Ofen-Hörnli mit Gemüse

Als Fan von einfachen und schnellen Rezepten, die auch noch gesund sind, bin ich auf der Suche nach vegetarischen Rezepten für meinen Veggie-Monat auf einen Hörnli-Auflauf mit Gemüse gestossen. Super lecker und auch sehr nahrhaft. Die Menge für 4 Personen reicht bei mir normalerweise nur für 3 Mal Essen aus, dieses Mal hat es tatsächlich für 4 Mal gereicht. Und ja, ich hatte Freitag bis Montag dann jeweils das gleiche. Am Freitag gekocht, und dann täglich ein Viertel, bis es weg war. In diesem Fall gingen kleinere Mengen leider nicht.

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Zutaten
200g Kohlrabi (kleiner Tipp: ein Stück hat ungefähr 200g)
150g Stangensellerie
300g Hörnli
250g Ricotta
3 Eier
Salz, Pfeffer
150g Mozarella
2 Esslöffel Oregano

Zubereitung
Als erstes gleich mal Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und dann mit dem Gemüse schnipseln beginnen. Sowohl der Kohlrabi als auch der Stangensellerie müssen in kleine Stücke geschnitten werden.

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Währenddessen wird das Wasser irgendwann kochen, Hörnli rein und kochen lassen, und weiter schnipseln (die kochenden Hörnli dann, sobald sie fertig sind einfach absieben und zur Seite stellen).

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Anschliessend den Ricotta und die Eier in einer Schüssel verrühren, die Masse würzen und das Gemüse, als auch die Hörnli darunter mischen. Gibt dann so eine schöne Masse wie auf dem Bildchen hier:

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Nun ein rundes Kuchenblech mit einem Backpapier belegen, die ganze Masse darauf verteilen und den Mozzarella als auch den Oregano ebenfalls verteilen.

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Das ganze wird dann im auf 180° vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten gebacken.

Tipps
Ich würde das ganze etwas länger im Ofen lassen. Nach dem ersten Mal aufwärmen war die Käseschicht etwas knuspriger, was ich viel lieber mochte.
Eignet sich auch zum Aufwärmen ohne Mikrowelle. Ich habe das Kuchenblech wie es war einfach jedes Mal (nach Abkühlen) in den Kühlschrank gestellt, und am nächsten Tag wieder rausgenommen und bei ca. 200° für 10 Minuten im Ofen gelassen. Dabei ist nichts angebrannt und es hat auch beim vierten Mal noch gut geschmeckt 🙂

Eine weitere vegetarische Woche ist vorbei – Zeit für ein Rückblick

Langsam gewöhne ich mich irgendwie daran. Aber ich merke immer mehr: so ganz auf Fleisch verzichten könnte ich nicht. Ich werde nach diesem Monat sicher noch weniger Fleisch essen, als bisher. Aber am Freitag auf mein Schnitzelsemmel zu verzichten, fällt mir schon schwer. Am Freitag gibt es nämlich kein Menü in unserer Kantine (weil wir ja theoretisch am Nachmittag nicht arbeiten, d.h. um 12:30 gehen dürfen). Sie bieten allerdings viele Snacks an, für diejenigen, die doch was Essen müssen. Und normalerweise gehe ich da immer meine Schnitzelsemmel fassen (ach, wie ich die vermisse). Letzte Woche war ich dann ja trotzdem mit den Kollegen mit. Und habe brav die einzigen beiden vegetarischen Snacks gegessen, die im Angebot waren: Eine lausige Käsesemmel, die nach nichts schmeckte und ein Gemüse-Mozarella-Wrap, der auch nicht wirklich gut war. Bäh. Diese Woche also dazu gelernt, und nicht hin. Nur doof ist: Nach der Arbeit gehe ich am Freitag immer gleich noch den Wocheneinkauf erledigen. Dabei kann es auch vorkommen, dass ich in mehrere Läden reinmuss. Manchmal braucht man noch was aus der Apotheke, oder ein neues Buch, … Es kann also länger dauern. Und da kann der Hunger dann ganz schön nervig sein. Vor allem, wenn der eine Arbeitskollege dann sein Schnitzelsemmel noch mit an Arbeitsplatz nahm, weil er ja keinen Bock hatte, alleine zu essen (ja, ich war ja nicht mit), und mich noch mit dem Geruch quält… Argh…. Und das nun noch zwei Freitage… Wie ich mich auf den 5.12. freue. Da gibt es endlich wieder mein geliebtes Schnitzelsemmel.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, haben wir am Donnerstag auch noch im Spanischkurs übers Essen geredet. Natürlich auch über viel Fleisch, wie z.B. Roast Beef. Oder halt mein Lieblingsessen: Lasagne (selbstverständlich mit Fleisch). Folter pur.

Ansonsten habe ich aber brav durchgehalten. Und dieses WE sogar ein neues, vegetarisches, Rezept ausprobiert. Sehr fein und definitiv eine Wiederholung wert. Mehr dazu dann nächste Woche.

Und Gott sei Dank ist ja Süsses nicht verboten. Weswegen ich gestern und heute Cupcakes gebacken habe (gestern gebacken, heute verziert). Mehr dazu dann auch nächste Woche.

