch genug 🙂 Aber es waren ja auch schon freitags mehr als 10 Stunden.

Nächste Woche wird allerdings spannend. Da bin ich alleine, sowohl mein Teamleiter, als auch der andere Lead-Entwickler sind Urlaub. D.h. ich muss beide vertreten, und ja, es sind noch Kollegen da, für die ich wirklich den Teamleiter ersetzen sollte 😉 Immerhin sind bei unserem Kunden auch viele im Urlaub. Es besteht also eine Chance, dass ich es schaffe. 

Schon wieder Günther

Ja, er plagt mich immer noch (siehe auch Montag). So ein Schweinehund. Aber wirklich! Nachdem es gestern geregnet hat (also nichts Fahrradfahren – und nach dem Joggen gönne ich mir normalerweise einen Tag Pause) und ich dann noch dem feinen Brownie-Eis von Ben & Jerry’s verfiel, folgte heute schon wieder ein Tag, wo ich mit dem Auto zur Arbeit fuhr. Warum? Es ist doch eigentlich schönes Wetter… Ja, ist es. Und ich wäre auch mit dem Fahrrad gefahren. Wirklich. Allerdings wurde heute unsere Tiefgarage gereinigt, und wir mussten unsere Autos rausstellen (nur gibt es draussen keine Parkplätze). Deswegen: Mit dem Auto zur Arbeit, Auto steht auf Firmenparkplatz, und gut ist.

D.h. pünktlich mit Feierabend war meine Sportbilanz für diese Woche immer noch bei einer mickrigen Stunde. Und anstatt mich deswegen topmotiviert aufzuraffen, und gleich loszugehen, lege ich mich mal auf¨s Sofa – „Eigentlich könnte ich ja auch morgen joggen gehen. Wenn ich um 16 Uhr Feierabend mache, dann geht sich das locker aus, mit Joggen, Koffer packen und Geschenk für meine Taufpatin einkaufen.“. Naja, kleiner Haken: Dass ich um 16 Uhr gehen kann, ist nicht immer der Fall. Wollte ich heute ja auch, es wurde dann 17 Uhr… Und dann folgt gleich der zweite Haken. Ich kenne mich ja gut genug. Morgen würde ich mir dann denken: „Ach, jetzt war ich schon Geschenk kaufen, und ich muss noch packen. Da ist Joggen nun wirklich zu viel Stress.“ 

Also habe ich mich dann wieder aufgerafft, gegen den Günther angekämpft, und los ging es. Wieder Intervall-Training. D.h. Einlaufen, dann 9×2 Minuten schnell, dazwischen 1 Minute langsam, dann Auslaufen. Und bei jedem Intervall wurde der Günther stärker und stärker. Und ich musste jedesmal mehr und mehr kämpfen, um ihn noch zu besiegen. Es war ja auch so, dass ich in der Pause dazwischen ab dem vierten oder fünften Intervall auch meinen Puls nicht mehr so weit runtergekriegt habe, wie ich wollte (und nein, langsamer joggen ging nicht mehr, als ich es getan habe). Dann musste ich mich bei einem jeweils bereits hohen Puls wieder aufraffen, nochmals 2 Minuten Vollgas zu geben.

Aber: Ich habe es geschafft! Ach bin ich stolz auf mich. Mit dem Training von heute wäre ich dann insgesamt bei 1 Stunde und 55 Minuten Sport. Also völlig on Track für mein Wochenziel.

Folgt nun aber gleich das nächste ABER: Am Freitag fahre ich direkt nach der Arbeit in den Kurzurlaub. Und ich kenne mich: Sobald ich weg bin von zu Hause, wird der Günther stärker. Den könnte ich nur schwächen, wenn ich zu meinen Eltern fahren würde (da ist nämlich meine geliebte alte Jogging-Strecke). Aber am Freitag fahre ich nach Norditalien ins Ferienhaus meiner Tante. Da war ich noch nie. Da kenne ich keine Jogging-Strecke. Und da wird der Günther dann so richtig stark sein. Aber ich werde mein Bestes geben.

Werde euch dann bezüglich meinem Wochenziel auch erst wieder am nächsten Dienstag informieren. Im Ferienhaus gibt es nämlich kein Internet. Bin also für ein langes Wochenende offline. 

