Wie mir mein Job gerade einen Strich durch die Rechnung macht

Ja, dieses verflixte Septemberziel. Momentan habe ich ein grosses Problem damit: Ich würde Zeit brauchen um es umzusetzen. Und die habe ich nicht. Und hauptsächlich ist da mein Job schuld. Denn genau jetzt haben wir Überstunden angeordnet gekriegt. Und 6-Tage-Woche. Und ja, das können sie tun. Leider.

Meine spärliche Freizeit geht nun also dafür drauf, dass ich meinen Wohnungskauf irgendwie regle (zählt der Notar auch als „neuen Mensch in mein Leben lassen“ – wenn ja, hätte ich das Ziel am Freitag dann immerhin erfüllt), oder dann für schon länger geplante Aktivitäten mit Freunden. Die zählen dann aber nicht als neue Menschen. Aber länger geplantes kann ich nun auch nicht einfach aufschieben. Und vor allem: Es tut im Stress so gut, wenn man dann mit Freunden etwas abschalten kann.

Und wird es noch was mit meinem Ziel? Eher nein – weil die Überstunden wurden mal bis Ende Monat angeordnet. Das wird also spassig. Ausser (aber die Wahrscheinlichkeit, dass das auftritt, ist minimal) ich kann mich am Sonntag zu irgendwas aufraffen. Aber erfahrungsgemäss war ich da immer am Schlafen… Wenn man es so streng hat, benötigt man irgendwie automatisch auch mehr Schlaf. Noch weniger Freizeit also.

Mit Sport sieht es dafür wieder gut aus. Die eine schon länger geplante Aktivität war Wandern am Samstag mit einer Freundin. Und wir liessen uns vom schlechten Wetter einfach nicht unterkriegen und sind auf den Schöckl rauf. Leider wurden wir nicht mit einer Aussicht belohnt, da Nebel. Nichts desto trotz war die Laune stets gut, es gab oben was Gutes zu essen und wir sind wieder um eine gemeinsame tolle Erinnerung reicher (ja – solche Wanderungen bleiben eher hängen, als die ganz „normalen“ bei gutem Wetter). Fotos hierzu gibt es keine, da ich meine Kamera nicht dabei hatte (man hätte ja eh nix sehen können). Und fremde Fotos veröffentliche ich nicht.

Auch joggen ging letzte Woche regelmässig. Diese Woche aber leider noch nicht. Leide seit gestern an unerklärlichen Rückenschmerzen. Und da lasse ich joggen lieber mal sein. Ich hoffe, die Schmerzen sind bald mal weg. Ansonsten gehe ich selbstverständlich brav zu einem Arzt (aber man muss ja nicht gleich wegen jedem Wehwehchen rennen).

Ach, und das liebe August-Ziel: Das erübrigt sich von selbst. Wenn der CEO höchstpersönlich die Überstunden anordnet, dann kann ich dieses Ziel einfach nur noch an den Nagel hängen. Und mich mit dem Gedanken trösten, dass ich die Stunden dann ja ausbezahlt kriege, und mir davon ein tolles Objektiv für meine Kamera kaufen werde.

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Wochenrückblick

Sonntag, wieder mal Zeit für den Wochenrückblick auf meine Ziele und Pläne. Beginnen wir doch gleich mit dem aktuellen Monat.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Da hat sich genau nichts getan. Diese Woche war leider einfach keine Zeit dazu. Am Sonntag kam ich total kaputt aus Prag zurück, weswegen ich am Montag einfach mal einen Tag mit Schlafen verbrachte. Am Dienstag dann wieder ins Büro, um zu erfahren, dass momentan so viel schief läuft, dass wir sogar über Nacht nun Bereitschaftsdienst machen müssen 😦 Ging bei mir aber gar nicht. Erstens war ich immer noch so fertig, und zweitens lief was schief in einem Bereich, wo ich mich nicht auskenne. Aber trotzdem: Unterstützung war gefordert, und ich blieb lange im Büro. Soll sich diese Woche aber ändern.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Dieses Ziel konnte ich ja im August schon kaum halten. Und jetzt, wo ich nicht mehr darauf achte, sowieso nicht. In dieser strengen Zeit waren es jetzt natürlich wieder etwas mehr Stunden. Ich hoffe, das wird nächste Woche wieder besser.

