Nazca – Sandboarding und ein Rundflug, auf dem einem übel werden kann

Die Nazca-Linien. Jeder hat wohl schon mal davon gehört, aber was sind sie eigentlich? Ich dachte immer, dass die halt auch irgendwie den Inkas zuzuordnen sind. Nö. Fehlanzeige. Es gab in Peru nämlich deutlich mehr Hochkulturen als die Inkas. Vor den Inkas. Die Inkas sind wohl einfach dank Machu Picchu die bekanntesten. Also, die Nazca-Linien sind der Nazca zuzuordnen. Und im Prinzip handelt es sich um grosse „Scharrbilder“ in der Wüste rund um Nazca. Einige davon stellen Figuren dar, wie z.B. der Astronaut, der Kolibri, der Affe, … andere hingegeben sind „nur“ grosse Trapeze. „Nur“ deswegen, weil die wirklich gross sind. Und: perfekt!

Sandboarding in Nazca

Sandboarding in Nazca

Nichtsdestotrotz haben wir an unserem Tag in Nazca mal die Linien links liegen lassen und gingen zuerst los zum Sandboarding. Sollte mal jemand von euch nach Peru reisen, absolut empfehlenswert. Denn zuerst ging es mit Sandbuggies eine Stunde durch die Wüste. Auch im rasanten Tempo über Sanddünen rüber. Anschliessend dann Sandboarding, was ich nun nicht so interessant fand, da wir nur auf der Brust liegend den Hang runtergerodelt sind. Kann ich in Österreich im Winter mit einem Rodel ja auch tun 😉

 

Menschliche Überreste in Nazca

Menschliche Überreste in Nazca

Kindermumie in Nazca

Kindermumie in Nazca

Anschliessend durften wir dann aber wieder Sandboogie fahren. Nochmals über Sanddünen rüber, bis es dann noch etwas kulturelles gab. Überreste der Nazca-Kultur. Ja, die haben tatsächlich noch andere Spuren hinterlassen, als die allseits bekannten Linien. Zuerst wurde uns ein Friedhof der Nazca gezeigt. Die menschlichen Überreste waren durch das trockene Wüstenklima teilweise noch fast vollständig erhalten. Sogar Haare konnten wir sehen.

Und noch mehr Überreste der Nazca befinden sich hier. Sogar eine Pyramide konnten wir besichtigen.

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

Nazca-Ruinen

 

 

 

 

Nun aber zum eigentlichen Höhepunkt des Tage: Der Rundflug über die Nazca-Linien. Im Vorfeld habe ich ja viel darüber gelesen. In einem Jahr soll es ja 9 Abstürze (mit tödlichem Ausgang) gegeben haben. Was bei uns zu vielen Diskussionen geführt hat. Kann man nun wirklich fliegen? Ist das sicher? Überleben wir das? Unser Guide hat uns versucht zu beruhigen. Auf diese Absturzserie hat die Regierung reagiert und einige Anbieter mussten schliessen. Ebenso fliegen sie seitdem immer zu zweit, d.h. Pilot und Co-Pilot. Also, Geldtasche geöffnet, Mutpille geschluckt, und los ging es. Und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt. Erstens sah man die Nazca-Linien wirklich voll gut. Auch dadurch, dass der Pilot über jedem Bild eine Runde nach rechts gekippt und eine Runde nach links gekippt gedreht hat. So konnte es wirklich jeder sehen und Fotos davon machen. Jetzt kommt aber auch das grosse ABER: Genau dieses nach links und rechts kippen… Und ich Depp habe versucht Fotos zu machen, d.h. ich habe durch meine Kamera hindurch auf den Boden geschaut. Mir war so richtig übel. Ich habe mir wirklich ernsthaft überlegt, die Tüte mal zu benutzen. Und auch den beiden anderen ging es so. Aber gelohnt hat es sich trotzdem, konnte ich doch einige gute Bilder der Nazca-Linien machen. Und gesehen habe ich sie jetzt ja auch 🙂

Wal

Wal

Eines der Trapeze

Eines der Trapeze

Astronaut

Astronaut

Kolibri

Kolibri

Kondor

Kondor

Spinne

Spinne

die aus Deutschland gesponserte Ambulanz?

die aus Deutschland gesponserte Ambulanz?

 

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4 Gedanken zu “Nazca – Sandboarding und ein Rundflug, auf dem einem übel werden kann

    • Dem Affen habe ich den Kopf auch abgeschnitten 😉 Ansonsten: Ich habe eine Spiegelreflexkamera benutzt und durch den Sucher geschaut. Da lies sich mehr erkennen. Allerdings war es dann durch das Objektiv wieder schwierig, da war immer die Scheibe im Weg.

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