So, nun aber der obligate Rückblick auf meine restlichen Ziele.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Wieder mal eine Punktlandung. Immerhin. Ich mache Fortschritte. Wie jede Woche war ich brav Pilates und Zumba. Und zusätzlich diese Woche noch ein wenig Fahrradfahren. Weswegen sich dann die Punktlandung auch ausging.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Ich glaube, dieses Ziel vergessen wir mal. Unterm Strich muss es für mich im Schnitt passen, d.h. über die ganze Woche verteilt. Und das tut es. Und vergessen tun wir es, weil ich es durch den Zumba-Kurs sowieso jeden Dienstag nicht erfülle. Und letzten Donnerstag kam ich noch auf die gloriose Idee, direkt von der Arbeit in den Spanischkurs zu fahren. Wurde dann mangels eines Abendessens nicht umgesetzt. Wird aber in Zukunft so gemacht, d.h. ich nehme mein Abendessen dann mit ins Büro. Und dann bin ich auch am Donnerstag mehr als 10h drin. Dafür will ich aber die restlichen Tage früher rauskommen.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Nichts neues von der Seite. Ich gehe brav in meine Kurse, und schaue, ob sich da was ergibt.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Es gab keinen Grund zu jammern, sich zu ärgern oder sich zu beschweren.

Mexikanischer Gratin – vegetarisch

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So, wie versprochen nun ein vegetarisches Rezeptchen, und zwar von dem Mexikanischen Gratin, welcher es bei mir am Wochenende gab (am Samstag die frischgekochte Version, am Sonntag den aufgewärmten Rest).

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In Klammer findet ihr dabei jeweils die Originalzutaten, und nicht in Klammer meine Änderungen. Die Originalzutaten wären für 4 Personen gedacht. Mit meinen Änderungen hat es für mich für zwei Mal essen gereicht.

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Zutaten für den Gratin

1 (2) Zwiebeln, fein gehackt

(1 Knoblauchzehe, gepresst) – würde ich reintun, hatte ich nicht zu Hause

(1 grosser roter Peperoncino, entkernt, in feinen Streifen) – würde ich auch reintun, fand ich im Merkur leider nirgends 😦

(1 Dose rote Bohnen, ca. 400g, abgespült, abgetropft) – mag ich nicht

1 Dose Maiskörner, ca. 200g (350g), abgetropft

1 rote Paprika (und 1 gelbe Paprika) in ca. 1 cm grossen Würfeln

3 (4) Tomaten, in ca. 1 cm grossen Würfeln

(1 Avocado) – mag ich auch nicht so, und ja ich weiss, ich bin heikel

(1/4 Teelöffel roter Tabasco) – gibt es in meinem Haushalt auch nicht.

Salz und Pfeffer zum würzen

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Zutaten für die Tortilla-Streusel

25g (50g) Tortilla-Chips, grob zerbröckelt

50g rezenter Emmentaler, grob gerieben (100g rezenter Appenzeller, grob gerieben)

1 (2) Esslöffel Olivenöl

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Zubereitung

Als erste gleich mal den Backofen auf die gewünschten 220° vorheizen (bei meinem dauert das nämlich eine gefühlte Ewigkeit, bis der mal warm wird).

Danach beginnt man damit, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Peperoncino anzudünsten. Anschliessen kommen die Bohnen, die Maikörner und die Paprika mit in die Pfanne und werden ca. 3 Minuten mitgedämpft. Zum Schluss kommen die restlichen Zutaten in die Pfanne und das ganze wird noch ein wenig gedämpft.

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Nun kommt das ganze rein in die vorbereitet Gratin-Form und es geht weiter mit der Zubereitung der Tortilla-Streusel. Hierbei werden alle Zutaten gemischt und anschliessend über dem Gratin verteilt.

Zu guter letzt, kommt das ganze in den Ofen, für ca. 20 Minuten, bei 220°.

Das tolle an dem Rezept ist, dass es sich hervorragend vorbereiten lässt (schon bei Gästen erprobt). Und wer will, kann Fleischreste mit reingeben, und diese so verwerten. Damit ist es dann allerdings alles andere als vegetarisch 😉

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Liebster Award

Ein weiteres Mal wurde ich für den Liebster Award nominiert. Hierbei ein herzliches Dankeschön an Sabine und ebenfalls an Non Smoking Lady Bug für die Nomination, die nun schon etwas länger her ist. Hierzu ein grosses Sorry, aber das ging im beruflichen Stress vor dem Urlaub einfach unter.

Dann mal zu den Regeln

  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat. Siehe oben 😉
  2. Liste die Regeln auf (und zeige das Award-Bildchen an) – Sorry, für die Verlinkung des Bildes bin ich nun zu faul.
  3. Beantworte die Fragen oder Liste 7 Fakten über dich auf.
  4. Nominiere weitere Personen

Wie auch schon beim letzten Mal, werde ich aufs Nominieren verzichten. Die Fragen werden allerdings beantwortet, und auch die Fakten aufgelistet.

So, dann mal zuerst zu den Fragen von Sabine:

1. Warum bist Du überhaupt Blogger geworden? Gibt es ein Schlüsselerlebnis?
Ich wollte einfach mein Leben verändern, und habe deswegen meinen Plan aufgestellt. Damit ich mich auch daran halte, habe ich beschlossen, darüber zu bloggen. Soziale Kontrolle 🙂 Und schnell kamen dann meine beiden Hobbys, das Reisen und das Fotografieren auch mit ins Spiel.

2. Wie und wo lässt Du Dich am liebsten zum Schreiben inspirieren?
Zu Hause, gemütlich auf dem Sofa liegend. Da tippe ich dann auch meistens meine Berichte. Mit meinem kleinen 11-Zoll-Laptop geht das nämlich sehr gut 🙂

3. Was ist das Ziel Deines Blogs?
Die soziale Kontrolle 😀 Also, dass ich mich dadurch an meinen Plan halte. Dazu gleich: Habe heute auch wieder brav vegetarisch gegessen.

