WPC – Descent

This weeks photo challenge is about „Descent“:

This week, show us your interpretation of descent — experiment with your point of view and angle, or go even deeper with the theme.

Well, quite a hard one, but I found a picture of this stair in Prague:

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Mongolei – gebucht!!!

So, endlich ist es fix. Der Urlaub war ja schon lange beantragt. Um genau zu sein seit Juli bereits. Allerdings war der Plan zuerst noch, im Juni hinzufahren… Und ein Glück habe ich dann nicht sofort gebucht, weil durch den Wohnungskauf (im Juni werde ich Umziehen) hat sich der Urlaub auf September verschoben. Aber auch das ist schon länger fix. Und buchen? Naja. Dazu fand ich bisher einfach keine Zeit.

Heute Abend war es dann aber endlich so weit. Im September geht es für 15 Tage in die Mongolei. Und da ist auch schon alles durchgeplant, da ich mich der Einfachheit halber einer Rundreise anschliessen werde. Gleicher Veranstalter wie Peru. Und vor allem kleine Gruppen. Und was das ganze noch besser macht: Beim Buchen galt österreichisches Recht, weil mein Reisebüro als Veranstalter auftritt 🙂 Gut abgesichert bin ich also auch noch.

Doof sind nur die Flüge. Es ist nicht so einfach, nach Ulaanbaatar zu kommen. Die günstigste Verbindung ist über Peking. Und ja, das ist ein kleiner Umweg. Aber ich versüsse mir den Umweg mit einem Stop-Over in Peking. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an die Ulrike vom Bambooblog für den lieben Tipp mit dem Visum. Wenn man nämlich nur für 3 Tage bleibt, braucht man kein Visum für China. Und genau um diese zwei Tage versüsse ich mir nun den kleinen Umweg. Auf dem Heimweg dürfen es also noch 2 Tage Peking sein. Jetzt wird dann noch Lonely Planet gekauft, und geschaut, was man sich so anschauen könnte. Für Tipps bin ich dankbar. Hier aber die Anmerkung: Ich war schon mal in Peking, d.h. diese „Must Sees“ wie die grosse Mauer, Verbotene Stadt, Himmelstempel und Olympiapark habe ich schon abgehakt. Und einige andere Punkte standen damals auch noch auf dem Programm.

So, und jetzt kann die Vorfreude beginnen 🙂

Wieder mal Sonntag – Wieder mal Zeit für einen Rückblick

Ja, wieder mal ist Sonntag, und deswegen wird es wieder mal Zeit, auf meinen Plan zu blicken. Diese Mal geht der Rückblick aber ausnahmsweise über drei Wochen, da ich ja im Urlaub war…

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Das ist mir doch bisher recht gut gelungen. Die widrigen Umstände beim Reisen schrecken mich irgendwie nicht mehr so. Mit der Zeit weiss man, was einem da schreckliches Erwarten kann, und man ist entsprechend vorbereitet (d.h. man hat Tempos oder Klopapier mit dabei, als auch Desinfektionsgel für die Hände und Medikamente gegen so denkbar alles und man ist geistig auf die diversen Widrigkeiten vorbereitet). Also, über die lokalen Gegebenheiten habe ich schon mal brav nicht gejammert.

Mit dem Durchfall fiel mir das dann doch schon schwerer. Wieso kriege ich denn auch Durchfall? Bin doch nun schon so viel gereist, und kam immer ohne davon… Auch sonst, ist mein Magen nicht anfällig. Ich kann oft das gleiche Essen wie jemand, der danach Durchfall kriegt, und selber merke ich nichts. Dieses Mal hat aber die ganze Reisegruppe gekriegt (sollte auf einer geführten Rundreise eigentlich nicht passieren… aber meine regelmässigen Leser wissen ja, dass ich dieses Mal mit dem Reiseleiter alles andere als zufrieden war, und das ist mit ein Punkt, der zu meiner Unzufriedenheit beitrug). Im Gegensatz zu anderen, war ich ja immerhin gewappnet. Aktivkohle also sofort mal eingeschmissen und mich dann damit getröstet, dass ich immerhin ohne Gewichtszunahme aus dem Urlaub zurückkommen werde. Nach zwei Tagen war dann auch schon alles wieder vorbei. Und gejammert habe ich brav nicht.