Juli – mindestens 3h Sport pro Woche
Tja, was soll ich sagen, ich war wirklich hin von dem Wochenende in Prag, weswegen ich nach der Arbeit wirklich direkt ins Bett ging. Also kein Sport. Bis auf die Stunde Radfahren heute. Immerhin. Besser als nichts. Aber auch das wird nächste Woche besser. Vor allem, da wir für Samstag eine Wanderung geplant haben. Alleine damit sprenge ich die 3 Stunden bereits.

Fazit:
Die Woche war fürn A… Aber was soll’s. Muss auch mal sein, und kann auch mal passieren. Das Wochenende, was zu dem Zustand geführt hat, war es jedenfalls wert. Prag ist voll schön, und wir hatten in den vier Tagen dort echt Spass, deswegen aber auch etwas wenig Schlaf. Abends Cocktails trinken gehen und morgens blaue Stunde und Sonnenaufgang fotografieren fordern halt ihren Tribut. Und das hat man bei mir diese Woche gut gemerkt.

Neuer Monat – Neues Ziel

Neue Menschen in mein Leben lassen. Und wie sieht es damit aus? Ich muss leider zugeben, dass sich bisher noch gar nichts getan hat…

Und warum? 

Am Montag musste ich mal schlafen. Prag war anstrengend. In der ersten Nacht gab es nur 2h Schlaf, in der zweiten steigerten wir uns dann auf 4h. Und in der dritten waren es dann doch etwa 7h. Aber morgens um 4:30 aufstehen, damit man die blaue Stunde und den Sonnenaufgang fotografieren kann ist anstrengend. Und wenn man danach noch den ganzen Tag in der Stadt herumläuft, auf der Suche nach guten Fotos, wird es noch anstrengender. Aber es hat sich gelohnt. Trotzdem musste ich am Montag einfach mal schlafen.

Dienstag habe ich mich dann einem anderen Projekt gewidmet. Wohnung suchen. Ja, richtig. Ich suche gerade eine Wohnung, zum Kaufen. Und die habe ich nun endlich gefunden. Und am Dienstag war ich nochmals mit einem Freund dort, um danach definitiv zu entscheiden, ob es passt. Da blieb also auch keine Zeit für etwas anderes.

Mittwoch… Zum Glück ist ja schon September und mein August-Vorsatz gilt nicht mehr 😉 Wir hatten die ganze Woche Probleme bei einem Kunden, und Mittwoch war der schlimmste Tag. Es waren also mal wieder deutlich mehr als 10 Stunden Arbeit. Aber: Ich kaufe ja eine Wohnung, so ein wenig Zusatzverdienst durch Überstunden schadet da auch nichts.

Donnerstag musste ich dann mal meinem Haushalt und meiner Dreckwäsche widmen. Wenn man morgens den Schrank öffnet, und sich fragt, was man anziehen soll, weil da kaum noch was ist (vor allem Socken waren jetzt Mangelware), dann ist es höchste Zeit mal wieder zu waschen. Und nein, ich wasche nicht nur einmal im Monat, aber wenn man täglich frische Kleidung anzieht, ab und zu noch Sport macht, und wenn man in Prag ist die Socken vielleicht in der Mittagspause mal wechselt, dann kann so was schon mal vorkommen. Gut, dieses Mal habe ich ausnahmsweise zwei Wochen gesammelt, weil ich nie zu Hause war.

Und heute? Ja, offensichtlich sitze ich vor dem PC. Die strenge Woche fordert ihren Tribut und ich werde mich früh hinlegen. Und Fotos bearbeiten von Prag wollte ich auch noch. Da war ich heute auch schon 3 Stunden fleissig damit beschäftigt. Bald werden hier also mehr folgen als nur die beiden Schmankerl bisher.