4. Verdienst Du Geld mit Deinem Blog?
Nö. Bleibe hier lieber ohne Werbung.

5. Welche Hobbys außer Bloggen hast Du sonst noch?
Reisen, Fotografieren und Spanisch. Und am liebsten verbinde ich alle drei. Im Moment aber ganz brav schön einzeln. Backen und Kochen tu‘ ich auch noch ganz gern. Aber dazu fehlen mir leider meistens die Abnehmer 😦 Und in Minimengen ist dann irgendwie auch doof (vor allem, da man Minimengen oft nicht im Supermarkt kriegt, und dann immer Reste übrig bleiben).

6. Dein Lieblings-Haustier?
Katzen, Katzen und nochmals Katzen. Auf meinen 6. Geburtstag habe ich den Cäsar geschenkt gekriegt. Der verstarb, als ich 18 war. Worauf ich mit tagelangem Weinen reagiert habe, bis sich mein Papa die ganze Misere nicht mehr anschauen konnte, und mir den Peppi kaufen wollte. Vor Ort war da noch die Sissi, eine schwarze Katze mit weissen Pfoten, genau wie ich sie immer haben wollte. Ich war nicht dabei. Das ganze war eine Überraschung für mich. Und ich habe dann beide gekriegt. Wobei mich meine Eltern ganz schön geärgert haben. Die Sissi war scheu, und hat sich versteckt, und der Peppi lag von Beginn an stolz auf dem Kratzbaum. Ich also, als ich heimkam, gleich los zum Peppi. Und meine Eltern „Der gehört deinem Bruder.“ Da hättet ihr mein Gesicht sehen sollen… Nach einer kurzen Pause kam dann der erlösende Satz „Deine liegt hinter dem Sideboard.“ Und als ich dahinter schaue, haben mich süsse gelbe Augen, aus einem schwarzen Gesicht, welches wiederum auf weisse Pfoten gebettet war, angeschaut. Und da hatte die Sissi mein Herz gewonnen. Bis jetzt, meine absolute Lieblingskatze. Die Sissi verstarb 2010. Den Peppi gibt es immer noch. Der geniesst sein „Rentnerdasein“ bei meinen Eltern und ihrer neuen Katze, dem Pascha.
Sobald ich dann in meiner neuen Wohnung bin (mit Gartensitzplatz, und nicht mehr mitten in der Stadt), werde ich mir wieder zwei süsse Stubentiger suchen.

7. Reist Du lieber mit Partner/Partnerin oder alleine?
Nachdem die letzten Reisen immer alleine war, und das oft recht anstrengend sein kann, aktuell lieber mit Partner. Von früheren Reisen weiss ich aber auch, dass man da kompromissbereit sein muss ;).

8. Welche war Deine schönste Reise?
Peru. Ganz klar. Dazu gibt es auch einige Berichte auf meinem Blog. Hier zu finden.

9. Gibt es eine unvergessliche Begegnung, die Du als Blogger hattest?
Bisher noch nicht. Vielleicht kommt ja noch eine?

10. Welche Fortbewegungsart ist Dir am liebsten?
Fahrrad. Da ist man flexibel, d.h. nicht auf einen Fahrplan angewiesen. Muss keinen Parkplatz suchen. Keine Parkgebühren oder ein Ticket bezahlen. Kommt immer noch einigermassen fix von A nach B. Und das beste: Man verbrennt dabei auch noch ein paar dieser fiesen kleinen Tierchen, die Kalorien genannt werden.

11. Was bedeutet für Dich Glück?
Dass ich mein Leben leben kann, wie es mir gefällt. Dazu gehört auch, dass ich ausgewandert bin. Nicht alle haben diese Möglichkeit, so etwas auch durchzuziehen. Ich hatte sie.

So, und jetzt noch zu den 7 Fakten über mich für Non Smoking Lady Bug

7 Fakten über mich

  1. Ich habe Informatik studiert, und bin stolz darauf, eine der wenigen Frauen zu sein, die das gemacht haben.
  2. Bei mir zu Hause, in der Küche, hängt eine Rubbelweltkarte, wo die bereits besuchten Länder freigerubbelt sind.
  3. Ich bin ein glücklicher Single, und einer Beziehung gegenüber trotzdem nicht abgeneigt (ja, das geht: man sollte sein Leben einfach auch jetzt geniessen, und deswegen bin ich glücklich).
  4. Wenn ich gestresst oder genervt oder müde bin, kommt mein Schweizer Akzent wieder richtig stark zum Vorschein. Da kann es manchmal sogar passieren, dass ich Schweizerdeutsch und Steirisch zu mischen beginne.
  5. Ich habe ein ungesundes Verhältnis zu meinem Gewicht. Ich stehe täglich auf die Waage und bin unzufrieden damit.
  6. Ich vermisse mein altes Leben (in der Schweiz) gar nicht. Finde es aber sehr schade, dass für viele „Freunde“ die Aussage gilt „aus den Augen, aus dem Sinn“.
  7. Ich erschrecke mich jetzt noch jeden Samstag, wenn die Sirenen getestet werden. Das war ich mir aus der Schweiz nicht gewohnt, weil sie da nur einmal im Jahr getestet werden.

So, und Nominierungen gibt es nun keine.