Viel schwerer viel es mir da (wie bereits schon erwähnt), wegen dem Reiseleiter und einem Teil meiner Mitreisenden nicht zu jammern.

Diese Woche war dann verglichen dazu relativ ruhig. Zwar bin ich erkältet. Aber nach dem „Urlaub“ bin ich irgendwie immer krank. Muss die Ernährungsumstellung und dann vor allem das Fliegen sein. Meine Arbeitskollegen haben sich auch schon fast daran gewöhnt, dass ich nach einem längeren Urlaub mal nicht erscheine (bzw. doch jedes Mal kurz erscheine, damit mich dann mein Chef nach Hause schickt), dass sie schon gewettet haben, ob ich krank bin oder nicht. Hat dann zu einigen erfreuten Gesichtern geführt, und anderen weniger erfreuten. Aber trotz allem zur allgemeinen Erheiterung 🙂 Bin jedenfalls dann brav die ganze Woche arbeiten gegangen. War halt gerade so an der Grenze. Aber ich wollte nun mal nicht schon wieder direkt nach dem Urlaub fehlen. Das Gerede, was da so entstehen könnte, erspare ich mir lieber.

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Tja, dazu kann man nur eines sagen: Im Urlaub gab es die Möglichkeit dazu nicht (nein, ich gehe als Frau nicht alleine in einem islamischen Land joggen, so mutig bin ich nicht, und ein Fitnessstudio oder so was gab es in den Hotels nun mal nicht).

Und letzte Woche: Wie gesagt, ich war krank. Und nach der Arbeit jeweils nur noch direkt ins Bett.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Waren die ganze Woche durch jeweils so um die 9 Stunden. Schliesslich bin ich jeweils mehr oder weniger pünktlich um 16 Uhr aufgestanden, und habe das Büro verlassen. War auch kein Problem. Krank akzeptiert da jeder. Und viel zu tun ist momentan auch nicht.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Ja, 24 an der Zahl im Urlaub. 23 Mitreisende und 1 Reiseleiter. Auf einige hätte ich da aber gut verzichten können. Und eigentlich geht es mir bei dem Ziel ja auch eher um neue Leute bei mir zu Hause. Viel auch der Krankheit zum Opfer. Der Spanischkurs hätte zwar am Donnerstag begonnen, aber da ich am Donnerstag noch zum Notar musste (Wohnung kaufen, Vertrag ist nun offiziell unterschrieben), war ich danach so fix und fertig, dass daran wirklich nicht mehr zu denken war. Diesen Donnerstag dann. Und die beiden WE standen im Zeichen des Fotoklubs. Letzten Sonntag war Familienausflug (d.h. die Familien waren mit dabei, dafür die Kameras zu Hause). Und gestern waren wir Pferde fotografieren (hierzu wird es wahrscheinlich keine Fotos auf dem Blog geben, weil fast immer die Besitzer mit oben sind).

November – Der vegetarische Monat
Da mich dieser ja bereits erwartet… Ja, darum… genau darum… esse ich momentan mehr Fleisch als normal 😀 Im Ernst: Ist etwas abhängig vom Menüplan unserer Kantine. Und diese Woche gab es halt bezüglich Fleisch meine Lieblingsmenüs, und bei den vegetarischen dann auch noch an einem Tag was marokkanisches… Das war dann doch zu viel des Guten. Und auch nächste Woche werde ich fleischtechnisch garantiert nochmals geniessen 😀

Prag – der erste Tag

So, endlich hatte ich Zeit, mal die ersten Fotos von unserem Städtetripp nach Prag auszuarbeiten. Der Städtetripp war mit dem Fotografierklub, d.h. unser Hobby stand im Vordergrund, und die Kultur im Hintergrund. Deswegen gibt es zu Prag auch keinen Reisebericht. Sondern einfach nur Fotos.

Wer die Fotos gerne grösser sehen möchte, einfach auf das entsprechende Bild klicken. Hinter den „Kacheln“ steckt nämlich eine Galerie 😉

Warum „nicht jammern“ auch manchmal im Urlaub nicht so einfach ist…

Ja, Urlaub… Da könnte man doch denken, dass man es locker schafft, mal nicht zu jammern. Nun, Urlaub ist ja nun mal nicht gleich Urlaub. Und wenn man eine Rundreise macht, da gibt es schon einige Widrigkeiten, die man wegstecken muss.

