Monte Grappa – Auf dem Schnapsberg

English Text below the gallery.

Am letzten Tag meines Aufenthaltes in Italien, sah es mal nach schönem Wetter aus, also ging es hoch auf den Monte Grappa – oder auch Schnapsberg, wie ich ihn immer genannt habe. Gemütlich. Mit dem Auto. 30 km bei einem leichten Anstieg und um viele Kurven rum. Unterwegs überholten wir auch entsprechend viele Fahrradfahrer.

Auf dem Monte Grappa kann man dann einen fantastischen Ausblick auf die umliegenden Berge geniessen. Dies ist allerdings nicht die Hauptsehenswürdigkeit. Sondern vielmehr ist dies das Denkmal, welches man für die im 1. Weltkrieg gefallenen errichtet hat. Dabei gibt es einen österreich-ungarischen Teil, wo die Gefallenen dieser Seite liegen, und einen viel grösseren und bombastischeren italienischen Teil.

On the last day of my trip to Northern Italy we went to Mount Grappa. As I alway called it „The Schnapps Mountain“. To get there has been very comfortable, since there is a road which is winding up the mountain. A 30 kilometers long, only slightly rising and with a lot of curves and serpentines. It seems to be great for cycling. Since we have seen a lot of people cycling up this road.

Up on the mountain one can enjoy a fantastic view on the mountains in the region. But, this is not the main attraction on mount grappa. After the first world war they built a big monument up there for the soldiers killed in action. One, not so big part, for the ones from the Austrian-Hungarian empire, and a much bigger and more bombastic parts for the italian ones.

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Sunday Stills Challenge: Crowd Work

Sunday Stills called for a new challenge:

They say twos company and threes a crowd, lets go a bit further this week. The challenge… pics with more than 5 people or animals or even birds. Have fun…..

So, here are my crowds:

All the pictures I’ve made on different journeys: Mexico, Salzburg (Austria), Peru and Northern Italy.

August-Vorsatz: Schon tu‘ ich mir schwer.

Und dabei bin ich doch heute extra um kurz nach 4 raus. Und trotzdem waren es insgesamt 9.5h. Zum einen, bin ich halt Frühaufsteherin, zum anderen habe ich heute die Mittagspause weggelassen. Ja, ich weiss, das sollte man nicht tun. Aber ganz ehrlich: Was würdet ihr tun, wenn ihr die Wahl habt zwischen ins Werksrestaurant gehen mit dem einzigen Kollegen*, der noch da ist, und das ist genau derjenige, den ihr nicht ausstehen könnt, oder eben einem gesunden Salat vor dem PC? Ich habe mich jedenfalls für den Salat entschieden. In der Hoffnung, dass ich später jemand anderen treffe, mit dem ich ausgiebig Kaffeepause machen kann, damit diese halbe Stunde Pause doch gemacht wird. Naja, war dann halt Fehlanzeige. Aber trotzdem gibt es morgen wieder Salat. Vielleicht schlafe ich einfach etwas länger. Mal schauen.

* Kommt übrigens noch erschwerend hinzu, dass besagter Kollege kein Deutsch redet, und sein bevorzugtes Thema die Arbeit ist. Und da ich die Lead Entwickler bin, stellt er mir dann irgendwelche Fragen zu seiner Arbeit, die ich beantworten sollte. Also überhaupt keine Pause, da ist vor dem PC essen tatsächlich erholsamer.

Dafür bin ich mit meinen anderen Zielen schön fleissig:

Juli – Mindestens 3h Sport pro Woche
Bin heute brav zur Arbeit geradelt und anschliessend gab es dann noch ein kleines Workout. Insgesamt 1 Stunde und 5 Minuten. Und ich kann es nicht oft genug erwähnen: Von der Arbeit nach Hause radeln ist ja sooooo entspannend.

September – Neue Leute in mein Leben lassen
Es gibt da einen kleinen Flirt… Ach, und zählt mein Neffe eigentlich auch? Der ist ja sowas von neu. Gerade mal 10 Tage alt 😉

Oktober – Nicht jammern, sich ärgern, sich beschweren
Anstatt mich über meinen lieben Kollegen zu ärgern, habe ich die Situation einfach umgekehrt. Ich bringe mir meinen Salat mit, und schlage somit zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich muss ihn mittags nicht ertragen, und eine kleine Diät mache ich auch noch gleich.

November – Der vegetarische Monat
Ja, mein Salat ist tatsächlich vegetarisch.

Dezember – Mich mehr um meine Familie kümmern
Aus aktuellem Anlass – Geburt meines Neffens – tu‘ ich auch das gerade.

Januar – Kein Alkohol
Tjo… Ähm…. Diese Woche bisher schon. Allerdings habe ich am 1. August noch auf den Schweizer Nationalfeiertag mit Bier angestossen. Gehört sich einfach.