November – Woche 1 – ein Rückblick

So, meine erste vegetarische Woche ist um, und ich habe (bisher) durchgehalten. Wenn auch mit Schwierigkeiten. Am Montag war es noch kein Problem, dadurch, dass ich montags über Mittag Pilates mache, bringe ich da mein Essen selber mit, also einfach einen Tomaten-Mozarella-Salat vorbereitet und noch ein Brötchen dazu, fertig. Am Dienstag wurde es dann aber schwierig. Das einzig vegetarische Menü bei uns in der Kantine war Kartoffelgratin. Und es hätte ein feines Curry gegeben. Allerdings mit Hühnchen 😦 Also musste ich darauf verzichten und den Kartoffelgratin nehmen. Für mich eigentlich viel zu mastig, wenn ich dann den ganzen Nachmittag wieder im Büro sitzen muss. Und so war es auch. Er war leider nicht wirklich gut, und obwohl ich nur ungefähr ein Drittel davon ass, lag mir das Teil den restlichen Nachmittag wie ein Stein im Magen 😦 Als Vegetarier hat man also in unserer Kantine definitiv keine grosse Auswahl. Wäre ja schön, wenn von den 5 Menüs immerhin 2 vegetarisch wären. Vor allem, da das eine Salat ist, aber da gibt es praktisch immer Fleisch als Beilage 😦 Da könnte man ja auch öfters was vegetarisches anbieten, oder dann einfach eines der anderen vegetarisch machen. Und ja, das ist mir bisher so nicht aufgefallen.

Mittwoch und Donnerstag ging es dann relativ gut. Der Freitag wurde dann aber wieder hart. Da gibt es kein Menü in unserer Kantine, sondern nur Würste, Schnitzelsemmel, Semmel mit faschiertem Laibchen, … Und auf dieser ganze Liste habe ich genau ein vegetarisches Ding gefunden: ein Käsesemmel. Sehr enttäuschend das Ganze. Und warum kann man nicht mehr als nur eine vegetarisch belegte Semmel anbieten? Werde wohl also für den Freitag nicht darum herum kommen, dass ich entweder pünktlich raus kann, oder mir mein Mittagessen dann selber mitbringe.

Gestern und heute waren dafür wieder einfach. Selber kochen. Und dabei habe ich mich an ein feines Rezept erinnert, dass ich mal von meiner Mama kopiert habe: ein mexikanischer Gemüse-Gratin. Also einfach die Zutaten weggelassen, die ich nicht so mag, vom Rest dafür etwas mehr rein. Und fertig. Schnell und einfach zubereitet und schmeckt super lecker. Werde versuchen, euch das Rezept (zusammen mit ein paar Fotos) nächste Woche mal hier zu veröffentlichen.

So, jetzt aber mal zu meinen restlichen, vergangenen Zielen:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Das kann man ganz kur auf einen Punkt bringen: ich war diese Woche zu faul. Montag war ich Pilates, und Dienstag Zumba, macht in Summe 2h und 15 Minuten. Immerhin. Aber danach war ich einfach zu faul. Fahrradfahren fiel ab Mittwoch auch weg (am Mittwoch Abend war ich beim Frisör, da setzte ich mir nicht gleich danach meinen Helm auf, und ohne Helm fahre ich nicht). Am Donnerstag hat es dann leicht geregnet, und meine Haare waren so schön geglättet. Und da ist Regen ein echter Frisurkiller. Also mit dem Auto ins Spanisch. Und am Freitag ging es direkt nach der Arbeit zu einem Lightroom-Workshop. Bewaffnet mit Laptop, Kamera, … und da ich gestern noch Bereitschaft hatte, musste mein Laptop aus dem Büro dann auch noch mit. Und irgendwie war mir das dann zu viel Gepäck für’s Fahrrad. Ausserdem hat es wieder geregnet, und die Haare waren immer noch so schön glatt. Und jetzt bin ich einfach zu faul dazu. Nächste Woche dann.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Geschafft. Halt wie immer: ausser Dienstag.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ich war brav zum zweiten Mal im Spanischkurs, und am Freitag in meinem Lightroom-Workshop. Also neue Leute.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Jammern liegt mir nun halt mal in den Genen. Bin ja Österreicherin. Zur Hälfte immerhin. Aber das ist eher so ein „Jammern, damit gejammert wurde“, aber doch nicht ganz so ernst gemeint.

Neuer Monat – Neues Glück?

Ein neuer Monat hat begonnen, und somit steht ein neues Ziel auf meinem Plan: Vegetarisch Essen. Und wie erging es mir bisher damit? Nach zwei Tagen, und das auch am WE, kann man ja noch nicht viel sagen. Fleisch kommt bei mir eh sehr selten nach Hause, d.h. am Wochenende esse ich meistens vegetarisch. So natürlich auch dieses Wochenende. Allerdings gab es am Freitag Abend zur Vorbereitung nochmals ein feines Schweinefilet 🙂

Auch für die nächste Woche bin ich gut gewappnet:

  • In der Kantine habe ich brav für die ganze Woche das vegetarische Menü vorbestellt. Auch dann, wo es mir eigentlich nicht so ganz passte. Aber als Mangel einer anderen fleischlosen Alternative muss man da halt durch.
  • Morgen steht keine Kantine auf dem Programm. Aber auch hier habe ich extra für einen feinen (natürlich vegetarischen) Tomate-Mozarella-Salat eingekauft.
  • Am Mittwoch Abend bin ich bei meiner Tante eingeladen. Hier musste ich zu einer Notlüge greifen. Sie kann leider gar nicht verstehen, dass jemand freiwillig auf Fleisch verzichten kann, und würde mich auch da niemals unterstützen (wir haben schon mal darüber diskutiert, weswegen ich das weiss). Deswegen habe ich nun meinen Durchfall in Marokko vorgeschoben, mit der Begründung, dass mir seit dem Durchfall übel wird, wenn ich nur schon an Fleisch denke. Sollte ich nach dem Monat allerdings komplett umsteigen, dann wird natürlich schon mit der Wahrheit rausgerückt. Aber wegen nur einem Abendessen spare ich mir die Diskussionen lieber.