Da wären zum einen die langen Busfahrten. Für mich insofern kein Problem, weil ich wusste, dass es lange Busfahrten geben wird, mit Lesestoff eingedeckt war und in einem Bus auch ganz gut schlafen kann. Erleichternd kam dann dazu, dass es landschaftlich immer sehr schön war, na gut, bis auf die letzte. Aber da habe ich dann halt geschlafen. Insofern hätte ich diese also relativ gut wegstecken können, wären da nicht die lieben Mitreisenden und der Reiseleiter gewesen.
Die lieben Mitreisenden haben wohl noch nie eine Landkarte von Marokko gesehen, und waren dann entsprechend schockiert über die langen Fahrzeiten. Die Annahme war: 450km in so ca. 3 Stunden, weil in Deutschland schafft man das doch auch. Naja… Da war noch so ein Gebirge dazwischen… Da braucht man auch in Deutschland länger, oder? Aber eben, wenn man mit kurzen Distanzen und Autobahn rechnet, ist man dann wohl doch negativ überrascht und jammert dann entsprechend rum. Hört sich jetzt arrogant an, aber um mich von dem Gejammere nicht runterziehen zu lassen, habe ich es einfach nur belächelt.
Und da war da auch noch der Reiseleiter (zu dem komme ich dann auch später noch). Der musste doch alle 30 Minuten mal wieder zu Quatschen beginnen. Hat schlafen leider unmöglich gemacht. Zu Beginn. Mit der Zeit konnte ich es zum Glück dann hervorragend ausblenden.

Gut, und bei einer langen Busfahrt oder einer Stadtbesichtigung muss man was mal? Ja, aufs Klo. Und auch diese sind ausserhalb Mitteleuropas nicht immer so das Wahre… Aber sagen wir mal so: ich habe schon schlimmere Klos als die in Marokko gesehen. Klopapier gab es ab und zu mal, ab und zu auch nicht. Aber dafür ist Frau ja vorbereitet und bringt das einfach selber mit. Türen gab es immer. Manchmal waren sie nicht abschliessbar. Aber wir waren ja eine Gruppe. Also nochmals öffnen, und jemanden bitten, acht zu geben. Und gut ist. Die Sauberkeit liess oft zu wünschen übrig. Aber auch das finde ich nicht weiter tragisch. Die Skihocke trainiert doch schön den Popo und die Oberschenkel. Und im Hotel hat dann wieder ein sauberes Klo gewartet, wo man sich auch hinsetzen konnte. Also alles kein Problem. Wären da nicht die lieben Mitreisenden gewesen, die teilweise wieder mal alles schrecklich fanden (kein Toilettenpapier kann aber übrigens auch bei uns schon mal vorkommen…). Auch hier half: arrogant auf die jammernde Meute runterlächeln. Ich war ja vorbereitet, d.h. mit Klopapier ausgestattet, und psychologisch auf den Schmutz eingestellt. Und ich habe mich ja auch durch teilen des Klopapiers dann beliebt gemacht.

Und wenn wir schon mal beim leidigen Klo Thema sind, gleich weiter, zum nächsten leidigen Thema: Durchfall. Ich kenne ja die Grundlagen, und halte mich daran (kein Leitungswasser, kein Obst oder Gemüse das roh ist und mit Wasser gewaschen wird, keine Eiswürfel, und und und). So habe ich das auch in Marokko gemacht. Und das hätte bestimmt auch gut funktioniert… Aber: Ich vermute stark, unser Reiseleiter hat uns in ein Restaurant geführt, wo es hygienisch halt nicht so gut war. Jedenfalls haben wir alle (ja, alle) am selben Abend Durchfall gekriegt. Ich hatte ja schon am (dreckigen) Tisch ein schlechtes Gefühl und mir lange überlegt, ob ich was Essen soll. Schlussendlich war der Hunger grösser als der Ekel vor dem Tisch. Leider. Hätte ich besser mal auf mein Bauchgefühl gehört und nix gegessen. Aber bei Durchfall gilt dann mein Standard-Kredo: Man nimmt dabei ab 😀 Also, Augen zu, Kohletabletten rein, und durch.

