Startschuss! Der 12-Monats-Plan hat offiziell begonnen

Ja, ich weiss, es ist noch nicht Juli. Aber da der Plan für Juli heisst: 3h Sport pro Woche, und für mich eine Woche nun mal einfach am Montag beginnt, hat heute offiziell die erste Woche vom Juli begonnen – und ganz ehrlich: ich musste heute eine Stunde Sport durchdrücken, weil morgen habe ich keine Zeit, und am Donnerstag auch nicht. Und wer weiss, was das Wochenende bringen wird…

Also, der Vorsatz für heute war klar: 1h Sport, irgendwie reindrücken. Komme was wolle. Deswegen der erste Plan: ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, nur hat das Wetter mir da mal einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht 😦 Mal abgesehen davon, dass ich auch nicht eine Stunde brauche. 40 Minuten wohl eher… Insgesamt. Also hin und zurück.

Gut, ich also mit dem Auto zur Arbeit. Und am frühen Nachmittag hat sich dann auch leider wieder meine Grippe bemerkbar gemacht. Ja, lag jetzt fast zwei Wochen krank zu Hause im Bett, und bin immer noch nicht so ganz fit. Zum Glück habe ich mich bis 16 Uhr aber wieder einigermassen erholt. Also, ab nach Hause (via Haus von meinem Cousin, Katzen füttern und Pflanzen giessen), und zu Hause angekommen gleich rein in die Jogging-Klamotten und los – bevor die Motivation wieder weg ist. Bei mir ändert sich das ja oft innerhalb weniger Sekunden…

Und siehe da: ich habe es doch tatsächlich geschafft. War ganz brav 50 Minuten joggen und habe danach noch 10 Minuten Stretching gemacht. Die erste Stunde dieser Woche wäre also geschafft. Und ich habe nicht mal aufgegeben, als mein Knie zu schmerzen begann (ja, ich weiss, aufgeben wäre besser – es wird sich morgen dann rächen).

Und das allerbeste daran: ich kann mich morgen mit gutem Gewissen mit Chips und Bier aufs Sofa hauen und das Achtelfinale Schweiz-Argentinien anschauen 😀

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Fahrt zum Colca Canyon – nicht Cola oder Coca, sondern Colca