So, und jetzt zu den anderen – bisherigen – Zielen:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Ja, das hätte ich mal wieder geschafft. Wenn auch knapp. Bin gut in die Woche gestartet, mit einer Stunde Pilates am Montag, und 1 Stunde und 10 Minuten Zumba am Dienstag. Danach liess es allerdings nach. Ohne Rücksicht auf den Körper Sport zu machen, bringt oft auch nicht viel. Also gab es krankheitstechnisch einen kleinen Rückschlag. Trotzdem stand dann noch ein wenig Fahrradfahren auf dem Programm, wodurch ich in Summe auf knapp über 3h Stunden kam. Und das macht sich prompt auch gewichtstechnisch bemerkbar. Habe ich doch in der letzten, sehr stressigen Zeit, einiges zugenommen. Und ein Kilo davon ging nun diese Woche endlich wieder runter. Nur noch 3 Kilo von meinem Normalgewicht entfernt. Und das wird noch vor Weihnachten.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Auch geschafft. Naja – fast. Bis halt auf die Ausnahme vor dem Zumba-Kurs. Länger schlafen bringt mir nichts, weil ich eh aufwache. Also bin ich auch am Dienstag gleich früh wie immer auf der Arbeit. Ergibt dann unterm Strich 10 Stunden und 15 Minuten. Auch nicht weiter tragisch, denn durch die lange Mittagspause am Montag (Pilates über den Mittag) gleicht sich das aus.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Auch geschafft. Habe diese Woche gleich zwei neue Kurse begonnen. Pilates am Montag und Spanisch am Donnerstag. Mal schauen, was dann daraus wird. Erzwingen kann man bekanntlich nichts, aber ein erster Schritt ist schon mal getan.

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Auch geschafft. Wobei ich schon froh bin, wenn ich zwischendurch mal wieder jammern darf. Jammern liegt uns Österreicher einfach mal im Blut 🙂

Wieder mal Sonntag – Wieder mal Zeit für einen Rückblick

Ja, wieder mal ist Sonntag, und deswegen wird es wieder mal Zeit, auf meinen Plan zu blicken. Diese Mal geht der Rückblick aber ausnahmsweise über drei Wochen, da ich ja im Urlaub war…

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Das ist mir doch bisher recht gut gelungen. Die widrigen Umstände beim Reisen schrecken mich irgendwie nicht mehr so. Mit der Zeit weiss man, was einem da schreckliches Erwarten kann, und man ist entsprechend vorbereitet (d.h. man hat Tempos oder Klopapier mit dabei, als auch Desinfektionsgel für die Hände und Medikamente gegen so denkbar alles und man ist geistig auf die diversen Widrigkeiten vorbereitet). Also, über die lokalen Gegebenheiten habe ich schon mal brav nicht gejammert.

Mit dem Durchfall fiel mir das dann doch schon schwerer. Wieso kriege ich denn auch Durchfall? Bin doch nun schon so viel gereist, und kam immer ohne davon… Auch sonst, ist mein Magen nicht anfällig. Ich kann oft das gleiche Essen wie jemand, der danach Durchfall kriegt, und selber merke ich nichts. Dieses Mal hat aber die ganze Reisegruppe gekriegt (sollte auf einer geführten Rundreise eigentlich nicht passieren… aber meine regelmässigen Leser wissen ja, dass ich dieses Mal mit dem Reiseleiter alles andere als zufrieden war, und das ist mit ein Punkt, der zu meiner Unzufriedenheit beitrug). Im Gegensatz zu anderen, war ich ja immerhin gewappnet. Aktivkohle also sofort mal eingeschmissen und mich dann damit getröstet, dass ich immerhin ohne Gewichtszunahme aus dem Urlaub zurückkommen werde. Nach zwei Tagen war dann auch schon alles wieder vorbei. Und gejammert habe ich brav nicht.

Viel schwerer viel es mir da (wie bereits schon erwähnt), wegen dem Reiseleiter und einem Teil meiner Mitreisenden nicht zu jammern.

Diese Woche war dann verglichen dazu relativ ruhig. Zwar bin ich erkältet. Aber nach dem „Urlaub“ bin ich irgendwie immer krank. Muss die Ernährungsumstellung und dann vor allem das Fliegen sein. Meine Arbeitskollegen haben sich auch schon fast daran gewöhnt, dass ich nach einem längeren Urlaub mal nicht erscheine (bzw. doch jedes Mal kurz erscheine, damit mich dann mein Chef nach Hause schickt), dass sie schon gewettet haben, ob ich krank bin oder nicht. Hat dann zu einigen erfreuten Gesichtern geführt, und anderen weniger erfreuten. Aber trotz allem zur allgemeinen Erheiterung 🙂 Bin jedenfalls dann brav die ganze Woche arbeiten gegangen. War halt gerade so an der Grenze. Aber ich wollte nun mal nicht schon wieder direkt nach dem Urlaub fehlen. Das Gerede, was da so entstehen könnte, erspare ich mir lieber.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Tja, dazu kann man nur eines sagen: Im Urlaub gab es die Möglichkeit dazu nicht (nein, ich gehe als Frau nicht alleine in einem islamischen Land joggen, so mutig bin ich nicht, und ein Fitnessstudio oder so was gab es in den Hotels nun mal nicht).