So, und jetzt zum letzten Thema, was es mir wirklich schwer gemacht hat, nicht zu jammern. Der Reiseleiter, dieser hat sich vor allem durch folgende „Qualitäten“ ausgezeichnet:

  • er bevorzugt definitiv blonde Frauen und/oder Frauen, die alleine hilflos wären. – Ich bin brünett und stehe mit beiden Beinen im Leben.
  • Wenn er was erzählte, hatte man zuzuhören. Auch Fotografieren war nicht erlaubt. Und wer mich kennt, weiss, dass ich immer Fotografiere… Und man kann ja dabei trotzdem noch zuhören. Aber eben: es war nicht erlaubt, worauf er mich dann immer anschrie mit dem Text: „Sarah, ich erzähle gerade etwas, jetzt hör zu!!!“ Grrr…
  • Klopause gab es nur dann, wenn er es sagte, oder wenn ein kleines hilfloses Mädel mal musste. Ich hatte da schon mal nichts zu melden, auch mit Durchfall dann nichts.
  • Er hat schlicht und einfach gelogen und uns Quatsch erzählt. Jedenfalls, wenn ich meinem Lonely Planet mehr Glauben schenke, als ihm (und das tue ich).
  • Hintergrundinfo gab es keine.
  • Besichtigungspunkte (die im offiziellen Programm erwähnt waren) wurden ausgelassen.
  • Und zu guter letzt: Wir durften ein Feedback-Formular ausfüllen (worin ich alle obigen Punkte erwähnt habe). Die hat er dann eingesammelt,  und die schlechten Kritiken (meine auch) laut im Bus vorgelesen. Und besonders die meinige hat er extrem zerrissen. Zitat: „Man sollte hier nicht seine subjektive Meinung wiedergeben, bisher wurde ich immer gut beurteilt, und das wäre dann die objektive Meinung, und die habt ihr mir bitte auf dem Feedback-Formular wiederzugeben.“ Ähm… der Sinn und Zweck des Formulars klar verfehlt. Und: Ich fand es auch nicht toll, dass mich danach die Hälfte der Gruppe schnitt, nur weil sie nicht mit mir einer Meinung waren. Gut, das waren eh nur die hilflosen kleinen Mädchen. Aber weh tut sowas dann trotzdem. Und ja, jetzt kommt es: da habe ich dann gejammert (und abends im Bett auch geweint – weil es tat weh).

Die Vor- und Nachteile einer Gruppenreise / Pros and Cons about group traveling

Zurück aus dem Marokko-Urlaub – eine Gruppenreise. Und ich nun eine weitere schlechte Gruppenreise zu meinen Erfahrungen hinzufügen kann, wird es Zeit für diesen Bericht.

Hotels, Flug, Transporte – alles dabei
Wenn man eine Gruppenreise bucht, dann ist schon alles mit dabei. Die Hotels, oft auch der Flug zum Ausgangspunkt der Reise und vor allem auch die Transporte von A nach B. In meinen Augen kann dies sowohl Vor- als auch Nachteil sein. Vorteil, weil man sich um nichts kümmern muss. Nachteil, weil man leider auch nichts selber aussuchen darf. Bei meiner letzten Reise habe ich somit z.B. absolut miserable Flugzeiten gekriegt. Einen Teil der Strecke fliege ich ab und zu auch beruflich (Graz-Madrid), und ich weiss ganz genau, dass es da bessere Verbindungen geben würde. Ebenfalls bin ich hier inzwischen die Meinung, dass einem diese Arbeit auch ein gutes Reisebüro abnehmen kann. Man kann sich vorher die Route zurecht legen, und der Rest dann mit einem Reisebüro buchen.

Reiseleiter
Ja, bei einer Gruppenreise gibt es auch einen Reiseleiter. Wenn der Reiseleiter gut ist, ist das in meinen Augen einer der grössten Vorteile, die eine Gruppenreise bieten kann. Bei meinen inzwischen insgesamt 8 Gruppenreisen hatte ich 5 gute und motivierte Reiseleiter. Da gab es auch interessante Zusatzinformationen über das Land, und wie die Leute dort so leben. Allerdings kann der Reiseleiter einem die Reise auch ziemlich vermiesen.

Von den drei nicht so guten, haben zwei das bei mir getan. Bei dem einen war das Problem, dass er die ganzen Pyramiden in Mexiko mit Alien-Theorien erklären wollte und ihm deswegen bereits vom Reiseveranstalter gekündigt wurde. Deswegen war er auch höchst unmotiviert und liess das an uns aus. Uns hat er sogar verloren, weil wir auf die letzte gewartet haben, die noch was am bezahlen war (an einem Ort, wo wir auf seine Anweisung hin was kaufen konnten/sollten). Die anderen haben bemerkt, dass wir fehlen, und ihn gebeten, zurückzugehen. Anscheinend hat er darauf erwidert, dass wir uns garantiert abseilen wollten. War nicht der Fall. Wir haben die anderen noch ein paar Minuten gesucht, weil wir wirklich die Stadtführung zu Ende machen wollten.

