Ich gegen Günther

meinen inneren Schweinehund. Ja genau. Heute war der erste Tag, wo ich mich überwinden musste, etwas zu tun.

Begonnen hat es schon mal damit, dass ich noch Cupcakes übrig hatte. Viele. Und deswegen beschloss, die mit ins Büro zu nehmen. Die lieben Kollegen freuen sich darüber immer. Nur hätte ich bei einem Transport auf dem Fahrrad die Dinger völlig zerstört. Also bin ich ganz faul mit dem Auto zur Arbeit.

Weiter ging es dann damit, dass ich seit heute früh irgendwie wieder Probleme mit meinem Magen zu haben scheine. Den ganzen Tag stosst es mir so sauer auf. Eklig. Und da soll man dann Sport machen gehen?

Dann hielt ich mir aber vor Augen, wie viele Cupcakes ich gegessen habe, und konnte mich mit Mühe und Not aufraffen. Allerdings hätte ich liebend gerne nach 15 Minuten bereits aufgegeben und mich umgedreht. Das war jetzt aber eher der Kopf. Körperlich ging es mir nämlich gut. Vom sauren Aufstossen habe ich kaum noch was bemerkt (ok, so alle 5 Minuten mal…), der Puls und das Tempo waren auch wie immer. Also kein Grund, irgendwie früher aufzuhören. 

Ich hielt dann durch, und dachte mir die ganze Zeit: „zu Hause reicht dann aber etwas Stretching vollkommen aus.“ Aber. Ich kann stolz verkünden: Ich habe den Günther noch ein zweites Mal besiegt. Und nach meinen üblichen 50 Minuten Laufen tatsächlich nochmals 10 Minuten Krafttraining eingelegt. Bin ja so stolz auf mich. Und musste auch sein, ich befürchte nämlich, dass es morgen regnen wird, und deswegen das Fahrrad wieder stehen bleibt.

Fazit von Heute: Insgesamt 1 Stunde und 5 Minuten. Also doch schon ein Drittel geschafft.

Trotzdem wird diese Woche schwierig. Wetter schlecht. Und am Wochenende bin ich auf Kurzurlaub in Italien. Werde aber auf jeden Fall meine Laufschuhe einpacken. Nur ist der Günther in Italien garantiert stärker als zu Hause. Ich wappne mich also für einen schwierigen Kampf.

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4 Gedanken zu “Ich gegen Günther

  1. HI, hi, Günther heißt deiner ? sehr klassischer Name 🙂 Aber die Idee dem Vieh einen Namen zu geben gefällt mir sehr. Da muss ich mir was einfallen lassen …

  2. Pingback: Schon wieder Günther | 12 Monate, die vielleicht mein Leben verändern

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