Und letzte Woche: Wie gesagt, ich war krank. Und nach der Arbeit jeweils nur noch direkt ins Bett.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Waren die ganze Woche durch jeweils so um die 9 Stunden. Schliesslich bin ich jeweils mehr oder weniger pünktlich um 16 Uhr aufgestanden, und habe das Büro verlassen. War auch kein Problem. Krank akzeptiert da jeder. Und viel zu tun ist momentan auch nicht.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ja, 24 an der Zahl im Urlaub. 23 Mitreisende und 1 Reiseleiter. Auf einige hätte ich da aber gut verzichten können. Und eigentlich geht es mir bei dem Ziel ja auch eher um neue Leute bei mir zu Hause. Viel auch der Krankheit zum Opfer. Der Spanischkurs hätte zwar am Donnerstag begonnen, aber da ich am Donnerstag noch zum Notar musste (Wohnung kaufen, Vertrag ist nun offiziell unterschrieben), war ich danach so fix und fertig, dass daran wirklich nicht mehr zu denken war. Diesen Donnerstag dann. Und die beiden WE standen im Zeichen des Fotoklubs. Letzten Sonntag war Familienausflug (d.h. die Familien waren mit dabei, dafür die Kameras zu Hause). Und gestern waren wir Pferde fotografieren (hierzu wird es wahrscheinlich keine Fotos auf dem Blog geben, weil fast immer die Besitzer mit oben sind).

November – Der vegetarische Monat
Da mich dieser ja bereits erwartet… Ja, darum… genau darum… esse ich momentan mehr Fleisch als normal 😀 Im Ernst: Ist etwas abhängig vom Menüplan unserer Kantine. Und diese Woche gab es halt bezüglich Fleisch meine Lieblingsmenüs, und bei den vegetarischen dann auch noch an einem Tag was marokkanisches… Das war dann doch zu viel des Guten. Und auch nächste Woche werde ich fleischtechnisch garantiert nochmals geniessen 😀

Warum „nicht jammern“ auch manchmal im Urlaub nicht so einfach ist…

Ja, Urlaub… Da könnte man doch denken, dass man es locker schafft, mal nicht zu jammern. Nun, Urlaub ist ja nun mal nicht gleich Urlaub. Und wenn man eine Rundreise macht, da gibt es schon einige Widrigkeiten, die man wegstecken muss.

Da wären zum einen die langen Busfahrten. Für mich insofern kein Problem, weil ich wusste, dass es lange Busfahrten geben wird, mit Lesestoff eingedeckt war und in einem Bus auch ganz gut schlafen kann. Erleichternd kam dann dazu, dass es landschaftlich immer sehr schön war, na gut, bis auf die letzte. Aber da habe ich dann halt geschlafen. Insofern hätte ich diese also relativ gut wegstecken können, wären da nicht die lieben Mitreisenden und der Reiseleiter gewesen.
Die lieben Mitreisenden haben wohl noch nie eine Landkarte von Marokko gesehen, und waren dann entsprechend schockiert über die langen Fahrzeiten. Die Annahme war: 450km in so ca. 3 Stunden, weil in Deutschland schafft man das doch auch. Naja… Da war noch so ein Gebirge dazwischen… Da braucht man auch in Deutschland länger, oder? Aber eben, wenn man mit kurzen Distanzen und Autobahn rechnet, ist man dann wohl doch negativ überrascht und jammert dann entsprechend rum. Hört sich jetzt arrogant an, aber um mich von dem Gejammere nicht runterziehen zu lassen, habe ich es einfach nur belächelt.
Und da war da auch noch der Reiseleiter (zu dem komme ich dann auch später noch). Der musste doch alle 30 Minuten mal wieder zu Quatschen beginnen. Hat schlafen leider unmöglich gemacht. Zu Beginn. Mit der Zeit konnte ich es zum Glück dann hervorragend ausblenden.

Gut, und bei einer langen Busfahrt oder einer Stadtbesichtigung muss man was mal? Ja, aufs Klo. Und auch diese sind ausserhalb Mitteleuropas nicht immer so das Wahre… Aber sagen wir mal so: ich habe schon schlimmere Klos als die in Marokko gesehen. Klopapier gab es ab und zu mal, ab und zu auch nicht. Aber dafür ist Frau ja vorbereitet und bringt das einfach selber mit. Türen gab es immer. Manchmal waren sie nicht abschliessbar. Aber wir waren ja eine Gruppe. Also nochmals öffnen, und jemanden bitten, acht zu geben. Und gut ist. Die Sauberkeit liess oft zu wünschen übrig. Aber auch das finde ich nicht weiter tragisch. Die Skihocke trainiert doch schön den Popo und die Oberschenkel. Und im Hotel hat dann wieder ein sauberes Klo gewartet, wo man sich auch hinsetzen konnte. Also alles kein Problem. Wären da nicht die lieben Mitreisenden gewesen, die teilweise wieder mal alles schrecklich fanden (kein Toilettenpapier kann aber übrigens auch bei uns schon mal vorkommen…). Auch hier half: arrogant auf die jammernde Meute runterlächeln. Ich war ja vorbereitet, d.h. mit Klopapier ausgestattet, und psychologisch auf den Schmutz eingestellt. Und ich habe mich ja auch durch teilen des Klopapiers dann beliebt gemacht.