Da Arequipa der Ausgangspunkt für Ausflüge in den Colca Canyon ist, haben wir dies am nächsten Tag natürlich auch gemacht. Mit einem Kleinbus ging es dann los auf den 2-Tages-Ausflug. Weswegen wir unser grosses Gepäck auch im Hotel zurückliessen, und nur das kleine Gepäck dabei hatten. Zuerst ging es noch 1h durch Arequipas Verkehrschaos, bis wir dann endlich mal ausserhalb der Stadt waren, und einen wunderbaren Blick auf Arequipas Wahrzeichen, den Vulkan El Misti hatten: IMG_5441 Anschliessend ging es dann endlich hoch, in die Berge. Immerhin wurden uns ja 4900 m.ü.M versprochen. Und Arequipa liegt nur auf 2300. Also, rauf ging es im rasanten Tempo, auf kurvigen Strassen. Und dabei wurden wir dauernd von Ambulanzen überholt… Wir fragten uns schon, was das wohl zu bedeuten hat. Und ganz wohl war uns bei dem rasanten Tempo auch nicht. Hinzu kam, dass wir noch Coca Blätter gekauft haben, und wir diese im Bus nun gekaut haben. Und ich muss dazu sagen, dass ich die überhaupt nicht mochte. Ganz zu schweigen von dem tauben Gefühl, dass man danach im Mund hat. Nach einer weiteren Stunde Fahrt, wussten wir dann endlich, wozu uns die vielen Ambulanzen überholt haben. Ein Reisebus ist in einer Kurve von der Strasse gekippt. Und nach dieser Unfallstelle ging es dann – zum Glück – auch in etwas gemässigterem Tempo weiter. Am nächsten Tag, wo wir dann wieder in Arequipa waren, konnten wir in den Zeitungen lesen, dass bei dem Busunglück leider 13 Leute ums Leben kamen. Weiter ging es also den Berg hinauf, immer schön in Kurven. Mit Stops unterwegs, um Alpakas, Lamas und eine dritte Tierart, von der ich leider den Namen vergessen habe, zu bestaunen. IMG_5454 IMG_5459 Nach diesen vielen Stopps, kamen wir dann endlich an unserem nächsten Zwischenziel an, einem lokalen Markt, wo die Frauen ihre Handarbeiten verkauften. Einfach herrlich. Es war echt schwierig, nicht sein ganzes Geld auszugeben. Ich habe es immerhin geschafft, mich einigermassen zurückzuhalten. Habe nur süsse, kleine, gestrickte Babyschuhe für meinen Neffen (der erst im Juli zur Welt kommt), und eine typische peruanische Wollmütze gekauft. Die Wollmütze sollte sich dann später noch, auf dem Inka-Trail, aus sehr nützlich erweisen. Wo ich die sogar zum Schlafen getragen haben. Andere jedoch waren nicht so zurückhaltend. Nach diesem Zwischenstopp war die Gepäckablage im Bus voll. Gut, jeder hatte noch seinen Tagesrucksack und sein Gepäck für die eine Nacht dabei. Aber mit voll meine ich voll. Wir mussten so kunstvoll schichten, dass immer mal wieder das eine oder andere runterfiel. IMG_5462 IMG_5466   Weiter ging es, inzwischen wieder im rasanten Tempo, um weitere Serpentinen. Hoch auf die versprochenen 4900 m.ü.M. Und was soll ich sagen: Es war einfach herrlich. Der Ausblick der sich einem bot, sowie auch das Gefühl, nach wenigen Schritten schon ausser Atem zu sein. Aber es war auch eiskalt. Trotz strahlend schönem Sonnenschein, und dem T-Shirt-Wetter, was wir in Arequipa hatten. IMG_5483 IMG_5489 Und von da an, ging es dann (leider immer noch im rasanten Tempo – war echt nicht so begeistert vom Busfahrer, er hat auch regelmässig sehr waghalsige Überholmanöver geliefert), runter zu dem Ort, wo wir übernachteten. Nochmals mit einem kleinen Zwischenstopp mit Ausblick auf unseren Übernachtungsort. Einige verfielen wieder dem Kaufrausch. Ich allerdings dem Fotorausch. IMG_5493 IMG_5501 IMG_5504   Im Ort angekommen (früher Nachmittag) wurde uns dann gesagt, dass wir uns in 2h wieder treffen, um in den heissen Quellen zu baden. Na toll – drei mal raten, wo mein Bikini lag… Zu Hause. Ja, zu Hause, und damit meine ich: so richtig zu Hause – in Österreich. Gut, der Bikini stand auf der Liste, die ich vom Anbieter gekriegt habe, mit Dingen, die man mitnehmen soll. Ich aber: „Wir sind ja nicht am Meer, und mit meiner Chlor-Allergie sind Hotelpools eh tabu… Also brauche ich den wohl nicht.“ Das mit dem Baden wurde uns ja am Vorabend schon gesagt, und ich habe mich da schon über mich geärgert und schwarze Unterwäsche eingepackt. War aber immer noch unsicher, ob man das nicht merkt. Also, rein ins Hotelzimmer, Bikini, bzw. schwarze Unterwäsche, anziehen, und die Zimmerpartnerin fragen, ob das nun wirklich geht. Wurde für gut befunden, also sind wir los, den Ort erkundigen. Viel mehr, als den lokalen Markt gab es da allerdings nicht. Aber ich verfiel nochmals dem Kaufrausch. Dieses Mal eine peruanische Decke. Kann man doch sicher für Picknicks in Österreich gebrauchen??? IMG_5508 IMG_5511 Nach den 2h Stunden ging es dann wie versprochen zu den heissen Quellen. In meiner Fantasie habe ich da schon das romantische Bild gehabt, von einem natürlichen Becken (Felsen, Steine, …) aus dem der Dampf aufsteigt, weil das Wasser da drin so warm ist. Die Realität sah dann leider anders aus. Es hat viel eher an ein kleines Freibad erinnert. Eintritt bezahlen. Dann kamen Umkleiden, Duschen und Toiletten. Und das natürliche Becken war ein ganz normaler Pool, allerdings mit dem warmen Wasser drin (und Dampf stieg auch auf). War dann zuerst echt etwas enttäuscht. Aber einmal im Pool drin, war es dann herrlich. Die Luft draussen begann schon so richtig kalt zu werden, aber selber war man ja im warmen Wasser. Und ich wollte auch nicht wieder raus. Rausgehen war dann auch entsprechend brutal. Vom Colca Canyon selber haben wir an diesem Tag leider noch nichts gesehen. Der stand dann für den nächsten Tag auf dem Programm. Übrigens konnten wir unsere Reiseleiterin fast zur Weissglut treiben, indem wir den Canyon einfach Cola Canyon, oder Coca Canyon nannten.