Reisetagebuch wird aber geführt, und danach über Norditalien informiert 🙂

Ich gegen Günther

meinen inneren Schweinehund. Ja genau. Heute war der erste Tag, wo ich mich überwinden musste, etwas zu tun.

Begonnen hat es schon mal damit, dass ich noch Cupcakes übrig hatte. Viele. Und deswegen beschloss, die mit ins Büro zu nehmen. Die lieben Kollegen freuen sich darüber immer. Nur hätte ich bei einem Transport auf dem Fahrrad die Dinger völlig zerstört. Also bin ich ganz faul mit dem Auto zur Arbeit.

Weiter ging es dann damit, dass ich seit heute früh irgendwie wieder Probleme mit meinem Magen zu haben scheine. Den ganzen Tag stosst es mir so sauer auf. Eklig. Und da soll man dann Sport machen gehen?

Dann hielt ich mir aber vor Augen, wie viele Cupcakes ich gegessen habe, und konnte mich mit Mühe und Not aufraffen. Allerdings hätte ich liebend gerne nach 15 Minuten bereits aufgegeben und mich umgedreht. Das war jetzt aber eher der Kopf. Körperlich ging es mir nämlich gut. Vom sauren Aufstossen habe ich kaum noch was bemerkt (ok, so alle 5 Minuten mal…), der Puls und das Tempo waren auch wie immer. Also kein Grund, irgendwie früher aufzuhören. 

Ich hielt dann durch, und dachte mir die ganze Zeit: „zu Hause reicht dann aber etwas Stretching vollkommen aus.“ Aber. Ich kann stolz verkünden: Ich habe den Günther noch ein zweites Mal besiegt. Und nach meinen üblichen 50 Minuten Laufen tatsächlich nochmals 10 Minuten Krafttraining eingelegt. Bin ja so stolz auf mich. Und musste auch sein, ich befürchte nämlich, dass es morgen regnen wird, und deswegen das Fahrrad wieder stehen bleibt.

Fazit von Heute: Insgesamt 1 Stunde und 5 Minuten. Also doch schon ein Drittel geschafft.

Trotzdem wird diese Woche schwierig. Wetter schlecht. Und am Wochenende bin ich auf Kurzurlaub in Italien. Werde aber auf jeden Fall meine Laufschuhe einpacken. Nur ist der Günther in Italien garantiert stärker als zu Hause. Ich wappne mich also für einen schwierigen Kampf.

Heute ist Ruhetag

Nachdem diese Woche wohl eher vom Ehrgeiz, als vom Nichtstun gekennzeichnet war, habe ich beschlossen, heute meinem Körper mal eine Pause zu gönnen, und mich einfach dem süssen Nichtstun zu widmen. Kein Sport, und keine Hausarbeit. Kochen natürlich ausgenommen 😉 Die Cupcakes müssen noch verziert werden, und für’s Abendessen habe ich ja auch schon eingekauft.

Mein letzter Bericht über mein Ziel war ja am Donnerstag. Seitdem war ich natürlich nicht ganz untätig. Aber wegen der Hitze schon etwas weniger fleissig.

Am Freitag wurde wieder ins Büro geradelt. Wurde dann auf dem Heimweg zur logistischen Herausforderung. Zum einen hatte ich gestern Bereitschaftsdienst, weswegen ich den Laptop mit im Gepäck hatte, und zum anderen hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, dass Einkaufen auf dem Heimweg viel effizienter ist, als extra nochmals rauszugehen. Musste dann mit meinem voll-beladenen Rad (neuer Fahrradweg sei dank) zum Glück nur noch 200-300 m weit fahren, und nicht mehr auf der Hauptstrasse. Es ging also, wenn auch sehr schwankend.

Immerhin habe ich ja inzwischen das Laptop-Problem gelöst. Im April, als ich wieder mit zur Arbeit radeln begann, habe ich ja am Freitag nicht daran gedacht, dass ich den noch transportieren müsste. Und in der Firma haben wir nur eine dieser günstigen Laptoptaschen. Natürlich war er zu gross für das Körberl auf dem Gepäckträger, und ich hatte ihn dann die ganze Zeit auf meiner Schulter hängen. Ging zum Fahren überraschenderweise gut. Allerdings hat mir danach meine linke Schulter ganz schön geschmerzt. Nie wieder. Weswegen er dann damals, am nächsten Montag, gleich mit meinem alten Laptop-Rucksack aus Studienzeiten zurück transportiert wurde. Nun liegt die Laptoptasche der Firma bei mir zu Hause und mein alter Studentenrucksack im Büro 🙂 Und da der Rucksack für’s Studium war, und entsprechend etwas grösser ist (mussten ja noch Bücher und so reinpassen) konnte ich am Freitag auch einen grossen Teil meiner Einkäufe darin verstauen.