Der zweite war soeben in Marokko. Ihn habe ich sogar einmal dabei ertappt, wie er mich entweder anlog, oder einfach nicht zugeben wollten. Und zwar wollte ich in Essaouira zur Skala du Port gehen, weil ich Fotos von dort gesehen habe. Habe ihn dann gefragt, ob wir das auf der Stadtführung tun. Und ich hätte mich auch mit einem nein zufrieden gegeben. Seine Antwort war ja, und als wir dann auf einem Aussichtspunkt waren (Skala du Ville) hat er gesagt, dass wir nun dort seien. Irgendwie kam mir aber der Ausblick gar nicht bekannt vor. Am nächsten Morgen (geplant war Strand) habe ich mich von der Gruppe abgeseilt, um nochmals durch die Stadt zu bummeln. Dabei ging ich planlos herum, kam zum Hafen, drehe mich um. Und… ich sehe das Bild weswegen ich zur Skala du Port wollte. Nachdem ich dann nochmals die Karte in meinem Lonely Planet angeschaut habe war klar: Wir waren am Vortag nicht an der Skala du Port. Und sowas finde ich einfach nur frech. Egal, ob es nun nicht Wissen war (Wissen setze ich bei einem Reiseleiter voraus) oder ob er mich angelogen hat (ein guter Reiseleiter sollte seine Gäste bezüglich Sehenswürdigkeiten nicht verarschen). Tja, und dies ist nur ein Erlebnis von vielen. In Summe haben mir diese den Urlaub leider vermiest 😦

Alles in allem bin ich aber trotzdem der Meinung, dass ein Reiseleiter im Allgemeinen viele Vorteile bietet. Der spricht die Sprache, kennt sich aus, kann auch bei Krankheiten weiterhelfen (und wenn es nur übersetzen in der Apotheke ist)

Reiseroute ist fix
Auch wieder jeder nach seinem Gusto. Es nimmt wieder einen grossen Teil der Planung ab. Man muss sich nicht damit auseinandersetzen, was man nun genau anschauen will. Auf der anderen Seite nimmt es leider auch die Spontanität. Wenn es einem an einem Ort gut gefällt, kann man nicht einfach länger bleiben, sondern muss weiter. Bei einer Individualreise muss man allerdings zuerst mal einen Reiseführer lesen, um evtl. zu entscheiden, wo man hin will und was man anschauen will. Diesen Aufwand bleibt einem bei der Gruppenreise erspart.

Gesellschaft der Gruppe
Auch einer der grossen Vorteile, wenn man keine Freunde oder Familie hat, die mitkommen wollen, und sich nicht traut alleine zu reisen. Dazu braucht es Mut. Und ja, in den Backpacker-Hostels lernt man Leute kennen, aber das ist nicht garantiert. Allerdings kann so eine Gruppe auch recht ermüdend sein. Meine Erfahrung hier ist: Kleine Gruppe = tolles Erlebnis, grosse Gruppe = man hat seine Leute, aber es gibt leider auch Streitereien. Deswegen: Wenn Gruppenreise dann mit einer kleinen Gruppe. Ebenfalls steht einem bei einer kleinen Gruppe keiner im Bild, wenn man ein Foto machen will. Bei einer grossen Gruppe hingegen dauernd.

Mein persönliches Fazit
Gruppenreisen generell ja. Allerdings nur noch mit Reiseanbietern, die kleine Gruppen haben, und nur in Länder, wo ich mich alleine entweder unsicher fühle und/oder die Sprache nicht beherrsche. Der Rest wird als Individualurlaub gemacht.


Back from my holiday in Marocco – group traveling. Unfortunately a very bad one. Therefore, I decided to write this report.

Hotels, Flight, Transport from A to B – everything included
If you book a group travel, then normally everything is included. At least the hotels and the transports between the hotels. Quite often, also the flight is included. This spares you a lot of preparation work. But, on the other hand, you cannot decide on your own in which hotel you want to stay, or how you want to travel (bus, train, during the day, night).
On my last trip e.g. the flight was included. But I got very bad connections. And I know, that there are better connections. But maybe they would have been more expensive. But this is something I want to decide on my own.
Having everything prepared, fixed and planed is also something a good travel agency can do for you. You don’t really need to go to a group trip to get this security.

