Wie mir mein Job gerade einen Strich durch die Rechnung macht

Ja, dieses verflixte Septemberziel. Momentan habe ich ein grosses Problem damit: Ich würde Zeit brauchen um es umzusetzen. Und die habe ich nicht. Und hauptsächlich ist da mein Job schuld. Denn genau jetzt haben wir Überstunden angeordnet gekriegt. Und 6-Tage-Woche. Und ja, das können sie tun. Leider.

Meine spärliche Freizeit geht nun also dafür drauf, dass ich meinen Wohnungskauf irgendwie regle (zählt der Notar auch als „neuen Mensch in mein Leben lassen“ – wenn ja, hätte ich das Ziel am Freitag dann immerhin erfüllt), oder dann für schon länger geplante Aktivitäten mit Freunden. Die zählen dann aber nicht als neue Menschen. Aber länger geplantes kann ich nun auch nicht einfach aufschieben. Und vor allem: Es tut im Stress so gut, wenn man dann mit Freunden etwas abschalten kann.

Und wird es noch was mit meinem Ziel? Eher nein – weil die Überstunden wurden mal bis Ende Monat angeordnet. Das wird also spassig. Ausser (aber die Wahrscheinlichkeit, dass das auftritt, ist minimal) ich kann mich am Sonntag zu irgendwas aufraffen. Aber erfahrungsgemäss war ich da immer am Schlafen… Wenn man es so streng hat, benötigt man irgendwie automatisch auch mehr Schlaf. Noch weniger Freizeit also.

Mit Sport sieht es dafür wieder gut aus. Die eine schon länger geplante Aktivität war Wandern am Samstag mit einer Freundin. Und wir liessen uns vom schlechten Wetter einfach nicht unterkriegen und sind auf den Schöckl rauf. Leider wurden wir nicht mit einer Aussicht belohnt, da Nebel. Nichts desto trotz war die Laune stets gut, es gab oben was Gutes zu essen und wir sind wieder um eine gemeinsame tolle Erinnerung reicher (ja – solche Wanderungen bleiben eher hängen, als die ganz „normalen“ bei gutem Wetter). Fotos hierzu gibt es keine, da ich meine Kamera nicht dabei hatte (man hätte ja eh nix sehen können). Und fremde Fotos veröffentliche ich nicht.

Auch joggen ging letzte Woche regelmässig. Diese Woche aber leider noch nicht. Leide seit gestern an unerklärlichen Rückenschmerzen. Und da lasse ich joggen lieber mal sein. Ich hoffe, die Schmerzen sind bald mal weg. Ansonsten gehe ich selbstverständlich brav zu einem Arzt (aber man muss ja nicht gleich wegen jedem Wehwehchen rennen).

Ach, und das liebe August-Ziel: Das erübrigt sich von selbst. Wenn der CEO höchstpersönlich die Überstunden anordnet, dann kann ich dieses Ziel einfach nur noch an den Nagel hängen. Und mich mit dem Gedanken trösten, dass ich die Stunden dann ja ausbezahlt kriege, und mir davon ein tolles Objektiv für meine Kamera kaufen werde.

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9 Gedanken zu “Wie mir mein Job gerade einen Strich durch die Rechnung macht

  1. Kopf hoch, wenigstens ist ein Ende in Sicht! 🙂 Und ich weiß nicht, ob’s dir hilft, dein September-Ziel doch noch halbwegs zu erreichen: Falls du mal nach Wien kommst, zeig ich dir gerne die Stadt und die fabelhafte Wiener Kaffeehauskultur – insofern hättest du also schon mal einen (Online-)Freund in Wien gemacht! 😉
    Liebe Grüße und gute Nacht!

    • Danke vielmals. Und das Ende wird netterweise auch mit dem Urlaub richtig fix bei mir 🙂 Und vor allem danke für das Angebot. Darauf komme ich gerne mal zurück. War eh schon seit Ewigkeiten nicht mehr in Wien.

    • Da kannst du Recht haben. Mein Magen rebelliert ja auch schon jedes Mal fleissig (den Teil sehe ich ja noch positiv, weil ich auch immer mit Stressessen reagiere…). Aber wenn es nicht besser wird, werde ich trotzdem mal zum Arzt gehen. Und wenn der auch nur was gegen die Schmerzen geben kann. Aber jetzt mal abwarten. Es könnte noch ein anderer Grund sein. Obwohl dies dann bei mir neu wäre.

  2. Hi Sarah,
    das klingt ja nicht so schön, deswegen nehme ich das „Gefällt mir“ für den Teil mit den Überstunden raus. Ich drücke Dir die Daumen, dass – wenn es schon sein muss – die Überstunden sich auf den September beschränken. Und vielleicht kommt Dir ja der Zufall zu Hilfe und Du kannst ganz unvermutet einen neuen Menschen in Dein Leben lassen. 🙂
    Ansonsten sind (lange aufgeschobene) Unternehmungen mit Freunden in so einer stressigen Zeit meiner Meinung nach sehr wichtig. Man kennt sich, und ich denke der Entspannungsfaktor ist auch größer.
    Liebe Grüße
    sanne

    • Danke auch dir 🙂
      Die Überstunden haben garantiert ein pünktliches Ende. Oder immerhin einen zwei-wöchigen Unterbruch, da ich Anfangs Oktober Urlaub habe. Und ja, Freunde sind wichtiger. Beim Freunde treffen entspannt man sich viel mehr, als wenn man neue Sachen ausprobiert und neue Leute trifft. Da hilft einfach das alte Bekannte und die Gespräche, die man nur mit Freunden haben kann. Und unvermutet kann immer passieren. Ist ja sogar bei der Arbeit möglich, dass ich dort jemandem neuen begegne. Der Monat ist ja noch nicht vorbei. Und vielleicht raffe ich mich ja am Sonntag doch noch zu etwas auf.

  3. Sarah, da wünsche ich Dir gutes Durchhaltevermögen! Ich bin momentan in einer ähnlichen Situation. Arbeite zurzeit voll und wickle nachts oder früh morgens die Aufträge meines Medienbüros ab. Aber mir macht die Arbeit Spaß, so ist das eher positiver Stress! Zum Abbau dann Sport. Im Moment habe ich meine Leidenschaft fürs Schwimmen wieder entdeckt. Kann von Wasser und Eintauchen gar nicht genug kriegen.
    Dir einen schönen Restsonntag.
    LG
    Sabine

    • Bei positivem Stress kriege ich auch immer alles wunderbar auf die Reihe. Und obwohl mir mein Job Spass macht, ist das nun negativer Stress. Da ich halt einfach muss. Und mich dann noch verteidigen muss, weil ich bei dieser kurzfristigen Anordnung nicht jeden Samstag rein kann… Glücklicherweise aber nicht bei meinem Teamleiter, der zeigt Verständnis dafür. Aber teilweise die Kollegen nicht…

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