Februar – 20 Sit-Ups täglich
Sit-Ups waren tatsächlich in meinem Workout heute mit drin. Und sogar mehr als 20.

März – Kein Süsses
Jedes Ziel kann man nun mal nicht gleichzeitig erfüllen. Deswegen gibt es ja auch den Plan.

April – Street Photography
Dito. Wobei, am Samstag gehe ich mit Freunden ans La Strada in Graz. Mit Kamera. Da gibt es sicher Street-Fotos. Und letzten Sonntag in Verona war der Wille da. Die Motive allerdings schwach.

Mai – Selbstgekochtes schmeckt am besten
Jawohl. Salat heute. Salat morgen (da ist Quinoa mit drin, d.h. den muss man kochen, dann die restlichen Zutaten schnipseln und sich noch ein Dressing mischen – durchaus kochen). Dann den Zwiebelkuchen vom Wochenende. Cupcakes… Ich bin also ganz fleissig.

Juni – Was neues ausprobieren
Wie schon mal gesagt: Alles auf einmal geht nicht.

Ich bin in Summe jedenfalls der Meinung, dass ich auf einem guten Weg bin. Jedenfalls lebe ich viel bewusster. Aktuell vor allem meinem Körper gegenüber bewusster, d.h. er kriegt frische und abwechslungsreiche Nahrung und wird bewegt. Und durchs Bloggen schaffe ich es auch, meinen Günther zu überwinden, wenn ich es normalerweise nicht geschafft hätte. Man traut dann halt doch nicht so öffentlich zuzugeben, dass man einfach zu faul war 😉

Schoko-Kokos-Cupcakes

Gestern war mal wieder Zeit zum Backen. Ich will ja mal die Cupcakes aus meinem tollen Backbuch durchbacken. Also, ran ans Werk und die zweiten daraus gebacken.

Dazu braucht ihr:

250g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
3 Eier, getrennt
100g brauner Zucker
125ml vegetarisches Öl (z.B. Olivenöl) + nochmals 2 Esslöffel
100g geriebene Kokosnunss + nochmals 2 Esslöffel
2 Esslöffel Kakaopulver
120g dunkle Schokolade, gerieben
4 Esslöffel Milch
Schokopudding
Schlagsahne
gemahlene Schokolade oder Kakaopulver zum verzieren (ich habe Schokopulver genommen, dieses, welches man auch in die Milch tut).

Zubereitung:

  1. Da der Pudding noch auskühlen und seine Pudding-Konsistenz annehmen musste, habe ich den bereits am Freitag gemacht. Da war ich etwas faul, und habe das fertige Puddingpulver gekauft.
  2. Ofen auf 180° vorheizen.
  3. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zur Seite stellen.
  4. Eigelb und Zucker zusammenwischen. Öl hinzugeben.
  5. Mehl-Mischung unter den Teig rühren. Bei mir hat sich dann rausgestellt, dass das ganze etwas trocken wurde. Hatte vielleicht etwas kleine Eier erwischt. Lösung: noch ein Ei und etwas Olivenöl dazu. Den Teig dann rühren, bis er schön glatt ist.
  6. Kokospalme, Kakaopulver und Milch auch noch unter den Teig mischen. Nochmals rühren, bis er schön glatt ist.
  7. Die Eiweisse zu Eischnee schlagen.
  8. Eischnee unter den Teig ziehen.
  9. Cupcake-Formen nun jeweils 2/3 mit dem Teig füllen. Oben etwas plattdrücken (mit einem Löffel). Anschliessend kann man noch etwas der geriebenen Kokosnuss darüber streuen.
  10. 10 Minuten bei 180° backen. Dann auf 150° runter stellen und nochmals 20 Minuten backen.
  11. Cupcakes auskühlen lassen – dies ist der Zeitpunkt, wo ich immer den ersten schon mal ohne Topping probiere 😉
  12. Für das Topping kommt nun der Schokopudding zum Einsatz. Zusätzlich noch Schlagsahne steif schlagen.
  13. Irgendwie ein Loch oben in die Cupcakes reinmachen. Mein Rezeptbuch empfiehlt hier so einen Apfel-Entkerner. Da ich keinen hatte, habe ich es einfach mit einem Teelöffel gemacht. Braucht halt etwas mehr Kraft, weil die scharfen Kanten fehlen.
  14. Pudding in das Loch füllen und anschliessend noch Pudding über die ganze Oberfläche verteilen. Lässt sich ganz gut mit der Rückseite eines Teelöffels glattstreichen.
  15. Schlagsahne darauf portionieren.
  16. Mit Schokopulver oder Kakaopulver verzieren.

Schmecken tun sie sehr gut. Ich mag den Geschmack von Kokosnuss und Schokolade gemeinsam extrem gern. Ebenfalls gibt der Schokopudding dem ganzen etwas „frisches“ da dadurch die Cupcakes nicht so trocken sind. Der einzige Nachteil: Der ganze Schokopudding, der übrig ist, muss jetzt auch noch gegessen werden 😉

Verona

Über Verona möchte ich gar nicht viel sagen. Die Bilder sprechen eigentlich für sich.