Tour Guide
On a group travel you get a tour guide. If the guide is good, this is one of the biggest pros for a group travel. I have been on 8 group travers now. And 5 out of the 8 guides have been good. They provided us additional information, not available in my lonely planet. And that’s what I expect from a good guide.

On the other hand, a bad guide can really spoil your holidays. Out of the 3 bad ones, 2 have really spoiled my holidays. One of them always had his theories about aliens building all the pyramids in Mexico. Yes, that sounds funny, but if you have to listen to this theories for two weeks, then it is not funny at all.

And another one (the one in Marocco) sometimes has just been lying to us. Once he told me, that we are now at this point, were I wanted to go to, to have the famous view on Essaouira. But, somehow what I saw did not look like the picture I saw. And then, on the next day, I went to the port to take a few pictures. Turned around to look back at the city, and this has been exactly the picture I have seen. And according to my Lonely Planet this point at the port is very well known for this picture. So, either he did not knew it (but a guide should know such things), or he was just lying to me, to make me shut up. Anyway, this has just been one out of many such stories. And all this stories together really spoiled up my vacation.

Anyway, I think that having a tour guide is the best thing about group travels. He knows the language, knows the cities you are going to visit, and he can help you with nearly everything (buying medicine in the pharmacy, shopping, bars, restaurants, …).

Reiseroute ist fix
If you don’t have enought time, to plan a route, this is a great pro about a group travel. You don’t have to collect information about the country you want to visit and then decide, where you want to go to. You just book the fix arrangement. On the other hand, if you like a place, you cannot decide to stay there longer then planned.

The group itself
The group itself means other people traveling with you. You are not alone and you get the chance to make new friends. But, such a group also can be really tiring. All these people around you, always this chattering. And be sure: There are some in the group, you will not like.

My personal conclusion
I like group travels. But I also like deciding what to do and when to do it on my own. Therefore, I only go on group travels if I don’t know the language (means: you can be sure, that the people there do not know german, english or spanish) and/or I don’t want to travel alone through this country because of security reasons.

Wochenrückblick / Retrospection

English Text below.

Wieder mal Sonntag, also Zeit für meinen Wochenrückblick.

Juli – mindestens 3 Stunden Sport pro Woche
Wieder mal nicht geschafft. Dabei bin ich top motiviert in die Woche gestartet. Am Montag brav zur Arbeit geradelt und am Dienstag den Zumbakurs bei meinem Arbeitgeber besucht. Danach wurde ich allerdings krank, eine Erkältung, mit allem was so dazugehört. Schlecht schlafen, Nase zu, Kopf- und Halsschmerzen und halt einfach schlapp fühlen. Also kein Sport mehr für die restliche Woche. Trotzdem näheren wir uns langsam wieder dem Ziel. Immerhin waren es zwei Stunden in den ersten zwei Tagen.

August – Nie mehr als 10h pro Tag arbeiten
Auch nicht geschafft. Weil am Dienstag musste ich ja fast arbeiten, bis der Zumba-Kurs dann mal losging. Aber sowas stört mich dann eigentlich nicht. Vor allem war es ja auch nur eine Viertelstunde mehr.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Geschafft. Zumba-Kurs.

Oktober – Nicht rumjammern und mich beschweren
Ich wundere mich immer noch, wie mir das bisher gelungen ist. Klobrille hin und krank. Aber trotzdem habe ich es geschafft. Und morgen geht der heiss ersehnte Urlaub endlich los.


So, it is again time for my weekly retrospection.

July – at least 3 hours sport per week
Failure. Yes, really. I was motivated at the beginning of the week. On monday I went to work with my bike and on tuesday I visited the Zumba Lessons at my company. But then, I got a cold. Fever, didn’t sleep good at night, head ache, … So, no sports anymore. But, I am making progress, I did 2 hours in these first two days. And after my holiday I also start with the Pilates lessons at my company.

August – never work more then 10 hours per day
Almost achieved. Not on tuesday, because I worked until the Zumba lessons started, so it has been a little bit more then 10 hours on tuesday. But, this is ok. Since I planned it, and it has been only 15 minutes more.