Und wie geht es nun weiter mit meinem Plan? Keine Angst, der wird nicht vernachlässigt. Am Donnerstag gibt es in Graz einen Spanisch-Deutsch Stammtisch. Habe mir fix vorgenommen, da teilzunehmen. Nächsten Donnerstag hoffentlich. Und am nächsten Wochenende ist ja auch noch Aufsteirern. Das ideale Umfeld, um jemanden kennenzulernen. Das Ziel ist also nicht vergessen.

Dies und Das

So, letzte Woche gab es ja kaum etwas von mir zu Lesen. Dies lag vor allem daran, weil es wichtigere gibt als Bloggen 😉 Z.B. den neuen Neffen begrüssen.

Ich war auch genau deswegen letzte Woche abwesend, d.h. in der Schweiz unterwegs. Geburtstag feiern mit der Mama, meinem Neffen Hallo sagen und Freunde treffen. In meinen kleinen Neffen bin ich auch schon total verliebt. Er hat mich angebrüllt und an den Haaren gezogen, und damit mein Herz gewonnen. 

Dafür war sonst für nichts Zeit, und auch diese Woche bleibt kaum Zeit. Endlich werden nämlich mal wieder „gescheite“ Wohnungen inseriert, d.h. ich bin fast jeden Abend irgendwo eine Wohnung am Besichtigen, worunter natürlich mein Sport-Programm immens leiden muss 😦 Und am Donnerstag geht’s dann auch schon wieder weg. Nach Prag. Von Prag wird es dann auch Fotos zu sehen geben. Nicht so, wie jetzt aus der Schweiz. Da habe ich nämlich ausnahmsweise mal nicht fotografiert. Freunde und Familie waren einfach wichtiger. 

So, jetzt aber mal zu meinen Zielen und letzter Woche, der etwas verspätete Wochenrückblick.

August – Nie mehr als 10h arbeiten
Geschafft! Wenn auch knapp 🙂 Aber geschafft. Dafür habe ich aber gestern, auf der Zielgerade sozusagen, kurz aufgegeben. Aber das lag an der Wohnungsbesichtigung. Der Termin lag so blöd, dass ich entweder länger im Büro bleiben konnte, und direkt nach der Arbeit hinfahren, oder schnell nach Hause fahren konnte, aufs Klo gehen, um dann gleich wieder wegzufahren… Habe mich also für’s erstere entschieden. Und da ich am Donnerstag und Freitag mal Überstunden abgebaut habe, ist das damit auch gerechtfertigt.

Juli – Mindestens 3h Sport in der Woche
Ich würde mal behaupten, dass ich das auch letzte Woche geschafft habe. Bin an zwei Tagen noch mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. War brav joggen, und habe etwas Krafttraining gemacht. Sollte reichen. Statistiken gibt es dieses Mal keine, weil ich nicht rausgefunden habe, wie ich die bei Runtastic für die letzte Woche anzeigen könnte.
Dafür wird das diese Woche nichts werden. Fahrrad ist nicht, weil ich da zu wenig flexibel bin, um die Wohnungen zu besichtigen. Und zum Joggen bleibt aus demselben Grund auch keine Zeit. Und am Donnerstag geht es dann ja auch schon los nach Prag. Sightseeing, Fotos machen. Also immerhin Bewegung. Es könnte schlimmer sein. Nächste Woche dann aber wieder Vollgas. 

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Tjo… Es ist ja noch nicht September… Aber mal schön der Reihe nach.
Meinen Neffen habe ich ins Herz geschlossen. Da wird er auch bleiben (zumindest, bis er ins Teenager-Flegel-Alter kommt).
Dafür wurde aber leider aus meinem Date nicht mehr. Wir haben uns zwar noch zwei mal gesehen. Aber leider hat sich dieses Kribbeln bei mir nicht eingestellt und ich habe einfach gemerkt, dass er deutlich mehr wollte. Er hat den Eindruck erweckt, total verknallt zu sein. Und da dachte ich mir, dass ich besser einen Schlussstrich ziehe. Zum einen musste ich mich bereits zum letzten Date hinzwingen, und zum anderen muss ich ihn auch nicht unnötig verletzen. Aber es gibt noch andere Menschen. Und es ist ja auch noch nicht September.