Die Highlights in Verona sind ganz klar die Arena und der Balkon von der Julia. Die Arena war leider nur von aussen ein Highlight. Für die 6 Euro Eintritt hat man dann kaum etwas gesehen. Entweder waren die Bereiche abgesperrt, oder es stand ein Eisengestell mit Stühlen, für die abendliche Vorstellung der Aida drauf. Meiner Meinung nach, definitiv keine 6 Euro wert.

Der Balkon der Julia hingegen konnte man (zumindest von aussen) gratis besichtigen. Allerdings war es total voll. Wie man auch auf dem einen Foto sehen kann. Und dauernd standen irgendwelche Leute auf dem Balkon, die für ein Foto posierten. Man müsste also einfach mit der Kamera auf der Lauer liegen, warten, und sofort abdrücken, sobald der Balkon mal kurzzeitig leer war.

Ansonsten gefiel mir Verona sehr gut. Ich werde sicher nochmals wieder kommen. Dann aber nicht zur Hauptsaison, und wenn, werde ich auch ein Hotel in der Stadt nehmen und früh aufstehen, in der Hoffnung, dass die Stadt dann einigermassen leer ist. Für meinen Geschmack hatte es einfach zu viele Leute.

Letzte Juliwoche – fast geschafft

Der erste Monat meines 12-Monats-Planes ist fast zu Ende. Und ich kann mit stolz verkünden, dass ich mein Ziel bereits fast erreicht habe (diese Woche ist ja noch nicht ganz zu Ende). Der aktuelle Stand:

Trotzdem kann man bereits ein Fazit ziehen. Ich habe es innerhalb der 2. Juliwoche geschafft, mir einen regelmässigen Rhythmus beim Joggen anzugewöhnen, d.h. ich gehe jeden zweiten Tag (sofern möglich, und nicht was dazwischenkommt – wie z.B. letzten Freitag). Wenn ausnahmsweise mal was dazwischen kommt, gibt es aber tags darauf keine Ausrede mehr. Sogar in meinem Kurzurlaub war ich joggen, wo ich mich doch bisher bei solchen Gelegenheiten immer darum gedrückt habe – ja, in einem solchen Fall fallen mir 100 Ausreden ein, warum es jetzt gerade nicht geht. Ich hoffe, dass ich dies auch in den weiteren Monaten so durchhalten kann.

Die Schwankungen oben sind wetterabhängig. Zur Arbeit geradelt bin ich nur bei schönem Wetter, und dann auch nur, wenn ich nicht gerade Kuchen für die Kollegen dabei hatte. Welcher sich leider auf dem Fahrrad wirklich nicht transportieren lässt. Mein Fahrrad ist jetzt auch wieder etwas strassentauglicher (neue Bremsen hat es gekriegt). Dies habe ich aber auch schon alles vor dem Plan gemacht, unabhängig von meinem Ziel. Und das werde ich ergänzend zum Joggen auch weiterhin so durchführen.

Bin ich dadurch fitter? Also, wenn ich am Joggen bin, habe ich das Gefühl, dass nein. Allerdings hat sich mein Pace in diesem Monat doch etwas verbessert. Also ja, d.h. ich bin mit der gleichen Anstrengung und mit dem gleichen Puls insgesamt etwas schneller als Anfang des Monats. Ich würde also mal frech behaupten, dass ich fitter bin. Auch wenn ich das selber vielleicht nicht so wahrnehme.

Bin ich schlanker? Nein. Ganz klar nicht. Die Waage sagt nein, die Kleider sagen nein, und mein Körpergefühl sagt auch nein. Trotzdem fühle ich mich besser. Ich esse ohne schlechtes Gewissen, was ich will, und nehme nicht zu. Und das ist auch schon was :D. Und mir ging es ja auch gar nicht ums Abnehmen. Dazu hätte ich nämlich meine Ernährung mit umstellen sollen.

So, dann wären wir ja heute noch in den August gestartet. Ziel für den August:

Nie länger als 10 Stunden arbeiten.

Kurzgefasst: heute waren es 6 Stunden. Dafür, dass wir am Freitag nur den halben Tag arbeiten, immer noch genug 🙂 Aber es waren ja auch schon freitags mehr als 10 Stunden.

Nächste Woche wird allerdings spannend. Da bin ich alleine, sowohl mein Teamleiter, als auch der andere Lead-Entwickler sind Urlaub. D.h. ich muss beide vertreten, und ja, es sind noch Kollegen da, für die ich wirklich den Teamleiter ersetzen sollte 😉 Immerhin sind bei unserem Kunden auch viele im Urlaub. Es besteht also eine Chance, dass ich es schaffe.