September – meet new people
Also done, this week. In the Zumba lessons.

October – Never complain
I am still wondering how I have done that. Still a little bit sick, and I am still not complaining. Yeah.

So, my vacation can start tomorrow!!!

Krank, Klobrille hin – und ich darf nicht jammern / Sick, Toilet Seat Broken – And I am in my „do not complain“ month

English Text below

Mein „ich darf nicht jammern“ Monat hätte ja theoretisch perfekt gestartet. Mit Urlaub. So viel zur Theorie. Die Praxis sieht anders aus, ich bin krank und gestern Abend habe ich es tatsächlich noch geschafft, meine Klobrille zu spalten. Und jammern ist nicht erlaubt. Das ist echt schwierig… Richtig schwierig… Fast schon brutal. Aber ich gebe mein bestes.

Über so ein Thema, wie „Klobrille hin“ kann man ja immerhin perfekt lachen und Witze machen. Sie hatte ja schon länger einen kleinen Riss, und gestern wurde aus dem Riss dann ein Spalt. Die Aussage „Meine Klobrille ist hin“ hat heute im Büro jedenfalls für viel Gelächter gesorgt. Insofern viel es mir da dann auch einfach, nicht darüber zu jammern. Ja, über sich selbst lachen kann da helfen.

Und dann muss man da noch die andere positive Seite sehen: Ich habe mal wieder bewiesen, dass „selbst ist die Frau“ gilt. Bin selber zum Baumarkt gefahren, habe mir da eine neue gekauft, und diese dann auch selber ausgetauscht. Und ja, obwohl ich krank bin. Was soll man da schon tun. Spalt ist Spalt, und hinsetzen dadurch unangenehm. Also besser sofort austauschen als warten. Und anstatt andere, die rumjammern und dann den Papa oder den Bruder vorbeikommen lassen, mache ich das dann doch lieber selber.

Zum Thema Papa oder Bruder vorbeikommen lassen, eine ehemalige Freundin von mir, als ich ihr erzählt habe, dass Reifen wechseln schon Scheisse ist, weil man da vier mal zwischen Auto und Keller (wo sie lagern) hin und her gehen muss: „Was, du lädst die selber ins Auto? Das wäre mir ja viel zu anstrengend, da hilft mir mein Papa oder mein Bruder.“ Verwöhnt. Ist das einzige, was mir hierzu einfällt. Das habe ich auch noch in der Schweiz selber gemacht, als sowohl Papa als auch Bruder für solche Arbeiten in Reichweite wohne.

Tja, und krank bin ich ja nun immer noch. Und am Montag darf ich drei mal fliegen, d.h. drei mal Druckausgleich mit einer verstopften Nase. Auch darüber konnte ich heute lachen. Meinen Arbeitskollegen sei dank. Ich am Niesen und Husten, und der Kommentar dazu „man merkt, ihr Urlaub beginnt, wie immer wird sie krank“ das aber auf nette und witzige Weise ausgesprochen, bringt mich dann halt zum Lachen, worauf ich erwidert habe „ja, Montag wird toll! Drei Flüge, drei mal Druckausgleich. Und Nase zu.“

War mich aber trotzdem heute mit allen möglichen Medikamenten eindecken. Notfalls pumpe ich mich während dem Urlaub damit voll, damit ich einigermassen fit bin.


My „I should not complain“ month has started. In theory, I planned a perfect start, with traveling for the next two weeks. But, as most of you know, theory and practice sometimes are sometimes far away from each other. At the moment I am sick (caught a cold – at least I hope it’s „only“ a cold and not a flu), and then I also managed to destroy my toilet set yesterday evening. And now, I should not complain. This is really not easy. In fact, it is quite difficult. But, I’m doing my best.

Something like „my toilet seat is broken“ is at least a good story to laugh about and to make jokes about it. At least, today in the office, we were all laughing about it. Made it quite easy for me not to complain then.