Herz von Slowenien

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

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Zu finden ist die Strasse im Norden von Slowenien, direkt an der Grenze zu Österreich. Die genauen Koordinaten habe ich leider vergessen zu tracken. Dabei hätte ich sogar noch österreichisches Handy-Netz gehabt – so nahe an der Grenze war es 😉

Zählen 90 Minuten Fussballschauen auch als Sport?

Juli: Mindestens 3 Stunden Sport pro Woche. Und seit gestern ist wohl eines klar (Shaqiri sein dank). Ich werde damit starten, es mir mit Bier und Chips vor dem Fernseher gemütlich zu machen, um dann nach 5 Minuten an die äusserste Kante vom Sofa zu rutschen, das Bier und die Chips zu vergessen, mit der Nase am Bildschirm zu kleben, um das Achtelfinale Schweiz gegen Argentinien zu verfolgen. Ein besserer Start gibt es doch eigentlich nicht!

Ja, als halbe Schweizerin, bin ich natürlich voll begeistert von der Schweizer Nati. Muss ja sein. Bin ja schliesslich auch in der Schweiz aufgewachsen, und also damit grossgeworden. Mal abgesehen davon, dass man in Österreich ja kaum von Fussball reden kann. Wobei ich es immer wieder zu hören kriege, dass die Österreicher einen Schweizer Trainer haben. Ist dann aber auch das einzige, was ich über die österreichichische Mannschaft weiss. Bei Fussball kommt klar die Schweiz zuerst.

Dumm nur, dass ich dann den ersten Tag zum Sport machen wegen eines Fussballspieles bereits verpasse. Wollte doch voller guter Vorsätze bereits am 1. Juli damit starten, und mein Stundenkonto füllen. Aber daraus wird jetzt wohl nix. Oder darf man Fussballschauen auch als Sport machen zählen? Immerhin geht es ja um Sport. Und dass mein Puls beim Ruhepuls bleibt, wage ich nun auch zu bezweifeln. Und beim auf der Sofakante sitzen, muss man doch eine gewisse Körperspannung halten. Und dann das Aufspringen bei Toren, bzw. halb-Aufspringen bei fast-Toren. Das sind doch alles sportliche Aktivitäten, oder etwa nicht?

Naja. Eine Woche hat ja 7 Tage. Also muss ich die 3h Stunden halt einfach auf die anderen 6 Tage verteilen. Werde ich schon hinkriegen.

Froschsaft auf dem Markt in Arequipa

In Arequipa gab es als allererstes (so am frühen Morgen, auf den nüchternen Magen) von unserem Tour-Guide eine Führung über den lokalen Markt. Nicht unbedingt etwas für einen schwachen Magen.

Beginnen durften wir bei einem Stand, wo es allerhand Inka-Zaubermittelchen zu kaufen gab. So z.B. die Love Potion, oder auch die „Super-Seife“. Diese nannten wir so, weil einer aus unserer Gruppe eigentlich Love Potion kaufen wollte, dann aber, eine Seife gekriegt hatte, die für alles gut war. Die Seife sollte sowohl in der Liebe helfen, Glück bringen, Gesundheit bringen, zu Geld verhelfen, und und und. Schlicht und einfach die Super-Seife.

Inka-Zaubermittelchen

Inka-Zaubermittelchen

Weiter ging es dann zur Obst-Abteilung. Meiner Meinung nach der eigentliche Höhepunkt des Marktes. Die Gerüche dort waren einfach unbeschreiblich. Unbeschreiblich gut. Exotische Früchte duften ja so toll, wenn man sie wirklich frisch kriegt (und nicht im unreifen Zustand aus dem Supermarkt). Und dank unserem Guide durften wir uns auch mehr oder weniger durch alles durchprobieren. Einfach herrlich. Und natürlich habe ich auch gleich einige Früchte für die nächsten Tage gekauft. Man weiss ja nie. Vitamine und so. Braucht man ja.