Gestern stand dann Bereitschaftsdienst auf dem Programm, d.h. bei uns: 10 Minuten Reaktionszeit, also ich habe 10 Minuten Zeit, um zurückzurufen, und dann 30 Minuten Zeit, bis ich am Arbeiten sein soll. Bedeutet so viel wie, dass ich mich mehr oder weniger nur ums Haus herum bewegen kann. Joggen würde mit den 30 Minuten knapp noch gehen, allerdings passt mein Handy nicht in die Gesässtasche der Jogginghose und in der Hand halten will ich es nicht. Mal ganz abgesehen davon reichen die 30 Minuten nur zum zurück joggen aus, wenn sie mich im dümmsten Moment erwischen würden, und was ist dann mit Duschen und Stretching? 

Bin dann aber trotzdem los. Meine Schicht war offiziell um 19:00 zu Ende, also um 18:50 mal umziehen, Kontaktlinsen rein, … und dann geduldig warten, bis es kurz nach 19 Uhr war, um gleich loszugehen. Zum Glück ist um die Uhrzeit der Murradweg auch schon schattig, da er auf der einen (in diesem Falle auf der richtigen) Seite komplett mit Bäumen bewachsen ist. Also war auch die Hitze einigermassen erträglich. Habe dann alle diese Tipps, dass man bei Hitze langsamer joggen sollte, in den Wind geworfen, und mein Intervalltraining vom Dienstag nochmals wiederholt. Ging gut. Ging dann weniger gut, als ich wieder zu Hause war, und noch Krafttraining anhängen wollte. Deswegen gab es dann nur noch Stretching. Auch dies etwas minimal geraten. Und deswegen heute Ruhetag. Ein Tag ohne Sport darf auch mal sein, muss sogar sein.

Hier noch die Zusammenfassung meiner ehrgeizigen Woche.

  • Montag: Nichts
  • Dienstag: 45 Minuten Fahrrad, 45 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining, 5 Minuten Stretching
  • Mittwoch: 45 Minuten Fahrrad
  • Donnerstag: 45 Minuten Fahrrad, 45 Minuten Joggen, 10 Minuten Krafttraining, 10 Minuten Stretching.
  • Freitag: 50 Minuten Fahrrad
  • Samstag: 45 Minuten Joggen, 5 Minuten Stretching
  • Sonntag: Ruhetag

Total: 6 Stunden und 10 Minuten

Puh, mehr als das Doppelte, als ich mir mal vornahm.

Ehrgeiz Teil 2

Wie ich ja bereits am Dienstag erwähnt habe, hat mich nun der sportliche Ehrgeiz definitiv gepackt.

Nur weil ich gestern nichts zum Thema „Juli-Ziel“ geschrieben habe, heisst das noch lange nicht, dass nichts ging. Gestern war da allerdings unspektakulär. Bin nur zur Arbeit geradelt. Aber immerhin 45 Minuten. Mehr wollte ich dann nicht mehr tun, weil man ja zwischendurch seinem Körper mal eine Pause gönnen sollte. Dafür habe ich dann aber am Abend meinen nächsten Urlaub geplant. Nächstes Wochenende geht es für einen Kurzurlaub nach Norditalien. Meine Taufpatin hat da ein Ferienhaus, und da sie jetzt zwei Wochen unten sind, gehe ich sie am nächsten Wochenende besuchen. Ist für mich näher, als die Schweiz 😉

Heute gab es dann aber wieder ein ähnliches Programm wie am Dienstag. Zur Arbeit radeln, anschliessend gleich Joggen (heute aber kein Intervall-Training, das gibt es dann am Sonntag wieder), und zu guter Letzt noch ein wenig Krafttraining und Stretching. Ich hätte nie gedacht, was das bei mir alles bewirkt, wenn ich beginne über meine Sporteinheiten zu bloggen. Aber wenn man so schwarz auf weiss lesen kann, was man alles gemacht hat, dann ist das doch gleich viel toller.