Rückblick 2. August-Woche

Sonntag Abend, mal wieder Zeit für meinen Rückblick. Über mein Ziel von diesem Monat (Nie länger als 10 Stunden arbeiten) lässt sich ja nicht viel erzählen. Deswegen momentan halt nur dieser einwöchige Rückblick.

Aktuelles Ziel: August – Nie mehr als 10h arbeiten
Tja. Da gibt es nicht viel zu sagen. Geschafft! War ja diese Woche auch nicht mehr alleine, so dass ich mit gutem Gewissen früh gehen konnte (vor allem, da der immer relativ spät kommt, d.h. er muss dann ja eh bleiben).

Altes Ziel: Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Diese Woche hat es das Wetter nicht so gut gemeint mit mir. Am Montag war es noch schön genug, um mit dem Fahrrad zu fahren. Und dann am Donnerstag wieder. Da musste ich allerdings auf dem Heimweg diverse Besorgungen erledigen, weshalb das Fahrrad aus Transportgründen einfach keine Möglichkeit war. Dafür war ich sonst fleissig: 3 mal Joggen und am Freitag sogar Wandern. Zusammenfassung der Woche gemäss Runtastic:

  • 8 Stunden, 1 Minute und 1 Sekunde Sport gemacht
  • 62.84 Kilometer zurückgelegt
  • 2920 Kalorien verbrannt.

Anbetracht dessen, dass ich als Sportmuffel gestartet habe, als net so schlecht.

Neue Ziele: September – Neue Leute in mein Leben lassen
Da war ich gleich im doppelten Zimmer tätig. Zum einen hatte ich am Dienstag ein Date, und am Samstag dann gleich das zweite. Und zum anderen war ich mit Leuten wandern, die ich aus einer FB-Gruppe kenne. Da gibt es nämlich so eine Gruppe, um sich zum Wandern in der Nähe von Graz zu verabreden. Und da bin ich am Freitag also mit.

Life begins at the end of your comfort zone

English Text Below.

Das Leben startet ausserhalb deiner Komfortzone. Ja, wie wahr. Das habe ich gestern mal wieder gemerkt. Hatte gestern nämlich ein Blind Date. Mit einem Typen, den ich in einem dieser online-Chats kennengelernt habe, wo ich mich zwar mal angemeldet habe, nun aber so gut wie nie online bin. Normalerweise wollen da die Männer ja auch nur das eine. Mit ihm hat sich allerdings eine richtige Konversation entwickelt, weswegen ich mich auch mit ihm verabredet habe.

Nun war das ja nicht mein erstes Blind Date. ich habe gefühlt schon Tausende hinter mir. Und jedes Mal war mein grösstes Problem nach einer halben Stunde: Wie werde ich ihn möglichst schnell los? Wie komme ich jetzt sofort nach Hause? – Warum? Weil mich die Leute dann meistens zu Tode gelangweilt haben. Und trotzdem verabrede ich mich immer wieder.

Mit genau diesem Wissen im Hinterkopf, habe ich dann die letzten paar Blind Dates auch mehr oder weniger in letzter Minute jeweils wieder abgesagt. Getreu dem Motto: Zu Hause ist es eh gemütlicher als irgendwo draussen in einer Bar. Und Fernsehen ist ja auch so viel weniger anstrengend, als mühsam Konversation zu betreiben. Man könnte also sagen: Mein innerer Schweinehund hat mich in meiner Komfortzone festgehalten. Denn mein Sofa zu Hause ist nun mal schlicht und einfach Bestandteil meiner  Komfortzone.

Gestern war ich dann auch schon wieder kurz davor. Es kam ja erschwerend noch dazu, dass es regnete. Man hätte sich also nochmals nach draussen, in diesen bösen Regen trauen müssen. 