Und wenn wir schon mal beim leidigen Klo Thema sind, gleich weiter, zum nächsten leidigen Thema: Durchfall. Ich kenne ja die Grundlagen, und halte mich daran (kein Leitungswasser, kein Obst oder Gemüse das roh ist und mit Wasser gewaschen wird, keine Eiswürfel, und und und). So habe ich das auch in Marokko gemacht. Und das hätte bestimmt auch gut funktioniert… Aber: Ich vermute stark, unser Reiseleiter hat uns in ein Restaurant geführt, wo es hygienisch halt nicht so gut war. Jedenfalls haben wir alle (ja, alle) am selben Abend Durchfall gekriegt. Ich hatte ja schon am (dreckigen) Tisch ein schlechtes Gefühl und mir lange überlegt, ob ich was Essen soll. Schlussendlich war der Hunger grösser als der Ekel vor dem Tisch. Leider. Hätte ich besser mal auf mein Bauchgefühl gehört und nix gegessen. Aber bei Durchfall gilt dann mein Standard-Kredo: Man nimmt dabei ab 😀 Also, Augen zu, Kohletabletten rein, und durch.

So, und jetzt zum letzten Thema, was es mir wirklich schwer gemacht hat, nicht zu jammern. Der Reiseleiter, dieser hat sich vor allem durch folgende „Qualitäten“ ausgezeichnet:

  • er bevorzugt definitiv blonde Frauen und/oder Frauen, die alleine hilflos wären. – Ich bin brünett und stehe mit beiden Beinen im Leben.
  • Wenn er was erzählte, hatte man zuzuhören. Auch Fotografieren war nicht erlaubt. Und wer mich kennt, weiss, dass ich immer Fotografiere… Und man kann ja dabei trotzdem noch zuhören. Aber eben: es war nicht erlaubt, worauf er mich dann immer anschrie mit dem Text: „Sarah, ich erzähle gerade etwas, jetzt hör zu!!!“ Grrr…
  • Klopause gab es nur dann, wenn er es sagte, oder wenn ein kleines hilfloses Mädel mal musste. Ich hatte da schon mal nichts zu melden, auch mit Durchfall dann nichts.
  • Er hat schlicht und einfach gelogen und uns Quatsch erzählt. Jedenfalls, wenn ich meinem Lonely Planet mehr Glauben schenke, als ihm (und das tue ich).
  • Hintergrundinfo gab es keine.
  • Besichtigungspunkte (die im offiziellen Programm erwähnt waren) wurden ausgelassen.
  • Und zu guter letzt: Wir durften ein Feedback-Formular ausfüllen (worin ich alle obigen Punkte erwähnt habe). Die hat er dann eingesammelt,  und die schlechten Kritiken (meine auch) laut im Bus vorgelesen. Und besonders die meinige hat er extrem zerrissen. Zitat: „Man sollte hier nicht seine subjektive Meinung wiedergeben, bisher wurde ich immer gut beurteilt, und das wäre dann die objektive Meinung, und die habt ihr mir bitte auf dem Feedback-Formular wiederzugeben.“ Ähm… der Sinn und Zweck des Formulars klar verfehlt. Und: Ich fand es auch nicht toll, dass mich danach die Hälfte der Gruppe schnitt, nur weil sie nicht mit mir einer Meinung waren. Gut, das waren eh nur die hilflosen kleinen Mädchen. Aber weh tut sowas dann trotzdem. Und ja, jetzt kommt es: da habe ich dann gejammert (und abends im Bett auch geweint – weil es tat weh).

Wochenrückblick / Retrospection

English Text below.

Wieder mal Sonntag, also Zeit für meinen Wochenrückblick.

Juli – mindestens 3 Stunden Sport pro Woche
Wieder mal nicht geschafft. Dabei bin ich top motiviert in die Woche gestartet. Am Montag brav zur Arbeit geradelt und am Dienstag den Zumbakurs bei meinem Arbeitgeber besucht. Danach wurde ich allerdings krank, eine Erkältung, mit allem was so dazugehört. Schlecht schlafen, Nase zu, Kopf- und Halsschmerzen und halt einfach schlapp fühlen. Also kein Sport mehr für die restliche Woche. Trotzdem näheren wir uns langsam wieder dem Ziel. Immerhin waren es zwei Stunden in den ersten zwei Tagen.

August – Nie mehr als 10h pro Tag arbeiten
Auch nicht geschafft. Weil am Dienstag musste ich ja fast arbeiten, bis der Zumba-Kurs dann mal losging. Aber sowas stört mich dann eigentlich nicht. Vor allem war es ja auch nur eine Viertelstunde mehr.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Geschafft. Zumba-Kurs.

Oktober – Nicht rumjammern und mich beschweren
Ich wundere mich immer noch, wie mir das bisher gelungen ist. Klobrille hin und krank. Aber trotzdem habe ich es geschafft. Und morgen geht der heiss ersehnte Urlaub endlich los.


So, it is again time for my weekly retrospection.

July – at least 3 hours sport per week
Failure. Yes, really. I was motivated at the beginning of the week. On monday I went to work with my bike and on tuesday I visited the Zumba Lessons at my company. But then, I got a cold. Fever, didn’t sleep good at night, head ache, … So, no sports anymore. But, I am making progress, I did 2 hours in these first two days. And after my holiday I also start with the Pilates lessons at my company.

