Asolo

So, heute wird es endlich mal Zeit für den letzten Bericht aus meinem Kurztripp nach Norditalien. Bevor es dann mit Prag weitergeht (aber da brauche ich noch Zeit um die Fotos zu bearbeiten…).

Mein letzter Ausflug in Norditalien führte mich nach Asolo. Ein eigentlich sehr hübsches Dörfchen. Und im Sommer soll eigentlich auch viel los sein. Nur: wir erlebten eine Geisterstadt. Uns begegneten nur einmal andere Touristen mit einem sehr enttäuschen Blick. Vielleicht lag es am Wetter, wer weiss das schon. Hierzu müsste man nochmals bei Sonnenschein vorbei. Wir hielten es jedenfalls nicht lange aus, und beschlossen dann bald, nach Hause zu fahren, und uns in der Wohnung noch einen gemütlichen Abend zu machen.

Trotzdem sind ein paar schöne Fotos entstanden. Ganz ohne fremde Leute mit oben 😉 Etwas, was einem normalerweise nur früh morgens gelingt:

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La Strada – Graz

Englisch Text below the gallery.

Einmal im Jahr findet bei uns in Graz das La Strada statt. Dies ist ein Strassenfestival, wo „Kleinkunst“ auf diversen Plätzen in Graz gezeigt wird. Heute habe ich mir das Programm „Moving Chairs“ von Nota Bene & Eddie Luis angeschaut. Bevor die Vorstellung begann, setzte allerdings ein Gewitter mit starken Regenfällen ein, so dass wir uns unterstellten. Hinzu gesellten sich auch einige Mitglieder von Nota Bene, welche dann spontan bereits mit einem kleinen Konzert begannen, und so die Stimmung aufheiterten. Pünktlich zu Programmbeginn setzte dann der Regen glücklicherweise aus, so dass sie – einigermassen trocken – ihr Programm durchziehen konnten. Am Schluss allerdings wieder unter strömendem Regen. Die Fotos seht ihr hier.

Once every year we have the La Strada festival in Graz. It’s a street festival, where you can see „Cabaret“ distributed on different places in the city. Today I saw the program „Moving Chairs“ from Nota Bene & Eddie Luis. Before their performance began, it started to rain – really hard. Therefore, we all took shelter under a roof. Also a few people from Nota Bene joined us, and they began with a spontaneous concert to cheer the people up. Punctual – upon the planned start of their program – the rain finally stopped. So they where able to do their performance without any rain (at least at the beginning). But also in the end, when it again was raining – they kept on performing. Really great. The photos you can see in the gallery above.

Edge of the Frame – A Mexican School Girl

Deutscher Text unterhalb des Bildes.

The Daily Post asked the following:

We often capture strangers in photos we take in public. Open your photo library, and stop at the first picture that features a person you don’t know. Now tell the story of that person.

Well, I did not open my photo library and scroll through until I found the first picture. I had a specific one in mind. Therefore, you had to know, that I normally do a lot of street photography. This means I photograph strangers not by accident, but planned. But this girl, I really photographed by accident. And it makes such a great street capture.

What I really planned to do, was photographing just the street, since it has been a nice pedestrian street in Oaxaca, Mexico. And at home I then realized that this girl is just standing in the middle of the street. Therefore I cropped the image and made a „real“ street capture out of it. This is the outcome:

IMG_3934

Im Gegensatz wie es vom Daily Post verlangt wurde, habe ich nicht meine Foto-Bibliothek geöffnet, und nach dem erstbesten Bild gesucht. Dies wäre auch etwas schwierig gewesen, da Street Photography zu meinen Hobbys zählt, und es deswegen viele Fremde auf meinen Fotos gibt. Die ich aber nicht zufällig, sondern absichtlich fotografiert habe. Aber dieses Mädchen habe ich wirklich zufällig fotografiert. Und trotzdem ist es ein tolles Bild aus dem Bereich der Street Photography.

Die Aufnahme entstand, weil ich eigentlich die hübsche Strasse der Fussgängerzone fotografieren wollte. Zu Hause realisierte ich dann, dass dieses Mädchen in der Mitte der Strasse stand, und habe das Bild entsprechend zugeschnitten, um daraus obiges Foto zu erhalten.

Monte Grappa – Auf dem Schnapsberg

English Text below the gallery.

Am letzten Tag meines Aufenthaltes in Italien, sah es mal nach schönem Wetter aus, also ging es hoch auf den Monte Grappa – oder auch Schnapsberg, wie ich ihn immer genannt habe. Gemütlich. Mit dem Auto. 30 km bei einem leichten Anstieg und um viele Kurven rum. Unterwegs überholten wir auch entsprechend viele Fahrradfahrer.

Auf dem Monte Grappa kann man dann einen fantastischen Ausblick auf die umliegenden Berge geniessen. Dies ist allerdings nicht die Hauptsehenswürdigkeit. Sondern vielmehr ist dies das Denkmal, welches man für die im 1. Weltkrieg gefallenen errichtet hat. Dabei gibt es einen österreich-ungarischen Teil, wo die Gefallenen dieser Seite liegen, und einen viel grösseren und bombastischeren italienischen Teil.