ABER!!! Ich konnte mich dann tatsächlich aufraffen, bin vom Sofa aufgestanden, habe meine Regenjacke angezogen, mich aufs Fahrrad gesetzt (der Regen war gerade etwas weniger stark) und bin los.

Und was passiert? Ich lerne doch tatsächlich zur Abwechslung mal einen netten Menschen kennen. Einen, der mich nicht langweilt. Einen, der es schafft, dass ich 3 Stunden bleibe. Und hätte ich heute nicht so früh aufstehen müssen, wäre ich sicherlich länger geblieben. Und einer, der es schafft, dass ich ihn wieder sehen will. 

Wäre ich einfach in meiner Komfortzone geblieben, hätte ich sicherlich auch einen schönen Abend gehabt. Wie jeden Dienstag. Aber so habe ich einen tollen Menschen kennengelernt, und wer weiss, was sich daraus noch ergibt.

Und so nebenbei: Ich habe an meinem September-Ziel gearbeitet: Neue Leute in mein Leben lassen.


 

Life begins at the end of your comfort zone. So true. That’s at least what I learned yesterday. Since, yesterday, I had a blind date. With a man I learned to now on one of these chat communities, where normally the men only want the one thing of you. Because of that, I’m very rarely online there, so it was great luck, that he was online at the same time as well. And, not as to other men, he wasn’t talking about this one subject. We had a normal and interesting conversation, so I decided it might be a really good idea to meet him in person.

What you have to know is: This has not been my first blind date. It feels like I had thousands of them before. And each time, after more or less half an our, my biggest problem was, how I can get out of this date now. At this very right moment. Because the person I was meeting was just boring me. Really boring me. You know: This awkward moment if you don’t know anymore what to talk about. So, it is for sure better to leave then. And, nevertheless, I continue on going on blind dates. I don’t know why, I just do.

Remembering all these bad blind dates I already had, I just skipped the last few. Yes, I know, this is mean. But: If you are lying comfortable on your couch, and you are thinking about these blind dates you had before: Why should you go out at all? It’s comfortable, you have your television. So, why going out, where it might be cold and rainy, and you have to sit in a smoky bar then and make conversation? Yes, there is no reason to do that. 

But, for some reason, yesterday has been different. I again was thinking about not going to this date. I mean, it has been raining. So, going on this date meant going out in the cold rain. My couch is more definitively more comfortable then cold and rain.

BUT!!! I managed it. I was somehow able to get up from my couch, put on my rain jacket, grap my bike (rain was about to stop at this very moment) and I went to this date.

And what happened? For the first time it hasn’t been a bad date. I met a really nice man. One, which didn’t bore me. One, which managed that I was sitting in this smoky bar for 3 hours. And I would even have stayed longer if I wouldn’t had to get up so early this morning. And one, which I want to meet again.

So, what do we learn from that: If I would have stayed in my comfort zone, for sure, I would have had a nice evening. As every tuesday. But, I left my comfort zone and met a great man. And who knows what this will be going to be?

And to not forget it: I was working on my september goal: To let new people in my life.

 

Rückblick 1. Woche August

English Text Below

Wie bereits im meinem letzten Post erwähnt, hatte ich ja leider etwas Mühe, mich an diese 10h pro Tag zu halten. Entweder ging es knapp, oder einmal war ich knapp darüber. Inzwischen hat sich die Situation zum Glück wieder etwas beruhigt, einer ist aus dem Urlaub zurück. Wie man aber auch allen gleichzeitig Urlaub bewilligen kann, ist mir trotzdem ein Rätsel…

Die strengste Woche wäre somit aber trotzdem erledigt. Geschafft. Jetzt kann ich die Verantwortung am Abend wieder gut auf die später-kommenden abschieben. Vor allem, da ich die nächsten beiden Abende eh schon was los habe, und deswegen früh gehen muss.