August – never work more then 10 hours per day
Almost achieved. Not on tuesday, because I worked until the Zumba lessons started, so it has been a little bit more then 10 hours on tuesday. But, this is ok. Since I planned it, and it has been only 15 minutes more.

September – meet new people
Also done, this week. In the Zumba lessons.

October – Never complain
I am still wondering how I have done that. Still a little bit sick, and I am still not complaining. Yeah.

So, my vacation can start tomorrow!!!

Krank, Klobrille hin – und ich darf nicht jammern / Sick, Toilet Seat Broken – And I am in my „do not complain“ month

English Text below

Mein „ich darf nicht jammern“ Monat hätte ja theoretisch perfekt gestartet. Mit Urlaub. So viel zur Theorie. Die Praxis sieht anders aus, ich bin krank und gestern Abend habe ich es tatsächlich noch geschafft, meine Klobrille zu spalten. Und jammern ist nicht erlaubt. Das ist echt schwierig… Richtig schwierig… Fast schon brutal. Aber ich gebe mein bestes.

Über so ein Thema, wie „Klobrille hin“ kann man ja immerhin perfekt lachen und Witze machen. Sie hatte ja schon länger einen kleinen Riss, und gestern wurde aus dem Riss dann ein Spalt. Die Aussage „Meine Klobrille ist hin“ hat heute im Büro jedenfalls für viel Gelächter gesorgt. Insofern viel es mir da dann auch einfach, nicht darüber zu jammern. Ja, über sich selbst lachen kann da helfen.

Und dann muss man da noch die andere positive Seite sehen: Ich habe mal wieder bewiesen, dass „selbst ist die Frau“ gilt. Bin selber zum Baumarkt gefahren, habe mir da eine neue gekauft, und diese dann auch selber ausgetauscht. Und ja, obwohl ich krank bin. Was soll man da schon tun. Spalt ist Spalt, und hinsetzen dadurch unangenehm. Also besser sofort austauschen als warten. Und anstatt andere, die rumjammern und dann den Papa oder den Bruder vorbeikommen lassen, mache ich das dann doch lieber selber.

Zum Thema Papa oder Bruder vorbeikommen lassen, eine ehemalige Freundin von mir, als ich ihr erzählt habe, dass Reifen wechseln schon Scheisse ist, weil man da vier mal zwischen Auto und Keller (wo sie lagern) hin und her gehen muss: „Was, du lädst die selber ins Auto? Das wäre mir ja viel zu anstrengend, da hilft mir mein Papa oder mein Bruder.“ Verwöhnt. Ist das einzige, was mir hierzu einfällt. Das habe ich auch noch in der Schweiz selber gemacht, als sowohl Papa als auch Bruder für solche Arbeiten in Reichweite wohne.

Tja, und krank bin ich ja nun immer noch. Und am Montag darf ich drei mal fliegen, d.h. drei mal Druckausgleich mit einer verstopften Nase. Auch darüber konnte ich heute lachen. Meinen Arbeitskollegen sei dank. Ich am Niesen und Husten, und der Kommentar dazu „man merkt, ihr Urlaub beginnt, wie immer wird sie krank“ das aber auf nette und witzige Weise ausgesprochen, bringt mich dann halt zum Lachen, worauf ich erwidert habe „ja, Montag wird toll! Drei Flüge, drei mal Druckausgleich. Und Nase zu.“

War mich aber trotzdem heute mit allen möglichen Medikamenten eindecken. Notfalls pumpe ich mich während dem Urlaub damit voll, damit ich einigermassen fit bin.


My „I should not complain“ month has started. In theory, I planned a perfect start, with traveling for the next two weeks. But, as most of you know, theory and practice sometimes are sometimes far away from each other. At the moment I am sick (caught a cold – at least I hope it’s „only“ a cold and not a flu), and then I also managed to destroy my toilet set yesterday evening. And now, I should not complain. This is really not easy. In fact, it is quite difficult. But, I’m doing my best.

Something like „my toilet seat is broken“ is at least a good story to laugh about and to make jokes about it. At least, today in the office, we were all laughing about it. Made it quite easy for me not to complain then.

But nevertheless, the toilet seat had to be exchanged today. So, after work I went to building center, bought a new one, and exchanged my broken toilet seat with the new one. All on my own. Yes, really!!! I can do that. And I’m not that kind of a woman which is then complaining about not knowing how to do it, and then let her daddy or brother doing it. Before I do something like that, I rather try it on my own…

A former friend of mine needs her daddy or brother for almost everything. I told her about exchanging the wheels on my car. Ok, I exchange them at the next garage, however, to do so, I had to get all four wheels out of my cellar into my car. And after exchanging them, I had to get again four wheels out from my car into my cellar. So I told her about that, and her reaction was „You are really doing that on your own? I would never do that. I have my daddy and my brother for this stuff.“ Well, first of all, I think this is quite spoiled. And: I have no daddy or brother in Austria. They live in Switzerland. And even back then, when I lived in Switzerland and they where on „helping distance“, this has been something I always did on my own…

So, toilet seat successfully exchanged. But I am still sick. And on monday I will start my traveling with three flights. Means three times ear clearing with a blocked nose. But, thanks to my working pals, I was also able to laugh about that. They made jokes about me, again getting sick before my holidays. As every time. And yes, it’s true. But since they made these jokes in a nice way, they made me laugh.

Nevertheless, I was at the pharmacy today and bought quite a lot of medicine. I want to enjoy the next two weeks. And if I’m not getting well in the next two days, I will eat all these pills to get the most out of my vacation.