Ein Trainingstagebuch habe ich vor dem Blog übrigens auch mal probiert. Hat bei mir aber nichts gebracht. Da hilft Text schreiben viel mehr, als schnöde Zahlen wie Kilometer und Pace festzuhalten. 

Hier noch die übliche Zusammenfassung:

  • Montag: Nichts
  • Dienstag: 45 Minuten Fahrrad, 45 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining, 5 Minuten Stretching
  • Mittwoch: 45 Minuten Fahrrad
  • Donnerstag: 45 Minuten Fahrrad, 45 Minuten Joggen, 10 Minuten Krafttraining, 10 Minuten Stretching.

Total: 4 Stunden, 30 Minuten.

Ha! Und „läppische“ drei Stunden hatte ich mir mal vorgenommen…

Jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt

Ja, nachdem ich letzte Woche mein Ziel schon mehr als überfüllt habe, hat mich heute dann definitiv der Ehrgeiz gepackt. Nachdem ich gestern auch gar nix getan habe, und dann noch fleissig Kuchen gefuttert habe, musste das auch sein.

Warum habe ich denn gestern nichts getan? Naja, zum einen war zur Arbeit radeln nicht möglich, weil ich mit dem Fahrrad den Kuchen für die Arbeitskollegen nicht transportieren konnte. Und zum anderen wollte ich dann am Abend nicht Joggen gehen, weil man nicht „übertrainieren“ sollte. Und nachdem ich bereits am Samstag und am Sonntag Joggen war, wollte ich meinem Körper eine kleine Pause gönnen.

Dafür habe ich aber heute so richtig losgelegt. Das schöne Wetter habe ich gleich genutzt, und bin auf den noch nassen Strassen zur Arbeit geradelt. Hierzu mal ein Wort an die lieben Autofahrer da draussen: Euch ist sicherlich schon mal aufgefallen, dass, wenn man auf nassen Strassen überholt wird, und der andere vorne rein schneidet, dann das ganze Wasser der Strasse auf die Windschutzscheibe spritzt? Und wie findet ihr das? Ich nehme mal an, nicht gerade so toll, oder? Und jetzt stellt euch mal vor, ihr seit mit dem Rad unterwegs. Da gibt es dann keine Windschutzscheibe. Und das Wasser spritzt trotzdem hoch, wenn ihr vor einem Radfahrer nach erfolgtem Überholmanöver reinschneidet. Und ratet mal, was dann so ohne Windschutzscheibe passiert. Ja, das Wasser spritzt dem Fahrradfahrer direkt ins Gesicht. Deswegen: Auch beim Überholen von Radfahrern bitte einen Mindestabstand einhalten. Ich mag kein dreckiges Wasser von der Strasse in meinem Gesicht haben, nur weil einer nicht 5 Sekunden länger hinter mir her fahren kann, bis er Zeit hätte, um zu überholen.

So, jetzt fertig gejammert. Könnte euch noch ganz andere Geschichten von rücksichtslosen Autofahrern erzählen…

Nach den 45 Minuten Fahrradfahren war es mir aber noch nicht genug. Es hat ja heute endlich wieder tolles Wetter. Also nochmals raus. Joggen. Und hier hat mich der Ehrgeiz nun wirklich gepackt. Bisher bin ich unmotiviert in meinem Schneckentempo einfach eine Runde gelaufen. Jetzt habe ich begonnen, etwas gezielter zu Trainieren. Also, nach dem Einlaufen also gleich mal ein Intervalltraining. 9 mal 2 Minuten mit hohem Puls und natürlich schneller. Will ja insgesamt schneller werden. Mit Ein- und Auslaufen ergab das dann insgesamt 45 Minuten.

Und als ob das nicht genug wäre, dann zu Hause noch 20 Minuten Krafttraining angehängt. Und natürlich dann noch 5 Minuten Stretching. Stretching muss sein, und gehört zu einem Training dazu.

Insgesamt heute (und auch für die bisherige Woche): 1 Stunde und 55 Minuten Sport. Zur Erinnerung: 3 Stunden sind das Wochenziel. Damit sollte der Kuchen von gestern hoffentlich abtrainiert sein.