On the last day of my trip to Northern Italy we went to Mount Grappa. As I alway called it „The Schnapps Mountain“. To get there has been very comfortable, since there is a road which is winding up the mountain. A 30 kilometers long, only slightly rising and with a lot of curves and serpentines. It seems to be great for cycling. Since we have seen a lot of people cycling up this road.

Up on the mountain one can enjoy a fantastic view on the mountains in the region. But, this is not the main attraction on mount grappa. After the first world war they built a big monument up there for the soldiers killed in action. One, not so big part, for the ones from the Austrian-Hungarian empire, and a much bigger and more bombastic parts for the italian ones.

Schoko-Kokos-Cupcakes

Gestern war mal wieder Zeit zum Backen. Ich will ja mal die Cupcakes aus meinem tollen Backbuch durchbacken. Also, ran ans Werk und die zweiten daraus gebacken.

Dazu braucht ihr:

250g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
3 Eier, getrennt
100g brauner Zucker
125ml vegetarisches Öl (z.B. Olivenöl) + nochmals 2 Esslöffel
100g geriebene Kokosnunss + nochmals 2 Esslöffel
2 Esslöffel Kakaopulver
120g dunkle Schokolade, gerieben
4 Esslöffel Milch
Schokopudding
Schlagsahne
gemahlene Schokolade oder Kakaopulver zum verzieren (ich habe Schokopulver genommen, dieses, welches man auch in die Milch tut).

Zubereitung:

  1. Da der Pudding noch auskühlen und seine Pudding-Konsistenz annehmen musste, habe ich den bereits am Freitag gemacht. Da war ich etwas faul, und habe das fertige Puddingpulver gekauft.
  2. Ofen auf 180° vorheizen.
  3. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zur Seite stellen.
  4. Eigelb und Zucker zusammenwischen. Öl hinzugeben.
  5. Mehl-Mischung unter den Teig rühren. Bei mir hat sich dann rausgestellt, dass das ganze etwas trocken wurde. Hatte vielleicht etwas kleine Eier erwischt. Lösung: noch ein Ei und etwas Olivenöl dazu. Den Teig dann rühren, bis er schön glatt ist.
  6. Kokospalme, Kakaopulver und Milch auch noch unter den Teig mischen. Nochmals rühren, bis er schön glatt ist.
  7. Die Eiweisse zu Eischnee schlagen.
  8. Eischnee unter den Teig ziehen.
  9. Cupcake-Formen nun jeweils 2/3 mit dem Teig füllen. Oben etwas plattdrücken (mit einem Löffel). Anschliessend kann man noch etwas der geriebenen Kokosnuss darüber streuen.
  10. 10 Minuten bei 180° backen. Dann auf 150° runter stellen und nochmals 20 Minuten backen.
  11. Cupcakes auskühlen lassen – dies ist der Zeitpunkt, wo ich immer den ersten schon mal ohne Topping probiere 😉
  12. Für das Topping kommt nun der Schokopudding zum Einsatz. Zusätzlich noch Schlagsahne steif schlagen.
  13. Irgendwie ein Loch oben in die Cupcakes reinmachen. Mein Rezeptbuch empfiehlt hier so einen Apfel-Entkerner. Da ich keinen hatte, habe ich es einfach mit einem Teelöffel gemacht. Braucht halt etwas mehr Kraft, weil die scharfen Kanten fehlen.
  14. Pudding in das Loch füllen und anschliessend noch Pudding über die ganze Oberfläche verteilen. Lässt sich ganz gut mit der Rückseite eines Teelöffels glattstreichen.
  15. Schlagsahne darauf portionieren.
  16. Mit Schokopulver oder Kakaopulver verzieren.

Schmecken tun sie sehr gut. Ich mag den Geschmack von Kokosnuss und Schokolade gemeinsam extrem gern. Ebenfalls gibt der Schokopudding dem ganzen etwas „frisches“ da dadurch die Cupcakes nicht so trocken sind. Der einzige Nachteil: Der ganze Schokopudding, der übrig ist, muss jetzt auch noch gegessen werden 😉

Verona

Über Verona möchte ich gar nicht viel sagen. Die Bilder sprechen eigentlich für sich.

Die Highlights in Verona sind ganz klar die Arena und der Balkon von der Julia. Die Arena war leider nur von aussen ein Highlight. Für die 6 Euro Eintritt hat man dann kaum etwas gesehen. Entweder waren die Bereiche abgesperrt, oder es stand ein Eisengestell mit Stühlen, für die abendliche Vorstellung der Aida drauf. Meiner Meinung nach, definitiv keine 6 Euro wert.

Der Balkon der Julia hingegen konnte man (zumindest von aussen) gratis besichtigen. Allerdings war es total voll. Wie man auch auf dem einen Foto sehen kann. Und dauernd standen irgendwelche Leute auf dem Balkon, die für ein Foto posierten. Man müsste also einfach mit der Kamera auf der Lauer liegen, warten, und sofort abdrücken, sobald der Balkon mal kurzzeitig leer war.

Ansonsten gefiel mir Verona sehr gut. Ich werde sicher nochmals wieder kommen. Dann aber nicht zur Hauptsaison, und wenn, werde ich auch ein Hotel in der Stadt nehmen und früh aufstehen, in der Hoffnung, dass die Stadt dann einigermassen leer ist. Für meinen Geschmack hatte es einfach zu viele Leute.