In der Obstabteilung

In der Obstabteilung

Nachdem wir nun etwas gestärkt waren, und unsere Mägen nicht mehr ganz so leer, war es dann wohl an der Zeit für ein wenig Ekelfaktor. Froschsaft. Ja, richtig gelesen. In Peru macht man tatsächlich aus Fröschen einen Saft. Dazu wird der Frosch zuerst gebraten und gekocht, danach in den Mixer geworfen, und samt Knochen in kleine Stücke zerhackt. Das ganze wird dann durch ein Sieb gepresst, damit die grösseren Knochenstücke nicht in den Saft gelangen. Anschliessend wird es mit allen möglichen Zutaten vermischt. Unter anderem mit ganz viel Maca Pulver und Honig, damit man auch ja nix mehr vom Frosch rausschmeckt. Habe auch tapfer einen Schluck probiert… Und was soll ich sagen? Nach Frosch schmeckt es tatsächlich nicht. Allerdings schmeckt es auch nicht wirklich besonders gut. Süss ist es – dem Honig sei Dank. Aber das war auch irgendwie das einzige, dass ich rausschmecken konnte.

Froschsaft

Froschsaft

Zum Abschluss des Rundgangs ging es dann durch die Fleischabteilung durch zu den richtigen Säften. D.h. Säfte aus richtigen Früchten, allerdings gemischt mit Milch. Habe da was ganz exotisches probiert, d.h. ich weiss leider nicht mehr, was wirklich drin war. Und dank der Milch war es auch gleich eine komplette Mahlzeit. Es hat hervorragend geschmeckt, aber trotzdem konnte ich das Glas kaum leeren, weil es einfach viel zu viel war.

Wackelpudding

Wackelpudding

Ich und mein "was-auch-immer"-Saft

Ich und mein „was-auch-immer“-Saft

Alles in allem aber ein sehr gelungener Rundgang. Wer in einem Land in Peru ist, dem kann ich nur raten, mal die lokalen Märkte zu besuchen. Solltet ihr alleine reisen, empfiehlt es sich sicher, Spanisch zu können, vielleicht darf man dann das eine oder andere ausprobieren. Ansonsten würde ich euch da echt eine Führung ans Herz legen. Denn selber würde man an vielen Dingen wohl einfach vorbeigehen, weil man einfach nicht weiss, was es sein könnte.

Vorbereitungen für September – ein kompletter Fehlschlag

Vor September graut mir ja ganz ehrlich. „Neue Leute in mein Leben lassen“. Wie bitte soll ich das schaffen??? Soll ich einfach auf die Strasse gehen, und irgendwelche Leute anquatschen??? Nö… Das bin ich nicht und das kann ich nicht. Also dachte ich mir, dass dies auch einfacher geht. Kurse, Speed-Dating, … Nur, dafür muss man sich anmelden. Also, gestern fleissig auf dem Internet gesurft, um einen passenden Kurs zu finden.

 

Speed-Dating

Tja, da merkt man, wenn man in einer Kleinstadt wohnt. Erstens gibt es nur einen Veranstalter. Zweitens gibt es nur 4 Veranstaltungen im Monat, in unterschiedlichen Altersklassen, d.h. für mich kommt da nur eine in Frage. Und zu guter Letzt: Bis September scheinen die noch nicht zu planen. Also Fehlanzeige.

Kochkurs

Geselliges miteinander kochen. Da muss man doch jemanden kennenlernen… Ja, vielleicht. Aber wieder scheitere ich an der Kleinstadt (nur ein vernünftiger Veranstalter) und daran, dass offenbar keiner bis September vorausplant.

Spanisch-Kurs

Da ich gerne Reise, und Englisch ja schon kann, bin ich schon seit längerem dabei, Spanisch zu lernen. Seit längerem, weil es immer mal wieder Unterbrüche und Pausen gibt. Aber: Man könnte ja wieder mal weitermachen. Und war nicht im September Semesterbeginn??? Naja, offenbar nicht. Spanisch-Kurs habe ich gefunden, allerdings startet der im Oktober. Hilft mir also nichts für meinen Plan im September. Da ich nun aber schon mal auf der Seite war, habe ich mich trotzdem mal angemeldet. Ab Oktober werden also wieder fleissig meine Spanisch-Kentnisse erweitert. Immerhin einen positiven Nebeneffekt zeigt mein Plan jetzt schon.

 

Und ob ihr es jetzt glaubt oder nicht, nach diesen mickrigen drei Ideen, sind mir doch tatsächlich keine anderen Sachen eingefallen… Sollte jemand also einen guten Tipp für September haben: Her damit. Sonst muss ich wirklich im Park, in Bars, oder auf der Strasse fremde Leute ansprechen gehen.

