Eine weitere vegetarische Woche ist vorbei – Zeit für ein Rückblick

Langsam gewöhne ich mich irgendwie daran. Aber ich merke immer mehr: so ganz auf Fleisch verzichten könnte ich nicht. Ich werde nach diesem Monat sicher noch weniger Fleisch essen, als bisher. Aber am Freitag auf mein Schnitzelsemmel zu verzichten, fällt mir schon schwer. Am Freitag gibt es nämlich kein Menü in unserer Kantine (weil wir ja theoretisch am Nachmittag nicht arbeiten, d.h. um 12:30 gehen dürfen). Sie bieten allerdings viele Snacks an, für diejenigen, die doch was Essen müssen. Und normalerweise gehe ich da immer meine Schnitzelsemmel fassen (ach, wie ich die vermisse). Letzte Woche war ich dann ja trotzdem mit den Kollegen mit. Und habe brav die einzigen beiden vegetarischen Snacks gegessen, die im Angebot waren: Eine lausige Käsesemmel, die nach nichts schmeckte und ein Gemüse-Mozarella-Wrap, der auch nicht wirklich gut war. Bäh. Diese Woche also dazu gelernt, und nicht hin. Nur doof ist: Nach der Arbeit gehe ich am Freitag immer gleich noch den Wocheneinkauf erledigen. Dabei kann es auch vorkommen, dass ich in mehrere Läden reinmuss. Manchmal braucht man noch was aus der Apotheke, oder ein neues Buch, … Es kann also länger dauern. Und da kann der Hunger dann ganz schön nervig sein. Vor allem, wenn der eine Arbeitskollege dann sein Schnitzelsemmel noch mit an Arbeitsplatz nahm, weil er ja keinen Bock hatte, alleine zu essen (ja, ich war ja nicht mit), und mich noch mit dem Geruch quält… Argh…. Und das nun noch zwei Freitage… Wie ich mich auf den 5.12. freue. Da gibt es endlich wieder mein geliebtes Schnitzelsemmel.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, haben wir am Donnerstag auch noch im Spanischkurs übers Essen geredet. Natürlich auch über viel Fleisch, wie z.B. Roast Beef. Oder halt mein Lieblingsessen: Lasagne (selbstverständlich mit Fleisch). Folter pur.

Ansonsten habe ich aber brav durchgehalten. Und dieses WE sogar ein neues, vegetarisches, Rezept ausprobiert. Sehr fein und definitiv eine Wiederholung wert. Mehr dazu dann nächste Woche.

Und Gott sei Dank ist ja Süsses nicht verboten. Weswegen ich gestern und heute Cupcakes gebacken habe (gestern gebacken, heute verziert). Mehr dazu dann auch nächste Woche.

So, nun aber der obligate Rückblick auf meine restlichen Ziele.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Wieder mal eine Punktlandung. Immerhin. Ich mache Fortschritte. Wie jede Woche war ich brav Pilates und Zumba. Und zusätzlich diese Woche noch ein wenig Fahrradfahren. Weswegen sich dann die Punktlandung auch ausging.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Ich glaube, dieses Ziel vergessen wir mal. Unterm Strich muss es für mich im Schnitt passen, d.h. über die ganze Woche verteilt. Und das tut es. Und vergessen tun wir es, weil ich es durch den Zumba-Kurs sowieso jeden Dienstag nicht erfülle. Und letzten Donnerstag kam ich noch auf die gloriose Idee, direkt von der Arbeit in den Spanischkurs zu fahren. Wurde dann mangels eines Abendessens nicht umgesetzt. Wird aber in Zukunft so gemacht, d.h. ich nehme mein Abendessen dann mit ins Büro. Und dann bin ich auch am Donnerstag mehr als 10h drin. Dafür will ich aber die restlichen Tage früher rauskommen.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Nichts neues von der Seite. Ich gehe brav in meine Kurse, und schaue, ob sich da was ergibt.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Es gab keinen Grund zu jammern, sich zu ärgern oder sich zu beschweren.

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7 Gedanken zu “Eine weitere vegetarische Woche ist vorbei – Zeit für ein Rückblick

  1. Hey 🙂 Gerade in Kantinen und so sind die vegetarischen Angebote ja echt meist mau … das war bei meiner letzten Arbeitsstelle echt gut, die hatten in der Kantine jeden Tag auch was ganz tolles Vegetarisches im Angebot. Nur für mich auch nicht so toll, weil ich versuche, komplett auf Getreide und Zucker zu verzichten – das geht vegetarisch fast nicht 🙂 Oder sagen wir so – ich bin noch auf der Suche nach einem adäquaten Weg!
    Auf jeden Fall weiterhin alles Gute 🙂 LG, Anja

  2. Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die auf Fisch, oder Fleisch verzichten. Klar mögen wir Gemüse und Reis, auch Nudeln werden gern genommen. Aber da wir meist japanisch essen gehört einfach Fleisch mit auf den Speiseplan. Aber das bitte fein zubereitet. Eine Freundin von Schnitzeln und Pommes bin ich nicht.

    • Für mich war es jetzt mal ein Experiment. Weil ich mir immer wieder dachte „so schwierig kann es doch nicht sein“. Aber es geht nun halt doch nicht. Den Monat halte ich aber noch durch.

      Eine Freundin von Schnitzel und Pommes bin ich normalerweise auch nicht. Am Freitag gibt es aber einfach nichts gesundes in unserer Kantine. Ich bezeichne die Auswahl da immer als „österreichischen Fast-Food“. Fettig und deftig. Und schnell gemacht.

      Bei Österreichern kann man Fleisch auch nicht vom Speiseplan streichen. Nur dass wir es sicherlich ganz anders zubereiten, als man es sich als Japanerin gewohnt ist 😉

  3. Pingback: Cupcakes – Black and White | 12 Monate, die vielleicht mein Leben verändern

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