But nevertheless, the toilet seat had to be exchanged today. So, after work I went to building center, bought a new one, and exchanged my broken toilet seat with the new one. All on my own. Yes, really!!! I can do that. And I’m not that kind of a woman which is then complaining about not knowing how to do it, and then let her daddy or brother doing it. Before I do something like that, I rather try it on my own…

A former friend of mine needs her daddy or brother for almost everything. I told her about exchanging the wheels on my car. Ok, I exchange them at the next garage, however, to do so, I had to get all four wheels out of my cellar into my car. And after exchanging them, I had to get again four wheels out from my car into my cellar. So I told her about that, and her reaction was „You are really doing that on your own? I would never do that. I have my daddy and my brother for this stuff.“ Well, first of all, I think this is quite spoiled. And: I have no daddy or brother in Austria. They live in Switzerland. And even back then, when I lived in Switzerland and they where on „helping distance“, this has been something I always did on my own…

So, toilet seat successfully exchanged. But I am still sick. And on monday I will start my traveling with three flights. Means three times ear clearing with a blocked nose. But, thanks to my working pals, I was also able to laugh about that. They made jokes about me, again getting sick before my holidays. As every time. And yes, it’s true. But since they made these jokes in a nice way, they made me laugh.

Nevertheless, I was at the pharmacy today and bought quite a lot of medicine. I want to enjoy the next two weeks. And if I’m not getting well in the next two days, I will eat all these pills to get the most out of my vacation.

WPC Signs – Around the World

This weeks WPC is about Signs:

For this challenge, share an image of a sign: it can be a sign near your home — a comforting sight after a long journey — a sign that doubles as art, or other types of signs that hold meaning for you.

I decided to show you some signs I have seen on my journeys. Signs around the world.

To see a larger version of the pictures, click on them.

Punktlandung

Also, je nachdem, wie man es interpretiert. Habe es nämlich tatsächlich geschafft, gestern sozusagen „neue Menschen in mein Leben zu lassen“. Natürlich nicht als „Freunde“, denn Freundschaften müssen wachsen, und das hatte ich ja auch nicht zum Ziel (dazu ist ein Monat zu kurz).

Und wie habe ich das geschafft? Ganz einfach: Mein Arbeitgeber bietet ganz günstige Sportkurse an. Direkt bei uns auf Arbeit (wir haben einen kleinen Sportraum, plus geschlechtsgetrennte Garderoben, schön mit Spinden und Duschen). Und da habe ich mich zum Zumba Kurs angemeldet.

Bisher war ja meine Erfahrung mit solchen Kursen eher nicht so toll, also, zumindest, was das in Kontakt treten mit anderen Menschen betrifft. Normalerweise schweigt man sich da vor dem Kurs gegenseitig an, mustert sich, und versucht sich dann den besten Platz zu ergattern. Bei Rumba also ganz hinten im Eck, damit einem ja keiner zuschauen kann.

Dieses Mal war es anders. Vielleicht, weil wir alle ja Arbeitskolleginnen sind. Wir kennen uns zwar nicht (bei 1000 Mitarbeitern wäre das ja auch ein Wunder, wenn man alle kennt), aber trotzdem ist man bei der gleichen Firma angestellt, und hat das gleiche Vorhaben für den Abend. So wurde ich bereits angesprochen, als ich aus dem Lift trat, und die anderen gerade von draussen ins Gebäude reinkamen. Und genau so erfreulich ging es weiter. Ungezwungenes Plaudern vor und nach dem Kurs. Und die Trainerin gibt den Kurs bereits seit zwei Jahren, eine inzwischen schon eingeschworenen Truppe, so dass sie auch zur guten Stimmung beigetragen hat, indem sie sich einfach am Plaudern beteiligt.

Ein Anfang ist also definitiv gemacht.

Und weiter geht es auch. Nächste Woche gehe ich jetzt erst mal Urlaub, das bedeutet also viele neue Leute. Vor allem, da ich mein Hotelzimmer mit einer mir noch fremden Person teilen werde. Habe ich bisher aber immer so gemacht, und ich hatte bisher immer Glück mit der Mitbewohnerin. Nach dem Urlaub beginnt dann der Spanisch-Kurs, als auch der Pilates-Kurs bei meinem Arbeitgeber (ja, so günstige Angebote muss man einfach nutzen…).

Ob es nochmals für einen Bericht für dem Urlaub reicht, weiss ich noch nicht. Das werden wir dann sehen. Habe noch ziemlich viel zu erledigen. Hat sich auch alles so schön angesammelt über die Stress-Tage bei der Arbeit. Nach dem Urlaub gibt es dann aber hoffentlich viele neue Berichte vom Urlaub, den ich durch das „nicht meckern“ Ziel für diesen Monat auch entsprechen geniessen werde (oder schon fast muss).