Wie das duftet!!!

Wie gestern bereits erwähnt, beginnt mein Plan erste Wirkung zu zeigen.

Beim Sport bin ich heute noch deutlicher übers Ziel hinausgeschossen. Gleich nach dem Aufstehen rein in die Joggingklamotten, und los ging es. Bei leichtem Regen entlang der Mur. Wo mir normalerweise extrem viel Leute begegnen, war heute nix los. Sind wohl alle nicht so wetterfest? Natürlich waren wie immer der eine oder andere Jogger unterwegs. Aber definitiv deutlich weniger als sonst.

Gut, die italienische Fahrradgruppe hätte nicht sein müssen. Zum einen waren es gefühlte 100 Leute (also, ungefähr 50) und zum anderen fuhren die extrem langsam, ungefähr 1 km/h schneller als ich joggte. Jedenfalls brauchten sie 5(!!!) Minuten, bis sie endlich an mir vorbei waren. Und dann? Nach der nächsten Kurve??? Ja, da sah ich sie eine Pause machen. Also nochmals an der halben Gruppe vorbei (ja, als ich in der Hälfte war, beschlossen sie, weiter zu fahren), und mich dann nochmals von der halben Gruppe „überholen“ zu lassen.

Auch interessant war der Nationalstolz der Italiener. Zum einen habe ich daran erkannt, dass es Italiener waren, weil sie ja miteinander gesprochen haben. Zum anderen war diese Tatsache aber auch unübersehbar, weil jeder zweite eine Flagge am Gepäckträger hatte. Haben die noch nicht mitgekriegt, dass Italien bereits in der Vorrunde rausgeflogen ist? Und sogar die Schweiz besser war als Italien??? Offenbar wohl nicht. Wobei, ich glaube, das hat nix mit der WM zu tun. Meine Erfahrung mit italienischen Touristen ist, dass sie immer in Gruppen von mindestens 20 Leuten auftauchen, und immer mindestens 2 von ihnen eine Flagge dabei haben. Und extrem laut sind sie meistens auch. Da war meine Gruppe heute voll leise. Kann mich also eigentlich noch glücklich schätzen.

Naja, bis auf das fast 10-minütige Intermezzo mit den italienischen Radlern war meine Jogging-Runde heute früh extrem ruhig und erholsam. Habe es richtig genossen.

Jetzt aber zum Duft. Da mein Plan so gut anläuft, greife ich ja bereits etwas vor. Habe also gestern ganz brav ein neues Rezept ausprobiert (Farfalle Carbonara – eine leichte Variante – so neu also doch nicht), und jetzt noch schnell einen Kuchen gebacken. Daher auch der Duft. Der durfte nämlich soeben aus dem Ofen raus, und wird dann morgen ins Büro mitgebracht. Und heute Abend gibt es nochmals was neues: „Fried Brown Rice“.

Hier noch die Fotos der „Meisterwerke“

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So, jetzt nochmals die Wochenzusammenfassung bezüglich Sport:

  • Montag: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Dienstag: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining und Stretching
  • Mittwoch: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Donnerstag: nix. Seele baumeln lassen. Freunde treffen, und meinem Hobby – der Fotografie – frönen.
  • Freitag: 45 Minuten Fahrradfahren plus vielleicht noch etwas mehr (der Tag ist ja noch nicht vorbei).
  • gestern: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining, 5 Minuten Stretching
  • heute: 50 Minuten Joggen, 5 Minuten Stretching.

Total: 5 Stunden und 35 Minuten.

Übers Ziel hinausschiessen

Mein Wochenziel für den Monat Juli habe ich ja bereits gestern erfüllt. Aber, wie ich da bereits erwähnt habe, bin ich nicht diejenige, die sich nur deswegen gemütlich zurücklehnt. Ich wollte sogar gestern nochmals raus, eine Runde Joggen. Da aber meine Wohnung noch geputzt werden musste, ging das dann mal vor, und danach war dann die Motivation weg.

Aber nicht so heute. Heute stand ich topmotiviert auf, und wäre am liebsten gleich rein in die Jogging-Kleidung. War dann doch vernünftig genug, zuerst zu erledigen, was noch erledigt werden musste, wie einkaufen und so. Aber um 6 ging es dann wirklich nochmals los. Eine runde Joggen. Und heute sogar ganz ohne Regen. Wurde sogar von der Sonne geblendet.