Dafür ging es mit meinem Juli-Ziel gut voran. Wenn man mal so im Fluss ist, dann geht es plötzlich leicht mit Sport. Immerhin 4 mal bin ich zur Arbeit geradelt, das eine oder andere Mal mit Umweg (Billa, Post, … – nichts weltbewegendes, aber immerhin). Ebenfalls war ich brav joggen, allerdings nur zwei Mal 😦 Habe gestern gekneift, es war einfach zu schön auf dem Balkon, und zu heiss, um sich zu bewegen. Wird aber heute noch nachgeholt. Warte allerdings noch darauf, dass es etwas kühler wird. Und dann noch Krafttraining, Stretching, … Gemäss meinem Sporttagebuch, welches ich nun auf Runtastic führe:

28 Aktivitäten (10 mal Radfahren, 2 Mal Joggen, und dann wohl 16 Mal Kleinkram)

91.4 km dabei zurückgelegt.

6h 50min 27s Zeit investiert

2792 Kalorien verbrannt

Diese Zahlen motivieren doch ganz schön. Und ja, manch einer schüttelt jetzt sicher den Kopf und meint, dass er die 91.4 km alleine mit Joggen schon zurücklegt. Aber: Es ist halt nicht jeder als Supersportler geboren worden. Manche müssen sich das langsam aufbauen. Und was ich hier auch anmerken will: Ich habe ein Handicap. Zwei Kniegelenke, die durch zu schnelles Wachstum, hin sind. Bei Überbelastung bedanken die sich mit starken Schmerzen. Beide!!! Da kann man also kaum noch gehen.


As I already mentioned in my last post (sorry guys, only available in german) I really had serious problems last week with achieving my August-Goal of not working more then 10 hours per day. Except for one day, I just managed it to get out with maybe 9 hours and 55 minutes. On one day I didn’t even manage that and worked for 10 hours and 5 minutes (still ok, I mean, two months ago I was working 12 hours per day…). And in the meantime one of the other lead developers is back from holidays, so he can do the late shift now. Nevertheless, I’m still wondering how it is possible that everybody is allowed to go to vacations at more or less the same time…

So, the hardest week in August is done now. Great thing. I’m really happy about that.

Besides having problems with my August-Goal, I still was able to stick onto my July-Goal. If you once get used to do sports on a regular basis, it is not such a big problem anymore to achieve your goals. According to my runtastic diary:

28 activities (10 times biking, 2 times jogging and the rest of it, not so important, other stuff)

91.4 km done (on bike and by jogging)

6h 50min and 27s total time

burned 2792 calories

Seeing these numbers is really motivating. Yes, I know, there are persons out there now thinking stuff like „this 91.4 km I would do just by jogging, I won’t need my bike to achieve that“. But: Not everybody is born as a super-hero in sports. There are people which have to start slowly. And also, there are people, which are handicapped. Both my knees are damaged, because I grew very fast when I was a child. Nothing really bad, but when I do to much sports, they really start to hurt. And both of them. At the same time. So, if I do to much sports, I’m not able to walk anymore on the next day.

Weniger als 10 Stunden arbeiten ist wirklich schwer

Kennt ihr das: So Tage, an denen ihr einen Arbeitskollegen einfach nur auf den Mond schiessen wollt? Dienstag war so ein Tag. Und ich will jetzt gar nicht genauer darauf eingehen, warum. Man weiss ja nie, wer so mitliest. Aber ich bin jetzt noch wütend. Weil bei dem einen ist das auch nicht das erste Mal. Und es dauert immer länger, bis diese Wut wieder verschwindet.

Aus genau diesem Grunde habe ich am Dienstag auch schon zum ersten Mal meinen Vorsatz für August gebrochen. Und tatsächlich länger als 10 Stunden gearbeitet. Gut, es waren nur 5 Minuten. Aber es waren trotzdem mehr als 10 Stunden. War dann am Abend auch wieder entsprechend am Ende, und nicht mal mehr Joggen oder so irgendwas. Verfalle also langsam wieder in mein altes Muster.

Dafür hat es gestern und heute mit dem rechtzeitig Feierabend machen geklappt. Und Joggen wurde auch gleich gestern nachgeholt.