Nazca – Sandboarding und ein Rundflug, auf dem einem übel werden kann

Die Nazca-Linien. Jeder hat wohl schon mal davon gehört, aber was sind sie eigentlich? Ich dachte immer, dass die halt auch irgendwie den Inkas zuzuordnen sind. Nö. Fehlanzeige. Es gab in Peru nämlich deutlich mehr Hochkulturen als die Inkas. Vor den Inkas. Die Inkas sind wohl einfach dank Machu Picchu die bekanntesten. Also, die Nazca-Linien sind der Nazca zuzuordnen. Und im Prinzip handelt es sich um grosse „Scharrbilder“ in der Wüste rund um Nazca. Einige davon stellen Figuren dar, wie z.B. der Astronaut, der Kolibri, der Affe, … andere hingegeben sind „nur“ grosse Trapeze. „Nur“ deswegen, weil die wirklich gross sind. Und: perfekt!

Sandboarding in Nazca

Sandboarding in Nazca

Nichtsdestotrotz haben wir an unserem Tag in Nazca mal die Linien links liegen lassen und gingen zuerst los zum Sandboarding. Sollte mal jemand von euch nach Peru reisen, absolut empfehlenswert. Denn zuerst ging es mit Sandbuggies eine Stunde durch die Wüste. Auch im rasanten Tempo über Sanddünen rüber. Anschliessend dann Sandboarding, was ich nun nicht so interessant fand, da wir nur auf der Brust liegend den Hang runtergerodelt sind. Kann ich in Österreich im Winter mit einem Rodel ja auch tun 😉

 

Menschliche Überreste in Nazca

Menschliche Überreste in Nazca

Kindermumie in Nazca

Kindermumie in Nazca

Anschliessend durften wir dann aber wieder Sandboogie fahren. Nochmals über Sanddünen rüber, bis es dann noch etwas kulturelles gab. Überreste der Nazca-Kultur. Ja, die haben tatsächlich noch andere Spuren hinterlassen, als die allseits bekannten Linien. Zuerst wurde uns ein Friedhof der Nazca gezeigt. Die menschlichen Überreste waren durch das trockene Wüstenklima teilweise noch fast vollständig erhalten. Sogar Haare konnten wir sehen.

Und noch mehr Überreste der Nazca befinden sich hier. Sogar eine Pyramide konnten wir besichtigen.

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

 

 

 

 

Nun aber zum eigentlichen Höhepunkt des Tage: Der Rundflug über die Nazca-Linien. Im Vorfeld habe ich ja viel darüber gelesen. In einem Jahr soll es ja 9 Abstürze (mit tödlichem Ausgang) gegeben haben. Was bei uns zu vielen Diskussionen geführt hat. Kann man nun wirklich fliegen? Ist das sicher? Überleben wir das? Unser Guide hat uns versucht zu beruhigen. Auf diese Absturzserie hat die Regierung reagiert und einige Anbieter mussten schliessen. Ebenso fliegen sie seitdem immer zu zweit, d.h. Pilot und Co-Pilot. Also, Geldtasche geöffnet, Mutpille geschluckt, und los ging es. Und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt. Erstens sah man die Nazca-Linien wirklich voll gut. Auch dadurch, dass der Pilot über jedem Bild eine Runde nach rechts gekippt und eine Runde nach links gekippt gedreht hat. So konnte es wirklich jeder sehen und Fotos davon machen. Jetzt kommt aber auch das grosse ABER: Genau dieses nach links und rechts kippen… Und ich Depp habe versucht Fotos zu machen, d.h. ich habe durch meine Kamera hindurch auf den Boden geschaut. Mir war so richtig übel. Ich habe mir wirklich ernsthaft überlegt, die Tüte mal zu benutzen. Und auch den beiden anderen ging es so. Aber gelohnt hat es sich trotzdem, konnte ich doch einige gute Bilder der Nazca-Linien machen. Und gesehen habe ich sie jetzt ja auch 🙂

Wal

Wal

Eines der Trapeze

Eines der Trapeze

Astronaut

Astronaut

Kolibri

Kolibri

Kondor

Kondor

Spinne

Spinne

die aus Deutschland gesponserte Ambulanz?

die aus Deutschland gesponserte Ambulanz?