Stand für diese Woche ist aktuell also folgender:

  • Montag: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Dienstag: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining und Stretching
  • Mittwoch: 45 Minuten Fahrradfahren
  • Donnerstag: nix. Seele baumeln lassen. Freunde treffen, und meinem Hobby – der Fotografie – frönen.
  • gestern: 45 Minuten Fahrradfahren plus vielleicht noch etwas mehr (der Tag ist ja noch nicht vorbei).
  • heute: 50 Minuten Joggen, 20 Minuten Krafttraining, 5 Minuten Stretching

Dies macht Total: 4 Stunden und 40 Minuten.

Und die Woche ist immer noch nicht zu Ende 🙂 Mal schauen, was ich morgen noch mache.

Und da ich gleich so topmotiviert bin, habe ich auch heute Zutaten eingekauft, um neue Rezepte auszuprobieren. Sozusagen als Probe für den Mai. Ja, etwas früh, aber man darf ja schon mal vorgreifen. Und morgen wird dann auch noch Kuchen gebacken. Allerdings kein Sonntagskuchen. Sondern für Montag, um ihn ins Büro mitzunehmen. Meine Arbeitskollegen jammern ja schon rum, dass es lange nix mehr gab… Und recht haben sie. Habe das Backen wirklich etwas vernachlässigt.

In diesem Sinne: Der Plan zeigt bereits erste Resultate 😀

Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich nach dem Joggen immer ganz brav noch eine Runde Stretching einlege. Nach dem Fahrradfahren jedoch nicht (liegt wohl daran, dass ich ins Büro und zurück radle, d.h. nicht Sportklamotten trage). Aber eigentlich würde mich da nichts davon abhalten, zu Hause auch noch eine Runde Stretching einzulegen. Was meint ihr? Sinnvoll oder nicht?

Das Wetter hasst mich

Ja, wirklich!!! Hat er doch heute, ab dem frühen Nachmittag Sturmböen und Regen angekündigt. Und genau wegen den Sturmböen habe ich dann ganz vernünftig das Fahrrad zu Hause gelassen, und bin mit dem Auto zur Arbeit. Und was ist? Nachmittags um 4 scheint bei uns immer noch die Sonne, von Sturmböen keine Spur.

Also, ab nach Hause. Rein ins Auto und losgefahren. Joggen, bevor es dann wirklich zu regnen beginnt. Aber was sehe ich da in Fahrtrichtung vor mir??? So eine schwarze Wolkenfront. Wie fies ist das denn.

Zu Hause angekommen, befinde ich mich genau unter diesen schwarzen Wolken. Ansonsten aber immer noch keine Spur von Regen und Sturmböen. Ich hätte also locker und gefahrlos zur Arbeit radeln können. Aber nix da, war ja mit dem Auto da. Also, nicht abschrecken lassen, und nix wie rein in die Jogginghose. Man kann gegen die Vernunft noch hoffen, dass das Wetter irgendwie noch ein Stündchen hält.

Aber das wäre ja wohl zu nett gewesen. Nach 10 Minuten Joggen bereits die angekündigten Sturmböen und Regen. Yeah!!! Die Sturmböen waren zu Beginn echt so extrem, dass ich mir schon fast überlegt habe, wieder umzudrehen. Sicher ist sicher. Und wenn man entlang eines Flusses mit Bäumen joggt, ist man ja vor herumfliegenden Ästen doch nicht sicher. Aber Umdrehen ist dann halt doch etwas, was mein Kopf nicht zugibt. Siehe auch letzte Woche, mit meinem schmerzenden Knie. Also habe ich tapfer durchgezogen.

Bilanz von heute damit:

  • Fahrradfahren: 0 😦
  • Joggen: 50 Minuten
  • Krafttraining und Stretching: 20 Minuten
  • Warme Dusche danach geniessen: 10 Minuten 😉

Mit den 45 Minuten von gestern, wäre ich also bereits auf 1 Stunde und 55 Minuten. Am zweiten Tag damit schon 2/3 meines Wochenziels erreicht.

Und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue… Das Wetter hasst mich wirklich!!! Um mich so richtig zu ärgern, scheint jetzt wieder die Sonne.