Bin aber trotzdem froh, wenn diese Woche um ist, und einer der beiden anderen Lead-Developer wieder zurück ist. Alleine im Büro ist es halt doch fad. Immerhin erhalte ich viel „Besuch“ von den anderen, weil ich ja alle vertrete. Aber auf Dauer ist das nichts.

August-Vorsatz: Schon tu‘ ich mir schwer.

Und dabei bin ich doch heute extra um kurz nach 4 raus. Und trotzdem waren es insgesamt 9.5h. Zum einen, bin ich halt Frühaufsteherin, zum anderen habe ich heute die Mittagspause weggelassen. Ja, ich weiss, das sollte man nicht tun. Aber ganz ehrlich: Was würdet ihr tun, wenn ihr die Wahl habt zwischen ins Werksrestaurant gehen mit dem einzigen Kollegen*, der noch da ist, und das ist genau derjenige, den ihr nicht ausstehen könnt, oder eben einem gesunden Salat vor dem PC? Ich habe mich jedenfalls für den Salat entschieden. In der Hoffnung, dass ich später jemand anderen treffe, mit dem ich ausgiebig Kaffeepause machen kann, damit diese halbe Stunde Pause doch gemacht wird. Naja, war dann halt Fehlanzeige. Aber trotzdem gibt es morgen wieder Salat. Vielleicht schlafe ich einfach etwas länger. Mal schauen.

* Kommt übrigens noch erschwerend hinzu, dass besagter Kollege kein Deutsch redet, und sein bevorzugtes Thema die Arbeit ist. Und da ich die Lead Entwickler bin, stellt er mir dann irgendwelche Fragen zu seiner Arbeit, die ich beantworten sollte. Also überhaupt keine Pause, da ist vor dem PC essen tatsächlich erholsamer.

Dafür bin ich mit meinen anderen Zielen schön fleissig:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Bin heute brav zur Arbeit geradelt und anschliessend gab es dann noch ein kleines Workout. Insgesamt 1 Stunde und 5 Minuten. Und ich kann es nicht oft genug erwähnen: Von der Arbeit nach Hause radeln ist ja sooooo entspannend.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Es gibt da einen kleinen Flirt… Ach, und zählt mein Neffe eigentlich auch? Der ist ja sowas von neu. Gerade mal 10 Tage alt 😉

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Anstatt mich über meinen lieben Kollegen zu ärgern, habe ich die Situation einfach umgekehrt. Ich bringe mir meinen Salat mit, und schlage somit zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich muss ihn mittags nicht ertragen, und eine kleine Diät mache ich auch noch gleich.

November – Der vegetarische Monat
Ja, mein Salat ist tatsächlich vegetarisch.

Dezember – Mich mehr um meine Familie kümmern
Aus aktuellem Anlass – Geburt meines Neffens – tu‘ ich auch das gerade.

Januar – Kein Alkohol
Tjo… Ähm…. Diese Woche bisher schon. Allerdings habe ich am 1. August noch auf den Schweizer Nationalfeiertag mit Bier angestossen. Gehört sich einfach.

Februar – 20 Sit-Ups täglich
Sit-Ups waren tatsächlich in meinem Workout heute mit drin. Und sogar mehr als 20.

März – Kein Süsses
Jedes Ziel kann man nun mal nicht gleichzeitig erfüllen. Deswegen gibt es ja auch den Plan.

April – Street Photography
Dito. Wobei, am Samstag gehe ich mit Freunden ans La Strada in Graz. Mit Kamera. Da gibt es sicher Street-Fotos. Und letzten Sonntag in Verona war der Wille da. Die Motive allerdings schwach.

Mai – Selbstgekochtes schmeckt am besten
Jawohl. Salat heute. Salat morgen (da ist Quinoa mit drin, d.h. den muss man kochen, dann die restlichen Zutaten schnipseln und sich noch ein Dressing mischen – durchaus kochen). Dann den Zwiebelkuchen vom Wochenende. Cupcakes… Ich bin also ganz fleissig.

Juni – Was neues ausprobieren
Wie schon mal gesagt: Alles auf einmal geht nicht.

Ich bin in Summe jedenfalls der Meinung, dass ich auf einem guten Weg bin. Jedenfalls lebe ich viel bewusster. Aktuell vor allem meinem Körper gegenüber bewusster, d.h. er kriegt frische und abwechslungsreiche Nahrung und wird bewegt. Und durchs Bloggen schaffe ich es auch, meinen Günther zu überwinden, wenn ich es normalerweise nicht geschafft hätte. Man traut dann halt doch nicht so öffentlich zuzugeben, dass man einfach zu faul war 😉

Letzte Juliwoche – fast geschafft

Der erste Monat meines 12-Monats-Planes ist fast zu Ende. Und ich kann mit stolz verkünden, dass ich mein Ziel bereits fast erreicht habe (diese Woche ist ja noch nicht ganz zu Ende). Der aktuelle Stand:

Trotzdem kann man bereits ein Fazit ziehen. Ich habe es innerhalb der 2. Juliwoche geschafft, mir einen regelmässigen Rhythmus beim Joggen anzugewöhnen, d.h. ich gehe jeden zweiten Tag (sofern möglich, und nicht was dazwischenkommt – wie z.B. letzten Freitag). Wenn ausnahmsweise mal was dazwischen kommt, gibt es aber tags darauf keine Ausrede mehr. Sogar in meinem Kurzurlaub war ich joggen, wo ich mich doch bisher bei solchen Gelegenheiten immer darum gedrückt habe – ja, in einem solchen Fall fallen mir 100 Ausreden ein, warum es jetzt gerade nicht geht. Ich hoffe, dass ich dies auch in den weiteren Monaten so durchhalten kann.

Die Schwankungen oben sind wetterabhängig. Zur Arbeit geradelt bin ich nur bei schönem Wetter, und dann auch nur, wenn ich nicht gerade Kuchen für die Kollegen dabei hatte. Welcher sich leider auf dem Fahrrad wirklich nicht transportieren lässt. Mein Fahrrad ist jetzt auch wieder etwas strassentauglicher (neue Bremsen hat es gekriegt). Dies habe ich aber auch schon alles vor dem Plan gemacht, unabhängig von meinem Ziel. Und das werde ich ergänzend zum Joggen auch weiterhin so durchführen.

Bin ich dadurch fitter? Also, wenn ich am Joggen bin, habe ich das Gefühl, dass nein. Allerdings hat sich mein Pace in diesem Monat doch etwas verbessert. Also ja, d.h. ich bin mit der gleichen Anstrengung und mit dem gleichen Puls insgesamt etwas schneller als Anfang des Monats. Ich würde also mal frech behaupten, dass ich fitter bin. Auch wenn ich das selber vielleicht nicht so wahrnehme.

Bin ich schlanker? Nein. Ganz klar nicht. Die Waage sagt nein, die Kleider sagen nein, und mein Körpergefühl sagt auch nein. Trotzdem fühle ich mich besser. Ich esse ohne schlechtes Gewissen, was ich will, und nehme nicht zu. Und das ist auch schon was :D. Und mir ging es ja auch gar nicht ums Abnehmen. Dazu hätte ich nämlich meine Ernährung mit umstellen sollen.

So, dann wären wir ja heute noch in den August gestartet. Ziel für den August:

Nie länger als 10 Stunden arbeiten.

Kurzgefasst: heute waren es 6 Stunden. Dafür, dass wir am Freitag nur den halben Tag arbeiten, immer noch genug 🙂 Aber es waren ja auch schon freitags mehr als 10 Stunden.

Nächste Woche wird allerdings spannend. Da bin ich alleine, sowohl mein Teamleiter, als auch der andere Lead-Entwickler sind Urlaub. D.h. ich muss beide vertreten, und ja, es sind noch Kollegen da, für die ich wirklich den Teamleiter ersetzen sollte 😉 Immerhin sind bei unserem Kunden auch viele im Urlaub. Es besteht also eine Chance, dass ich es schaffe.